Reisen – wieso eigentlich?

Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, wieso ich eigentlich immer wieder wahnsinnig gerne Flüge an (meist) fremde Orte buche, versuche mit 3 Shirts und einem Paar Schuhe (diejenigen, die ich gerade trage) zwei Wochen lang auszukommen und dabei nichts Wesentliches zu reduzieren. Über die letzten Jahre bin ich ein großer Fan von wenig Gepäck geworden. Habe ich vor Jahren noch selbst für 2 Nächte einen 20-Kilo-Koffer gebraucht, reichte dann letztes Jahr ein Handgepäcktrolley für 2 Wochen großzügig aus und jetzt war ich eine Woche mit einem kleinen Daypack Rucksack und meiner Handtasche unterwegs. Und hatte natürlich immer noch viel zu viel dabei: Die Regenjacke habe ich hauptsächlich als Picknickunterlage zweckentfremdet und man braucht nun wirklich keine 3 Paar Socken für 6 Nächte (Klarstellung der Autorin: Ich wasche die Kleidung zwischendurch. Ich laufe nicht, ich wiederhole: NICHT(!) stinkend rum!)

Wird das Gepäck kleiner, steigt der Wohlfühlfaktor bei Reisen (insbesondere wenn man häufiger Hotels wechselt und ohne Auto unterwegs ist) überproportional an. Wer schleppt sich schon gerne zu Tode? Auch wenn Züge keine Nummern haben, denn die Kombination Ziel und Uhrzeit ist zur Identifizierung völlig ausreichen und auch wenn die Gleise – mit Glück – 15 Minuten vorher angezeigt werden, ist das eine recht angenehme Gelegenheit. Natürlich gönne ich mir den Luxus Super-Off-Peak zu reisen (dann wenn kein anderer fahren will, also meistens zwischen 12 und 14 Uhr, kostet dafür auch gerne mal bloß die Hälfte), aber nur weil etwas angenehm ist, heißt es noch lange nicht, dass man es gerne tut.

Also wieso reise ich so gerne?

Erstens: Ich habe festgestellt, ich bin einfach besser auf Reisen. Ich kümmere mich um meinen Kram (Tickets, Hotels, wie man wohin kommt, ganz grob was man wann machen könnte, rechtzeitiger Online-Checkin und vor allem wie ich es mir richtig gut gehen lassen kann) und kann Momente viel besser genießen. Wie oft hatte ich in Asien das Gefühl, dass einfach alles perfekt oder wunderschön oder unglaublich lebenswert ist? Ich habe aufgehört zu zählen. Gerade sitze ich im Zug, die so britische Landschaft rast (eher fliegt, so schnell sind die Züge in Britannien ja nicht) vorbei mit Hügeln, Feldern, die durch Hecken oder kleine Mäuerchen abgetrennt sind und hier und da mal ein Cottage, alles eingerahmt von einem intensiven, satten Grün, was vom Flieger aus regelrecht leuchten wird. Ich trage meine Sonnenbrille im Zug, verschwende Laptopakku um den Bildschirm heller zu stellen, weil dieser Anblick so wunderschön ist, dass er mir Tränen in die Augen treibt. Im Alltag fällt es mir ungemein schwerer, solche kleinen Momente zu schätzen und mich unendlich darüber zu freuen.

Zweitens: Die Freiheit. Wenn ich etwas über mich gelernt habe in 2017, dann dass mir meine Freiheit wahnsinnig wichtig ist. Ich hasse Regeln, ich finde sie überflüssig und langweilig. Ich weiß, dass ein zivilisiertes Zusammenleben ansonsten kaum möglich ist, trotzdem nerven mich Verpflichtungen, Termine oder Mikromanagement. Jeder, der mir genau vorschreibt, wie wann ich was wo zu tun habe, hat es sich schon mal direkt mit mir verscherzt. Auf meinen Reisen kann ich, da größtenteils alleine unterwegs, immer wieder selbst bestimmen, was ich wann wo und manchmal auch mit wem tun möchte. Für die paar Tage in London hatte ich mir eigentlich ein ungefähres Programm überlegt, bis auf ein Theaterticket war aber nichts fix gebucht. Und so habe ich fast nichts von dem Geplanten gemacht, weil ich statt Street Food Market im East End dann doch lieber nach Ladbroke Grove gefahren bin, durch Notting Hill spazierte und mir dann den Kensington Palace Garden angeschaut habe. Am nächsten Tag wollte ich dann lieber zwei Stunden im Hyde Park die Sonne genießen (ich habe noch selten so dichtes Gras gesehen!) anstatt durch Little Venice zu spazieren. Und diese spontanen Planänderungen liebe ich einfach.

Drittens: Die Menschen. Als Solotraveller ist das ein elementarer Teil der Reise. Natürlich fühlt man sich manchmal einsam, wenn abends an einem Sommerabend beispielsweise sämtliche Restaurants von Paaren oder Gruppen gekapert sind und der Kellner fragt „just yourself?“ „hell yeah!“ Lange hatte ich damit ein Problem, alleine essen zu gehen und habe es immer wieder geübt und mich überwinden müssen. Als ich in Brighton aber einen zuckersüßen Italiener (Restaurant, nicht Mensch) entdeckt habe, war es mir egal und um meinen Triumph noch mehr auszukosten, habe ich direkt den Roséwein probiert. Mir hätte nicht egaler sein können, dass er überhaupt nicht schmeckte. Das Kunststück ist, wie ich finde, eine Balance zu finden: Ich habe in der knappen Woche vier spannende Menschen und einen herzallerliebsten Hund kennen lernen dürfen (und ich mag eigentlich keine Hunde!). Einen Briten in London, der für die Regierung hinsichtlich Food Control tätig ist und mich netterweise darauf hingewiesen hat, dass ich von manchen asiatischen Restaurants in Soho doch eher Abstand nehmen sollte. Eine US-Amerikanerin, die mit einem Briten verheiratet und als Lehrerin arbeitet, hat mir spannende Einblicke in beide Kulturen sowie deren Schulsystemen gegeben. Und schließlich meine Airbnb Hosts in Brighton, Tony und Vaughn inklusive Hund Phoebe, deren Haus jedem britischen Klischee entsprach, mir abends ein Glas Rotwein auf der Terrasse mit Meerblick anboten und deren Gästezimmer eine Minibar mit Milch (für den Tee!!) enthielt.

