Gratitude / Dankbarkeit

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„Gratitude

… is not only the greatest of virtues but the parent of all others.“

It’s so fascinating how this wise say by Marcus Tullius Cicero is still valid after so many years passing by. Especially when it comes to travelling, I’m trying to remember this from time to time. To be able to travel at all I consider myself very fortunate. Yes, I could tell myself that I work very hard to make this happen: I work a lot (fortunately I love my job but still it takes a lot of my waking hours), I did take on the challenge of studying and I am really trying to be a good human being everyday. So I could be of the opinion that I just deserve this.

But I don’t think that this is true at all. In fact, I was just lucky.

Lucky to have all the abilities that I do so I was able to find a job I love and to earn reasonable money with it which I can spend on my travels. Lucky to be mostly healthy and in fact to be alive until now. This world certainly does not play fair so all one achieves is – in my opionion – mostly based on luck. So by my age of 27, I haven’t really made it to the whole world, I am not engaged or (beware!) married and I’m not the beauty out of the beauty and the beast. Also I am not a billionaire and never will be. So, no real achievements, huh?

Still, I am thankful and full of gratitude.

I am utterly amazed by the life I can live. Yes, I do have my challenges, had them in my past and have them everyday. Surely enough, they’re waiting for me in future as well.

But by my age of 27 I established a life that I love. I love waking up and going to work. I love all the precious moments that I share with the magnificent people I am lucky enough to be sourrounded by. I enjoy very much the company of just myself equally. I follow my dreams to live my passion to travel and to have great relationships who are supporting me and who make me a better human being. Also I finally managed to get rid of toxic relationships that brought me down for so long. I manage to see the beauty of life in little moments. I can go to wherever I want on my own because I’m not scared anymore. I learned to deal with my own mortality and if I died tonight, I would not regret much.

Yes, I am thankful.

So – when was the last time you were thankful?

 

 

 

„Dankbarkeit

… ist nicht nur die größte aller Tugenden, sondern auch die Mutter aller.“

Es ist so faszinierend, wie dieses Zitat von Marcus Tullius Cicero nach so vielen Jahren immer noch gilt. Insbesondere wenn es um das Reisen geht, versuche ich mich daran zu erinnern. In der Lage sein, überhaupt auf Reisen zu gehen, ist etwas, für das ich mich sehr glücklich schätze. Ich könnte mir auch sagen, dass ich hart dafür arbeite, mir das selbst zu ermöglichen: Ich arbeite viel (glücklicherweise liebe ich meinen Job, der allerdings viel meiner wachen Zeit in Anspruch nimmt), ich habe die Herausforderung angenommen nebenbei zu studieren und ich versuche wirklich, jeden Tag ein guter Mensch zu sein. Also könnte ich denken, dass ich das einfach verdiene.

Aber das glaube ich eben nicht. Ehrlicherweise hatte ich bloß Glück.

Glück, dass ich alle die Fähigkeiten habe, sodass ich einen Job gefunden habe, den ich liebe und damit vernünftiges Geld zu verdienen, was ich wiederum für meine Reisen nutzen kann. Glück, dass ich größtenteils gesund bin und bis heute überlebt habe. Diese Welt ist sicherlich alles andere als fair, deshalb ist alles, was man erreicht – jedenfalls meiner Meinung nach – Glückssache. Mit 27 habe ich noch nicht die ganze Welt gesehen, ich bin nicht verlobt oder gar verheiratet und ich sehe nicht aus wie eine Disney-Prinzessin. Außerdem bin ich kein Millionär und werde es auch nie sein. Also, eigentlich nicht wirklich etwas erreicht, oder?

Trotzdem bin ich voller Dankbarkeit.

Ich bin unglaublich erstaunt über das Leben, was ich leben kann. Natürlich habe ich meine Herausforderungen, in der Vergangenheit und jeden Tag und sie warten bestimmt auch in der Zukunft auf mich.

Aber mit 27 habe ich mir ein Leben aufgebaut, was ich liebe. Ich liebe es, morgens aufzuwachen und zur Arbeit zu gehen. Ich liebe all die kleinen wertvollen Momente die ich mit den wunderbaren Menschen um mich herum teilen darf. Ich genieße es auch sehr, alleine zu sein. Ich folge meinem Traum, zu Reisen und gesunde Beziehungen zu haben, die mich zu einem besseren Menschen machen. Und endlich habe ich es geschafft, schädliche Beziehungen zu beenden, die mich so lange fertiggemacht haben. Ich bin der Lage, die Schönheit des Lebens in den kleinen Momenten zu sehen. Ich kann überall alleine hingehen, wo ich will, weil ich keine Angst mehr habe. Ich habe gelernt, mit meiner eigenen Sterblichkeit umzugehen und wenn ich heute Nacht sterben würde, wäre da nicht so viel, was ich bereue.

Ja, ich bin dankbar.

Und wann warst du zum letzten Mal dankbar?

 

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