A few hours in Tokyo

I was fortunate enough to spend a few hours in this vibrant city. Okay, actually more than few hours but I had to spend most of my time with either working or sleeping. After 6 weeks on travels in Asia, I tend to need more rest than before. So all in all, I just had a few hours to explore and to try Japanese food. Therefore I only uploaded a few impressions that I had. Their food is amazing and they are amongst the friendliest people I ever met. From the first minute in their country, I felt welcomed and helped. I never had such friendly immigration, guys who help with the luggage, bus drivers, hotel clerks, waiters… totally unexpected but well-needed after all my tour. Oh yes, I will return to this amazing country in due time. Meanwhile, I am just happy about the few things I saw.

Ich hatte das Glück, ein paar Stunden in dieser lebhaften Stadt verbringen zu können. Gut, eigentlich waren es mehr als ein paar Stunden, aber ich habe leider die meiste Zeit damit verbracht, zu arbeiten oder Schlaf aufzuholen. Nachdem ich fast 6 Wochen unterwegs bin, scheint mein Körper mehr Schlaf einzufordern als sonst. Deswegen hatte ich leider nur ein paar Stunden, mich umzuschauen und das großartige Essen zu genießen – aus diesem Grund gibt es hier ein paar meiner Impressionen und längst nicht so ausführlich wie sonst immer. Das Essen ist wahnsinnig toll und die Japaner gehören zu den freundlichsten Menschen, die ich jemals getroffen habe. Ab betreten dieses Landes habe ich mich willkommen gefühlt, habe noch nie so freundliche Leute bei der Immigration gehabt oder diejenige, die mir mit dem Gepäck helfen, der Busfahrer, Hotelangestellte, Kellner… das war ehrlich unerwartet aber hat mir sehr geholfen nach der bisher recht anstrengenden Asientour. Und oh ja, ich werde dieses Land wieder bereisen. In der Zwischenzeit freue ich mich einfach über die wenigen Eindrücke, die ich gewinnen durfte.

 

Shanghai: Welcome to China!

10 days in Shanghai are not enough. Especially when you spend the majority with business / customer meetings including evening activities. So after being in China for 6 days, I have not seen anything apart from the hotel (at least I made it to the pool and fitness area there), cabs, customer offices and fancy restaurants. Always trying to catch enough sleep (in which I miserably failed) I didn’t have any time to relax or go sightseeing a bit. Luckily, I was able to stay over one weekend with all my colleagues already left. I was free as a bird and ventured out to do some sightseeing. And I guess for Shanghai, pictures speak louder than words. I made it to “the bund” – most famous viewpoint for the popular Shanghai outlook. I spend the sunset there until it got too cold and I made my way home.

10 Tage in Shanghai sind bei weitem nicht genug. Insbesondere wenn man größtenteils mit Meetings oder Kundenbesuchen beschäftigt ist. Nachdem ich also schon 6 Tage in China weilte, hatte ich außer dem Hotel (immerhin inklusive Fitnessraum und Pool), Taxen, Kundenbüros und chicen Restaurants nichts gesehen. Permanent damit beschäftigt, genug Schlaf zu bekommen (wobei ich total versagt habe), hatte ich leider überhaupt gar keine Zeit mich auszuruhen oder Sightseeing zu machen. Glücklicherweise habe ich zumindest ein Wochenende vor Ort verbringen können, als all meine Kollegen schon abgereist waren. Ich war vogelfrei und konnte mich daher auf den Weg machen, endlich etwas zu sehen. Und ich denke, im Fall von Shanghai sagen Bilder mehr als Worte. Ich habe mich also zum „the bund“ aufgemacht, dem bekanntesten Aussichtspunkt auf die beliebte Skyline von Shanghai. Ich habe mir den Sonnenuntergang dort angesehen bis es zu kalt wurde.

The bund (1)

The bund (2)

As I love nature, flowers and calm areas (which you are unlikely to find in Shanghai, but it’s worth a try), I made my way to Yu Gardens – the perfect nature getaway. Spending hours just taking photos and walking around, it was a nearly perfect day with just a bit too many tourist (but as I am a tourist, I can hardly complain).