Vielleicht fehlt mir einfach die gesunde Sichtweise auf Deutschland oder zumindest auf den Alltag, auf die Arbeit. Vielleicht werde ich diese Sichtweise nie bekommen und verstehen. Vielleicht ist es auch morgen soweit und ich reise gar nicht mehr.

Ich wüsste nicht, was ich dafür oder dagegen tue, aber ich weiß, dass ich einfach glücklicher bin auf Reisen. Dass ich ein besserer Mensch bin, offener, freundlicher, lebenslustiger, optimistischer. Bis sich das ändert, bleibt mir eigentlich gar nichts anderes übrig, als mehr von dem zu tun, was mich glücklich macht.

Und was, wenn nicht?

…wenn das Ende nicht gut ist? Wenn es dann aber leider zu spät oder vorbei ist und man nichts mehr daran ändern kann? Redet man sich dann solange die Konstruktion des „Happy Ends“ ein, bis man selbst seine Lügen glaubt? Und wer entscheidet eigentlich, wer dieses schöne Ende bekommt und wer nicht? Natürlich, alles ist abhängig von der eigenen Sichtweise. Aber mir kann niemand erzählen, dass bei einem Terroranschlag auf der London Bridge zu sterben, ein Happy End ist.

Schon oft habe ich mir die Frage gestellt, wie die Menschheit auch nur das minimale Recht auf Freude, Glück oder sonstige positive Gefühle empfinden kann, bei all dem Elend, was schon geschehen ist und tagtäglich geschieht. Wieso dürfen die einen das Leben so sehr genießen, während der Rest leidet oder einfach zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein das „Unhappy End“ bedeutet? Ich würde gerne an einen Sinn glauben, der über allem steht, so wie ein Dach, unter welches alles gehört, auch wenn es auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, letztendlich dann aber doch Schutz vor dem Regen bietet.

Andererseits gibt es so viel Gutes, was die Welt zusammenhält. Altruistisches Verhalten oder einfach nur sehr anständige Menschen, welche höhere Werte teilen als „jeder für sich selbst“. Was ist die Wahrheit? Darf ich mich wirklich über ein langes Wochenende in London freuen – inkl. Upgrade in die Business Class, drei warme Mahlzeiten am Tag weil es hier Essen aus aller Welt gibt, stundenlang im Hyde Park rumliegen, den weißen Marmor, das Licht und die Rosen bei St. Pauls genießen – und dann über die London Bridge spazieren, eine Rose ablegen direkt unter der Nachricht der Mutter eines 21-jährigen Anschlagsopfers? Mich über das laute Hostel, die zeitraubende Arbeit beschweren und dann über den Security-Menschen wundern, der im Starbucks (!), in dem ich diese Zeilen schreibe, weitere Attacken verhindern soll?

Ich weiß es nicht und es hilft nichts. Es hilft niemandem etwas, wenn die Menschen meinen, nicht mehr glücklich sein zu dürfen – außer vielleicht den Terroristen, die dann doch ihr Ziel erreicht haben. Deswegen bin ich auch ein großer Fan des Theaters: Nicht nur, dass sowohl im West End als auch in renommierten Theatern wie Shakespeare’s Globe oder Barbican immer wieder Stellung bezogen wird zu aktuellen politischen Themen und Hauptfiguren („… who is the other devil? What’s his name? Trump!“ oder „a climate-change neglecting fake tan“), auch Aufrufe verbreiten sich zusehends, ob über Flüchtlinge oder die neusten Terrorattacken („…because the worst thing that can happen is letting those f*ers tell us how to live our lives!“). Es hilft den Opfern nicht, den Toten nicht, es hilft wahrscheinlich auch nicht, die nächste Attacke zu verhindern. Aber es zeigt zumindest: Wir sind nicht alleine.

Wieder gibt es keine Antwort auf diese Frage, auf so viele Fragen. Wieder einmal wird der Mensch alleine gelassen und zum tausendsten Mal liegt es an ihm, was er daraus macht. Ich bin mir sicher, dass keiner der Anschlagsopfer dieses Ende wollte, genauso wie tausende andere Tote bei Unfällen oder weiteren Anschlägen. In dem Moment hatten sie keine Wahl mehr. Wir, diejenigen die noch da sind, wir haben noch eine Wahl. Und zwar jeden Tag. Und gerade in Anbetracht solcher Vorfälle ist es unsere verdammte Pflicht, das Beste daraus zu machen – stellvertetend für all diejenigen, die dies nun nicht mehr können. Eine so abgelegte Rose kann vermutlich nicht für ein Happy End stehen, aber zumindest für ein Leben, was ein solches Ende wert war.

DSC_0391

 

 

Wie möchte ich leben?

Wer möchte ich sein? Was ist mir wichtig? Wer möchte ich gewesen sein und macht das überhaupt einen Unterschied? Gibt es so etwas wie Karma oder kann man sich in dieser Welt wirklich wie der letzte Vollpfosten verhalten, ohne dass das Konsequenzen in irgendeiner Art und Weise hat? Was ist die Wahrheit?

Nun suche ich schon (fast) mein ganzes Leben lang nach Antworten auf diese Fragen. An einigen Tagen oder besser in einigen Sekunden, wenn ich Glück habe vielleicht auch mal Minuten, fühle ich mich, als hätte ich Antworten gefunden. Als seien sie so klar, so leuchtend und so offensichtlich, dass ich mich frage, wie ich diese jemals nicht sehen konnte. Die Welt steht einladend weit offen, nur darauf wartend, dass jemand wie ich danach strebe, solche Fragen zu beantworten.

Und dann erscheint sie doch wieder wie die graue, dunkle Masse; ein hämisches Grinsen in der Sicherheit, niemals Antworten zu finden und wenn doch, dann gehen daraus noch viel mehr Fragen hervor, sich manifestierend in einem nie enden wollenden Kreislauf. Als sei diejenige Theorie, die besagt, dass das menschliche Gehirn nicht dazu in der Lage sei, den Kreislauf der Welt oder verschiedene Theorien von „Gott“ zu begreifen, ernüchternderweise wahr und als existierte faktisch nichts Wahreres.

„Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.“ Ein gern gesagter, meiner Meinung nach weniger gern gehörter Satz. Eben weil der vielleicht gar nicht zutrifft, weil die Wahrheit womöglich weit außerhalb von dem liegt, was der Mensch sich in seiner Einfachheit vorstellen kann und ganz egal, wie viele Gedanken er sich darüber macht, doch niemals die „Wahrheit“ findet oder doch zu dem Schluss kommt, dass sie gar nicht erst existiert.

Für mein persönliches Befinden ist diese Idee extrem frustrierend, daher bin ich auf das Konzept der persönlichen Wahrheit umgestiegen: Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt, mit seinen eigenen Wahrnehmungen, mit seinem Selbstbild, was manchmal Lichtjahre entfernt von seinem Fremdbild liegt. Das ist die Wahrheit – und manchmal, nicht immer, aber vielleicht öfter als man vermuten mag – ist sie vor allem eins: Genug.

Terror

In meinem Kopf gibt es gar nicht so viel, wie ich eigentlich immer denke. Abgesehen von der Existenz einiger omnipräsenter Themen ist mein Gehirn scheinbar so trainiert, dass es für nichts anderes Platz lässt – dies dafür aber wieder und wieder bis in das kleinste Detail durchdenkt,  so lange bis es wirklich keinen Spaß mehr macht und nur ein bitterer Schatten zurückbliebt, dessen Dunkelheit sich bestenfalls mit Zeit am Strand oder Weißwein verscheuchen lässt. Typisches ENFP-Persönlichkeitsmerkmal, wie ich gelernt habe.

Auch wenn das gängigste Verständnis des Wortes „Terror“ doch anders zu definieren ist, insbesondere in der heutigen Zeit, existieren auf dieser Welt verschiedenste Arten, wobei ich mir nicht anmaße auch nur die Hälfte deren zu begreifen. Dies ist als Privileg zu empfinden und es steht dem Menschen nicht zu, über die verschiedenen Wahrnehmungen dessen als solches zu urteilen. Terror beginnt im Kopf und schlimmer als derjenige, welcher an einen bestimmten Ort gebunden ist, kann man psychisch nicht entfliehen, denn er ist dabei, in jeder Tasche die man packt und schleicht sich mit über jede Landesgrenze, die man passiert.

Luxusprobleme, argumentiert nun der Belesene, vertraut mit all den fürchterlichen Schlagzeilen und Opferzahlen in dieser Welt. Ja, stimme ich zu. Aber nichtdestotrotz eine Herausforderung, eine Schlacht, die zu schlagen ist und deren Verlust, ähnlich dem „alltäglichen“ ortsgebundenen Terror, das Ende bedeuten mag. Auch wenn die Bantwortung der Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält, als unmöglich in die Geschichte der Menschheit eingeht, so ist doch festzustellen, dass die Welt zumindest nicht nur schlecht ist – ansonsten würde sie eben nicht mehr zusammengehalten und wir alle verloren und zwar auch physisch und nicht nur in unseren Köpfen.

So bleibt der Kampf gegen den Terror jedem selbst überlassen, jeder Einzelne gegen seine Gedanken, seine Hirnstruktur, gegen die Dinge, die ihm viel zu wichtig sind und auch zu unwichtig; für die Dinge, die den Unterschied machen. Und trotzdem bleibt auch die Frage nach dem Ende, nach der Lösung, welche Sieger und Verlierer impliziert, in allen drei Fällen offen.

Taiwan Travel Guide

If you travel to Taiwan at some day, maybe my itinerary and tips are able to help you.

In general: You’ll need adapter for electricity. Mosquitos are annoying but Taiwan is Malaria-free and there are just rare cases of Dengue. It turns „summer“ in April when lots of locals start to walk around in shorts. Still, bring a long sleeve if you stay indoors due to aircon. Meals at food courts of shopping malls and night markets is really cheap. Japenese food is excellent in Taiwan, Korean food is not on that level. Public transportation is really cheap and easily managable with knowledge of English only. Convenience stores can print for you, call taxis, most of the times they have free toilets and wifi, cash machines and café tables where you can sit down and enjoy a drink (this is why they are called convenience stores). Taiwanese people have early dinner, start at 5:30 or 6. Latest by 8, restaurants will be empty and oftentimes they have „last order“ times at around 8:15 or 8:30. Try the bubble tea as it’s so different from the one known in Germany and you can adjust sugar and ice. Taiwanese people are really friendly and caring. Most Taiwanese use umbrellas against the sun instead of sunscreen.

 

Itinerary for 10 days country trip:

We picked up the car at Taoyuan airport, making our way to north-east skipping Taipei. I didn’t drive in Taipei but after witnessing traffic and parking situation, I strongly recommend to avoid it if you can. First stop Lefu B&B in Yilan, takes about 2 hours drive from Taoyuan airport. Great B&B (big rooms, super clean), great host but bring cash. We stayed 1 night to prepare for the drive to Taroko National Park.

For the drive from there to Taroko, plan a day. The distance doesn’t look that far but the streets are narrow and twisty. But the drive is amazing as you drive along the coastline which has magnificent views. Stop as often as you can.

Next hotel: Silks Place Taroko. I know it’s really expensive but it’s one of the only hotels that is directly located in the Taroko NP and has a great rooftop pool and breakfast. Rooms are a bit old-fashioned but clean and big. Book a room with a view, it’s adorable. We stayed to 2 nights and Taroko NP was my personal highlight on that trip.

After Taroko, we took a narrow street to Sun Moon Lake in the heart of the country. Again plan enough time as there are so many great views and enjoy. Our hotel at Sun Moon Lake was Shui Sha Lian Hotel, and it was ok if you want to save money – but don’t expect anything great. There are plenty of hotels around, we stayed 2 nights. Sun Moon Lake was really pretty, lots of opportunities to hike, visit temples or pagodas.

Next stop was Alishan mountain. Taroko and Sun Moon Lake was not that touristy and crowded, but Alishan definitly is !!! Make sure that you do not visit at weekends as  locals told me that they would rather not go than on weekends! Unfortunately it was raining and I was ill at that time, so I didn’t like it. Hotels and restaurants in the park are expensive and I cannot recommend any hotels or restaurants. If you go, be prepared to spend lots of money! If I had known before, I would have skipped it. Again, we also spend 2 nights here.

Final stop on our tour was Kenting in the very south. It looks like it’s a long way down there but a huge part of it is highway or street through some towns so you can go faster than in the narrow mountain streets. If possible, be there on the weekends because then the town gets vibrant and lively with street food and cocktails – but without getting too crowded. We stayed a 10 minutes walk away from town in Howard Beach Resort near the beach and with a pool. Free parking as well. We stayed 3 nights and make sure that you take your car and drive around the coast a bit, it’s beautiful.

On the last day, we drove up all the way to Taoyuan airport to return the car.  It took about 7 hours (mostly on highways) but I preferred to do that instead of spending a night somewhere in the middle. I took an extra 2 days trip to Kaohsiung and it’s nice but I definitly preferred Taroko, Sun Moon Lake and Kenting. From Taoyuan airport, you can take the MRT into Taipei (about 40 minutes) and start your adventure there. Taipei is a great city with a lot to explore!

Summary: Driving in Taiwan is really easy. They don’t go that fast and drivers are generally friendly and patient. My highlight was Taroko as I love nature. I would have loved to stay longer there. Don’t forget to try all the good food they have, especially Taiwanese Hot Pot, Dumplings, Bubble Tea and Japanese Ramen soup. It was an essential part of my travel experience.

Enjoy your travels & be safe!

 

 

Taipei – heart of Taiwan

Das Gute ist: Alles geht irgendwann zu Ende. Das Schlechte ist: Alles geht irgendwann zu Ende. Ich habe mir nicht absichtlich 2 Wochen Zeit gelassen um diesen einen letzten Beitrag über mein Asienabenteuer zu verfassen, aber zwischen ganzen Wiedersehen und dem Alltag, der so träge wie immer daher kommt, war einfach nicht eher Zeit. Und natürlich vermisse ich das Leben dort. Vielleicht nicht unbedingt die vielen Menschen und der etwas umständliche Weg zum Office, aber es war definitiv ein ganz anderer Alltag, ein ganz anderes Leben. Und in wundervoller Erinnerung daran folgen nun meine Lieblingsorte in Taipei, an die ich 100%ig nochmal zurückkehren werde.

Meine absolute Lieblingsgegend in der Stadt bleiben die Straßen um Dongmen (Tamsui-Xinyi Red Line, Exit 5) – vorzugsweise unter der Woche, weil das an den Wochenenden schon sehr beliebt bei Touris ist – insbesondere das Mango Snowflake Ice (siehe Bild, was es dort gibt). Aber es gibt nicht nur wahnsinnig tolle Ramen Suppe dort, sondern auch etliche Stände mit super günstigem Bubble Tea (umgerechnet 1,80 €). Und eine Reihe genialer Cafés in der Nähe wie zum Beispiel Café Ecole. Hier kann man mit einem Getränk (und natürlich kostenlosem Wasser), Toiletten, Wifi und Strom stundenlang sitzen und am Laptop arbeiten. Viele Schüler und Studenten treffen sich hier um zu lernen, meistens werden auch kleine Gerichte serviert.

The good thing is: All things will end. The bad thing is all: All things will end. I didn’t took 2 weeks off before writing this blog post intentionally, but after reuniting with lots of people after being away for quite a while and catching up with the ordinary German days, I just didn’t find the time until now. But of course, I miss life over there. Maybe not so much the huge crowds of people and the time-consuming way to get to the office but it’s a completely different life, another daily routine. And therefore, in loving memory, these were my favourite places in Taipei.

My preferred area there will always be Dongmen and its surrounding streets (Red line, exit 5), ideally weekdays as it’s a quite famous tourist area as well (especially Mango Snowflake ice cream!). There is not only great Ramen soup available there, one also gets really cheap great bubble tea. And of course, the great cafés that you can find all over the city but there are so many in this area. With only ordering one drink (and free water of course), one gets toilets, wifi and electricity for one’s laptop. Lots of students meet here to study – more study cafes than anything else.

 

In Laufnähe befindet sich der Da’an Park, man kann sich also zuerst mit gutem Essen eindecken und dann bei schönem Wetter picknicken. Selbstverständlich gibt es auch hier Toiletten und Wifi – das alles kostenlos. Hat man dann lange genug unter Palmen gelegen und Schildkröten am Teich fotografiert, kann man über die Da’an Park MRT Station seinen Tag fortsetzen – oder man macht nochmal einen fußläufigen Abstecher zur Chiang-Kai Shek Memorial Hall (bei Tag sind die Eingangstore und der Park wunderschön, bei Nacht die Memorial Hall selbst wunderbar).

Only a short walk away, there is Da‘an park so you can get good food first and have a picknick if the weather is good enough. Of course you will find free toilets and wifi here as well. After spending enough time beneath palm trees and taking pictures of turtles at the pond, you can just walk up to Da’an park MRT station or just walk over to Chiang-Kai Shek Memorial Hall (at daylight, the gates are magnificent and at night, the memorial hall looks really pretty).

Tamsui (Endhaltestelle Red Line) rausgefahren. Dort gibt es einen wunderbaren Starbucks mit Terrasse (eine Seltenheit in dem Land, die nicht so wirklich begeistert von der Draußensitzkultur sind) und Blick aufs Wasser beziehungsweise auf Straßenmusiker. Und unter der Woche ein angenehm ruhiges Fleckchen Erde mit dem typischen Street Food und türkischem Eisladen.

Looking for a quieter area and preferably with water, I decided to go to the last stop of the red line, Tamsui. There is a great Starbucks with a balcony (you don’t have too many chances to sit outside in this country) and water view, mostly joined by street musicians. On weekdays also a great opportunity with not too many people, typical street food and a Turkish ice cream shop.

 

Wenn man in Taipei ist, ist der Elephant Mountain ein Muss, einfach weil er eine so tolle Aussicht auf die Stadt und den 101 bietet. Ab März sind allerdings Wanderklamotten zu empfehlen, die Luftfeuchtigkeit scheint dort dauerhaft Badewannen-like zu sein. Zwanzig Minuten Treppen hoch begleitet von Spinnen und Moskitos, aber der Blick lohnt sich, insbesondere wenn man einen Randplatz am Aussichtspunkt ergattert und in guter Gesellschaft die Dämmerung so lange beobachtet, bis die Beleuchtung des 101 eingeschaltet wird.

If you are in Taipei, then climbing up the Elephant mountain is a must-do just because it offers a great view over the city and the 101 tower. I recommend hiking clothing as certainly as of March, it’s getting bathtub-humid up there. The view is certainly worth spending at least 20 minutes walking up the stairs, accompanied by mosquitos and spiders. Preferably if one spends the dawn at the edge of the platform looking over the city in great company – wait until the 101 illumination is turned on!

 

Ein weiteres nettes Fleckchen findet der geneigte Reisende etwa 10 Minuten von der MRT Haltestelle Wende weg (Brown Line). Dort gibt es einen netten See, wunderschöne Blumen und ein paar Berge zum leichten Wandern. Schon nach einigen Minuten steilen Treppen kommt man zu einem überdachten Platz mit Bänken und keinen Menschen (selbst am Wochenende; für Taipei ist das echt was sehr Besonderes und sehr viel eher zu empfehlen als Dahu Park 2 Stops weiter).

Another nice place is about 10 minutes away from MRT stop Wende on brown line. The lake is pretty, pink flowers in late April and a few hills to walk up there – with almost no people, also at the weekends – which is really rare in Taipei! You can find nice places to rest and I’d recommend this one rather than the close Dahu park which is usually packed.

 

Nicht zu vergessen: Shopping! Nicht, dass ich in die asiatischen Größen von Kleidern oder gar Schuhen reinpassen würde, aber es gibt ja zum Glück auch etwas, was total größenunabhängig ist: Stationary!!! Das schließt sämtliche süße Notizbücher, Post-Its, radierbare Kulis und Pappmäppchen mit Winnie the Pooh ein. Und alles ist sooooo günstig! (Natürlich nicht mehr unbedingt, wenn man das Zeug tonnenweise kauft). Tja. Meine taiwanesische Freundin hat das sehr gut auf den Punkt gebracht: Everything needs to be cute. Und ja, wieso eigentlich nicht? Wieso dürfen bei uns nur Kinder süße Bleistifte oder Taschen haben? Jeder bekommt gute Laune, wenn er sich so etwas anschaut, da bin ich mir sicher. Ich habe zumindest so viel Zeug davon eingekauft, dass ich, wenn ich danach gehe, das nächste halbe Jahr gute Laune habe, was mich zumindest bis zu meiner nächsten Reise durch den doch etwas langweiligen Alltag bringt.

One more thing to mention: Shopping! Don’t get me wrong, I won’t fit in the Asian sizes of clothing or shoes but luckily there’s also stuff that I can buy no matter the size: Stationary! This includes super cute notebooks, post-its, pencils, erasable pens and cardboard pencils cases featuring Winnie the Pooh. And of course, it’s supercheap! (Maybe not anymore if you buy tons of it like I did). Ha! My Taiwanese friend summarized it by saying “everything needs to be cute”. And yeah, why not? In Germany, only children are supposed to have such cute stuff but why so? Everyone gets a bit happier when looking at that stuff, I am sure. I bought so much that I am happy until I get on my next adventure, that’s for sure.

 

Mein Fazit: Es ist ein anderes Leben dort. Klar, mal wieder einfach alles zu verstehen, mal nicht der Fremde zu sein, mal nicht der einzige Ausländer in der Bahn – das ist schon ein schönes Gefühl. Aber jeden Tag quasi von Shopping über Natur einfach alles machen zu können, überall innerhalb von einer Stunde zu sein, kein Auto zu brauchen, das fantastische Essen genießen und einfach Erinnerungen für die Ewigkeit schaffen, das ist genial. Beide Lifestyles sind toll und beide würden mich auf Dauer langweilen weil es nicht an dem Ort liegt, sondern einfach am Alltag.

Selbstverständlich würde ich einen solchen Aufenthalt jederzeit wieder machen, auch wenn es ab und an eine Herausforderung war. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Seite der Welt für einige Wochen kennen lernen durfte und werde durchdrehen vor Freude, wenn ich meinen nächsten Flug dorthin buche. Bis dahin werde ich mich an meinem eigenen Bubble Tea versuchen, in Frankfurt ein Hot Pot Restaurant ausprobieren und niemals die vollen, heißen Straßen Taipeis vergessen, mit den bunten Gerüchen von Essen aus aller Welt, die runtergekühlten Shops und das pure, quirlige, laute Leben, was dort hoffentlich niemals zu Ende gehen wird.

To sum it up: It‘s a very different life out there. Yes, it’s amazing to be able to understand everything again, not to be the stranger somewhere. But the freedom to go for shopping, go hiking and be everywhere within an hour max is marvellous. No need for a car, enjoying the great food and making some memories for eternity, I love it. Both lifestyles are great but both of them would bore me after a while related to the routine, not the place.

Of course I would go for an adventure just like this again and again, even as it was sometimes challenging. I am very grateful that I was able to get to know this side of the world for a few weeks and I will go crazy when I book my next flight to this country. Until then, I will make my own bubble tea, try a hot pot restaurant in Frankfurt and never forget the humid, crowded streets of Taipei, with the crazy smells of all kinds of foods, the air-conditioned shops and this pure, vibrant, noisy life that I hope will never fade.

Top 15 foods in Asia

Acutally I wanted to create a top 5 list. Then it became a top 10 list and now it got me to top 15 list. I will publish this now so I will not bore you with top 20, top 25 or (beware) top 30 food. And NO, this is not all the food I ever tried in Asia (I’ve spent 8 weeks here now so I had some more food than mentioned in this selection).

Eigentlich wollte ich eine Top 5 Liste mit dem besten Essen hier einstellen. Dann wurde es zur Top 10 Liste und schließlich lande ich bei Top 15. Ich veröffentliche diese Liste jetzt, bevor ich euch langweilige mit Top 20, 25 oder gar 30. Und NEIN, das ist nicht einfach alles Essen, was ich hier hatte (Ich habe mittlerweile 8 Wochen hier verbracht, da hatte ich schon noch etwas mehr Essen als das was hier erwähnt wird).

#15 Kimchi-Bacon Sandwich by Taiwanese bakery „Saison du Soleil“. Fantastic takeaway after or before a long day. Great combination!

kimchi

 

#14 Japanese Strawberry Kitkat – I mean look at that, I HAD to try it. It’s probably the sweetest food I ever tried but still it was good.

Kitkat

 

#13 Turtle in Shanghai: I know, it sounds a bit weird but my colleagues ordered it after a long team meeting day so of course I had to try. And it was quite tasty although I’m not sure if this was related to the sauce.

Turtle

 

#12 Bibimbap in Seoul – tasty and healthy and as my local friend Jake took me to a restaurant that can only be visited by local people, the quality was outstandingly great!

 

#11 Buns all over Taipei: It is the perfect handy snack. You can have it with pork, seafood, vegetables… my favorites are spicy pork and bamboo-pork.

 

#10 Curry in Taipei – in a Japanese-style restaurant. Amazing and it is the perfect idea to add raw egg onto it. Also, combination of beef and chicken is much better than it sounds. The added garlic rounds it up perfectly.

JP curry

 

#9 Udon Noodles with Squid Tempura in Tokyo: Japanese soups are the best in the world (just my humble opinion) and with added Udon Noodles, it makes it perfect. Also I am a big fan of Tempura by now (available with seafood, meat or vegetables). So yummy and comforting.

Udon noodles

 

#8 Grilled Squid Street Food in Kenting, South Taiwan. Spicy flavor, freshly grilled and a great treat in the evening without being too heavy. Delicious.

 

#7 Malaysian Curry at a Vietnamese Restaurant in Taipei. Yeah I know strange combination but although this was spicy as hell (for me at least) it was sooo good.

Malaysian curry

 

#6 Ramen in Tokyo. Classic here and as good as they say. Even more perfect in combination with Jiaozi (Gyoza). For someone who always tries the Westernized version at MoschMosch in Germany and Wagamama in London, my dreams came true!

 

#5 Korean pancakes with different additions like vegetables or oysters – rice wine goes with it in a perfect way (and don’t forget the spicy kimchi).

 

#4 Mongolian Hot Pot in Taipei. My local friend Shue-Rong showed me this great place and I have been here now a few times. The beef is beyond compare, I adore all sorts of vegetables and tofu you can just put in and one has to try the fruit vinegar (yes, drinkable!) Finally, trying the soup in the end is the best part!!

 

#3 Papaya Milk. Oh Yes! There are lots of booths all over Taipei but if you can, ask locals where they have the best ones. There is a great shop at Shilin night market where I could get loads of it everytime I am there.

Papaya Mil (2)

 

#2 Din Tai Fung in Taipei. THIS is it. Amazing in every aspect. Friendly, fun, caring, free tea and waiters go out of their way to provide an experience. And though it hardly can get better, the food is amazing: Dumplings, buns, rice cake, all kinds of vegetables. Have been there 4 or 5 times by now and this will always be the place I am going to return to when in Taipei (or any other city where they have this food chain). If you visit, make sure to try the truffle dumplings and the seafood wontons in spicy sauce.

 

#1 Sushi in Tokyo. I love love love sushi and had it in lots of places (Germany (loads), London, Sydney, Taipei, Hong Kong, San Diego) but NEVER ever in Japan. Until this day. My colleagues took me to a restaurant and made sure to order a great selection of raw fish and sushi. And it was just wow. One of the reasons (among 100 others) why I will definitly return to Japan. I am beyond grateful for this experience.

 

Top 11 (solo) travel hacks for Asia

[[Scroll down for German version]]

Travelling to Asia as a Westerner is very different to Europe or the US, especially if you’re a solo traveller here. Nevertheless, there are a few hacks that make travelling so much more convenient.

#1 Hakuna Matata – don’t worry. If you don’t understand anything or if you get lost – all will go well, just smile at people and they will mostly try to help you, especially in Taiwan and Japan. Your travel time is too limited than to spend it worrying about the next hours or the next day. Trust the universe.

#2 Carry business cards of your accommodation or places you want to return to with you. The taxi drivers are mostly unlikely to speak any English and they probably won’t understand something like „train station“ or „city centre“. Just show them the business card and you will be fine.

#3 Consider to buy a local SIM card. Having said this, I don’t mean you should always buy one. In the larger cities, wifi is greatly established, far better than in Europe. You have free wifi in shopping malls, metro stations, restaurants or sometimes even free city wifi. So carefully consider it.

#4 Download offline maps beforehand. It makes your life much easier (referring to Chinese street names here as well) and doesn’t require data, especially if you are not planning to buy a local SIM card. Via GPS you can track were you are and in which direction to walk, no matter the Chinese signs all around you.

#5 Learn a few words in the countries‘ language, at least something like hello, thank you and I am sorry. Even if you are far away from having a conversation in this language, locals will greatly appreciate that you know a few words as a matter of respect. Don’t expect the entire world to speak English.

#6 HALT – rule: This is especially true for longer travels or if you travel to tons of unfamiliar places in a brief time. I am writing this after almost 6 weeks in the 4th country and I feel my sense of adventure shrinked in the past few days. If this happens, check the HALT factors: Are you Hungry, Angry, Lonely or Tired? Each of those influence your mood and your attitude very much so make sure to avoid those in order to be in the right sentiment.

#7 Travel in your own pace. Don’t go for highlight-hunting or bucket-list-checking. Do what you want and do what you feel to do like, there is no point in forcing yourself to do anything. Take your time, it’s your travel and you don’t have to justify anything to Facebook status updates or Instagram pictures.

#8 Watch the locals. For example, if you go to a bakery and want to buy some yummy food, look on how the locals go shopping. Where do they wait for the cashier, do they pay with cash or credit card, do they line up or just wait around randomly (which rarely happens in south Asia I assume). Take your time, you will feel more comfortable this way and locals greatly appreciate if you adapt to their rules (matter of respect again).

#9 Do something familiar from time to time – even if it feels a bit strange to do what you always do in a new place (this especially relates to long-term travel). I love to listen to my Spotify playlists when I am in crowded, noisy places like metros at rush hour times. I need less energy and can restore my spirit of adventure.

#10 Develop your own habits in a foreign environment. All that is new costs some energy and humans can save some energy by establishing habits and repeat actions. So, if there is a shop you like, a café or a way you go everyday – this helps a lot to be able to settle in the new location much more comfortably.

#11 Meet some locals or other travellers. Especially when you’re on a solo adventure, use the great online world that we’re provided with and take the chance to talk to very different people than yourself. Couchsurfing is a great tool for that (you can use it just for meet-ups as well) and there are tons of Facebook groups (for women – check out Girls Love Travel group). Oftentimes, the people you meet know the challenges you’re facing and you instantly will have a topic to talk about. It’s a valuable experience to meet with actual strangers but to connect right away because you’re similar regarding travelling and open-mindedness (safety is prio 1 but as long as you meet in public spaces and don’t get intoxicated, you will be fine).

 

 

 

 

Eine Reise nach Asien als “Westerner” (Sammelbegriff für die Weltbevölkerung minus Asiaten) unterscheidet sich stark von Zielen in Europa oder den USA, insbesondere wenn man alleine unterwegs ist. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die einem das Leben bzw. die Reise erleichtern.

#1 Hakuna Matata – mach dir keine Sorgen. Wenn du nichts verstehst oder verloren gehst – alles wird sich irgendwie finden. Bleibe freundlich, lächle und die Menschen (Locals) um dich herum werden versuchen dir zu helfen, insbesondere in Taiwan und Japan. Deine Reisezeit ist zu kurz, um sie damit zu verbringen, sich um die nächsten Stunden oder die nächsten Tage zu sorgen. Vertraue dem Universum.

#2 Nimm Visitenkarten deiner Unterkunft mit – oder von Geschäften, Restaurants etc., die du nochmal besuchen willst. Taxifahrer sprechen nicht oft Englisch und die Chance, dass sie dich verstehen ist damit sehr gering, selbst bei Orten wie City Center oder Bahnhof. Zeige ihnen also einfach die Visitenkarte und sie wissen, was du willst.

#3 Prüfe, ob eine lokale SIM Karte Sinn macht. Damit meine ich nicht, dass man immer eine lokale Karte kaufen sollte. Gerade in den größeren Städten gibt es überall kostenloses Wifi – die Infrastruktur ist deutlich besser ausgebaut als in Deutschland bzw. Europa: Kostenlos online gehen in Einkaufszentren, Convenience Shops, Metrostationen, Restaurants oder sogar City Wifi ist in der Regel kein Problem.

#4 Lade Offline-Karten auf dein Handy. Das macht das Leben so viel einfacher (insbesondere wenn die Straßennamen aus chinesischen Schriftzeichen bestehen) und braucht noch nicht mal mobiles Internet. Via GPS kann man einfach nachverfolgen, wo man ist und in welche Richtung man laufen sollte.

#5 Lerne ein paar Wörter in der lokalen Sprache, zumindest „hallo“, „danke“ und „Entschuldigung“. Auch wenn man längst kein Gespräch in der lokalen Sprache führen kann, werden es locals sehr schätzen und als Zeichen des Respekts auffassen, wenn man zumindest ein paar Begriffe kennt. Man darf einfach nicht erwarten, dass die ganze Welt Englisch spricht.

#6 HALT – Regel: Das bezieht sich insbesondere auf längere Reisen oder wenn man in kurzer Zeit viele neue Länder sieht. Ich schreibe dies nach 6 Wochen im 4. Land und ich spüre, wie mein Abenteuersinn in den letzten paar Tagen etwas geschrumpft ist. Wenn das passiert, checke die HALT Faktoren: Bist du Hungrig, Wütend (Angry), Einsam (Lonely) oder Müde (Tired)? Jedes dieser vier beeinflusst die Stimmung bzw. die Laune sehr stark – also am besten erst korrigieren um wieder komplett fit für das nächste Abenteuer zu sein.

#7 Reise in deiner eigenen Geschwindigkeit. Keine Highlight-Jagd oder Bucket-list-Abhaken ist es wert. Tu was du möchtest und was sich richtig anfühlt, es macht keinen Sinn sich zu etwas zu zwingen: Manchmal ist weniger mehr, auch wenn es schwierig einzusehen ist. Nimm dir Zeit, es ist deine Reise und du musst nichts gegenüber niemandem rechtfertigen – schon gar nicht deinen Facebook Status oder das neuste Instagram Bild.

#8 Beobachte Locals. Beispielsweise wenn du in einer Bäckerei einkaufen gehen willst, schaue wie die Locals das tun. Wo und wie bezahlen sie, mit Bargeld oder Kreditkarte, stellen sie sich an oder warten sie zufällig (was wohl kaum in Asien passiert). Nimm dir die Zeit dafür, das macht es deutlich einfacher und die Locals finden es toll, wenn man sich ihren Regeln anpasst (zeigt wiederum Respekt).

#9 Erlebe ab und zu etwas Vertrautes – auch wenn das ein wenig seltsam anmutet weil du ja in einer neuen Umgebung bist (aber gerade wichtig, wenn man länger unterwegs ist). Ich liebe es, meine Spotify Playlists einzuschalten, insbesondere in lauten, vollen Locations wie Metros zum Feierabendbetrieb. Ich brauche dann einfacher weniger Kraft und kann schneller mit dem nächsten Abenteuer starten.

#10 Entwickele deine eigenen Rituale in einer fremden Umgebung. Alle neuen Dinge oder Umgebungen, Mahlzeiten etc. kosten Kraft und Menschen können Energie sparen, wenn sie Gewohnheiten etablieren und Handlungen wiederholen. Beispielsweise immer im gleichen Shop einkaufen zu gehen, ein bestimmtes Café zu besuchen oder einen bestimmten Weg jeden Tag zu gehen – das hilft, sich viel schneller an einen Ort zu gewöhnen.

#11 Treffe dich mit Locals oder anderen Reisenden. Insbesondere wenn du alleine unterwegs bist, ist die Online-Welt nie weit weg und perfekt dafür, mit sehr unterschiedlichen Menschen Kontakt aufzunehmen. Couchsurfing ist ideal dafür (kann auch für pure Meet-Ups genutzt werden) und es gibt unzählige Facebook Gruppen (für Frauen: Checkt die Girls Love Travel™ Gruppe). Oft kennen die Menschen, die man über diese Plattformen trifft die Herausforderungen, vor denen man steht und schon hat man ein Thema, über das man reden kann. Es ist eine tolle Erfahrung, sich mit völlig fremden Personen zu treffen, aber direkt auf eine Art verbunden zu sein, weil man sich eben doch ähnlich ist, was Reisen und die Offenheit gegenüber anderen Menschen betrifft (Sicherheit ist natürlich Prio 1 aber solange man sich im öffentlichen Raum trifft und keinen Alkohol konsumiert sollte es keinerlei Probleme geben).

 

 

 

 

Kenting Beach Life

Kenting is a lovely beach town in the very southern part of Taiwan. After travelling through national parks and the Sun Moon lake, it was a perfect addition to our vacation just to spend a few days right at the beach. I constantly forget how great beaches are and how beautiful the blue horizon is at all times of the day. If you travel to Kenting, check out first where the next accessible sandy beach is. We had access to “Little Bay” directly through a tunnel from our hotel so it was perfect.

Kenting ist ein süßes kleines Stranddorf ganz im Süden Taiwans. Nachdem wir Nationalparks kennen lernen durften und den schönen Sonne Mond See bewundert haben, war der Strand als letzte Urlaubsstation einfach perfekt. Ich vergesse immer wieder, wie toll Strandurlaub ist und wie wunderbar der blaue Horizont zu jeder Tageszeit ist. Wenn man nach Kenting reist, sollte man erst mal checken, wo der nächste Sandstrand ist, denn die sind doch eher spärlich gesät. Wir hatten Zugang zur „Little Bay“ direkt durch einen Tunnel von unserem Hotel Resort, also in perfekter Reichweite.

Also Kenting township was just a few minutes away from the hotel which loads of genius food offers: From street food (best squid ever!!) to restaurants offering Taiwanese, Chinese, Thai food and good old Pizza with mango smoothies, everything was in place. It got crowdy at the weekend but very manageable. Just make sure you don’t venture out too late in the evening, restaurants get empty after 8 pm.

Der Ort Kenting war nur wenige Minuten von dem Hotel entfernt mit massenweise genialem Essen: Über Street Food (bester Octopus überhaupt) bis hin zu Restaurants mit Taiwanesischem, Chinesischem und Thai Essen – und selbstverständlich mit guter alter Pizza und Mango Smoothie gab es alles. Es war recht viel los am Wochenende aber ohne zu viel u sein. Man sollte nur darauf achten, dass man nicht allzu spät vor Ort ist, denn die Restaurants leeren sich bereits gegen 20 Uhr.

For day activities, best way to go is to get into the car and drive along the coastal road. It takes you along beautiful scenery with the bluest sea ever, stunning coast lines and the southernmost point of Taiwan with a lighthouse. You can also find a tiny bay with unbelievable white sand which is a protected area: Some places should not be accessed by people in order to keep them this way. Just take the chance and leave the car (even if it’s really hot and humid outside). As we have been there in April, I’m seriously wondering how sweaty it will get in July / August.

Tagsüber ist es eine wunderbare Sache, einfach ins Auto zu steigen und die Küstenstraße entlang zu fahren. Man kommt an wunderschönen Aussichten mit Buchten, tollen Küstenlinien und dem südlichsten Punkt Taiwans mit Leuchtturm vorbei. Auf dem Weg liegt außerdem eine kleine Bucht mit wahnsinnig weißem Sand, was Naturschutzgebiet ist: Manche Orte sollten nicht für Menschen zugänglich sein, um sie zu erhalten. Trotzdem sollte man die Chance ergreifen und trotz Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit das Auto verlassen – wir waren im April vor Ort und ich frage mich, wie es dann wohl erst im August ist.

Last but not least: Don’t miss out to meet Mr. Chief Officer Zebra and the funny store advertisements in Kenting town: Watch out carefully!

Zu guter Letzt: Auf jeden Fall Herrn Hauptpolizist Zebra treffen und die witzigen Austeller im Ort beachten: Uffbasse!

Top 10 Asia pics

Again a selection of great pictures from all around Asia. Enjoy!

Top 10 camera (8)

#1: Taipei 101 in the rising twilight.

 

Top 10 camera (10)

#2: Temple in Kaohsiung, South of Taiwan from an unsual perspective.

 

Top 10 camera (1)

#3: Sunset near Seoul Tower in South Korea with trees covering Seoul.

 

Top 10 camera (6)

#4: Yu Garden in Shanghai with white, blue and dark grey mix in the sun.

 

Top 10 camera (3)

#5: Sun Moon Lake in Taiwan, bright and vibrant color combination.

 

Top 10 camera (9)

#6: Taipei Botanical Garden as a quick escape from the city. I really like the colorful reflection on the lake.

 

Top 10 camera (4)

#7: Way to Taroko National Park, North-East of Taiwan. Finally sunshine and the sea so close, just pretty.

 

Top 10 camera (2)

#8: Sun Moon Lake with Pagoda – with the reed in the front and mountain layers in the background.

 

Top 10 camera (7)

#9: Yu Garden in Shanghai – love the light here on the tiny flowers (you might have noticed that I like flowers).

 

Top 10 camera (5)

#10: Pagoda in Taroko National Park. I really enjoyed the mountain layers and the light in this very moment.