Da ich die Natur liebe, insbesondere Blumen und ruhige Ecken (die man in Shanghai eher nicht findet, aber man kann es ja mal versuchen), habe ich in den Yu Garden besucht – die perfekte Flucht in die Natur. Stundenlang habe ich Fotos gemacht und bin rumgelaufen, es war ein fast perfekter Tag mit ein paar zu vielen Touris (aber da ich ja auch einer bin, vermag ich mich darüber wohl eher nicht beschweren).

 

It’s quite easy to get around via public transport, the metro is easy to deal with and as I learned in Taiwan and Korea that the right exit makes a difference, this was not too new for me.

Es ist ziemlich einfach, sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen, die Metro ist auch auf Englisch lesbar und weil ich ja schon in Taiwan und Korea lernen durfte, dass e seine Rolle spielt, durch welchen Exit man die Station verlässt, war das hier nichts Neues.

As this kind of belongs to China, I also visited a temple. Was quite impressive but PLEASE if you ever visit some temples, churches etc. that do not belong to your own belief, please be respectful! I hate to see people walking around taking selfies all the time in these temples, but this seem to be part of today’s Instagram and facebook culture. But – there is really no need at all to have your companion taking a picture of you when you pretend to pray!! I’m not sure why this had annoyed me so much but what is the point in that? Everyone will know that this is fake so why do you do this?

Weil das ja auch irgendwie dazugehört, habe ich auch einen Tempel besucht. Das war schon beeindruckend aber BITTE, wenn du jemals solche Tempel oder Kirchen besuchst, die nicht Teil deines Glaubens sind, habe ein wenig Respekt! Ich finde es ja schon doof, wenn Touris die ganze Zeit Selfies in den Tempeln machen müssen, aber ich schätze in der heutigen Facebook und Instagram Welt ist das einfach nicht mehr wegzudenken. Aber – es gibt nun wirklich gar keinen Grund, dass die Begleitung dann Bilder von einem macht, während man so tut, als betet man. Wirklich gar keinen! Jeder weiß doch, dass das Fake ist, also muss das echt sein?!

Conclusion: Shanghai in general is a very noisy place and Chinese do rarely speak any English. It was impossible for me to take a taxi due to my leak of knowledge of Chinese language. Thankfully this is common sense there so my Chinese colleagues booked all pick-ups for me when I was going on my own. Usually the driver was waiting with a name sign at the airport or in the hotel lobby but apart from that, no communication was possible. I have only seen a tiny bit of China but they are certainly not among the friendliest people I’ve ever met. So my wish to return to this city someday is not as big as for other places – and I think it’s more than fair to say that – but I am thankful for the experiences because Shanghai after all is really impressive.

Zusammenfassend würde ich sagen, Shanghai ist ein sehr lauter Ort und Chinesen sprechen kaum Englisch. Es war unmöglich für mich, ein Taxi zu nehmen weil ich kein Chinesisch spreche. Zum Glück ist das bekannt, sodass die chinesischen Kollegen alle Fahrten gebucht haben, wenn ich alleine unterwegs war. Meist hat der Fahrer mit einem Namensschild in der Hotellobby oder am Flughafen gewartet, aber ansonsten war absolut keine Kommunikation möglich. Ich habe nur einen Mini-Eindruck von China gewinnen können, aber hier leben sicherlich nicht die freundlichsten Menschen, die ich jemals erlebt habe. Also ist mein Wunsch, hierher zurückzukommen – und ich denke, man darf, soll und muss das ehrlich sagen – nicht besonders groß. Dennoch bin ich dankbar für die Erfahrungen weil Shanghai schon wirklich beeindruckend anmutet.

Kaohsiung or a glimpse of summer

Heading to the south of Taiwan for work, I made sincerely use of a full Saturday to explore the city of Kaohsiung. Being the second largest in Taiwan and one of the 2 that actually have a metro system on the island, it seemed as the perfect weekend getaway due to the summer forecast. By that time, Taipei was a bit modest with 16 degrees which feels cold at the high humidity and constantly pouring rain. So Kaoshiung seemed even more exciting!

Weil ich für die Firma in den Süden reisen konnte, habe ich das direkt ausgenutzt und einen ganzen Samstag zum Sightseeing in Kaohsiung genutzt. Da dies die zweitgrößte Stadt in Taiwan ist und zu den beiden Städten auf der Insel gehört, die überhaupt eine Ubahn haben, schien dies eine perfekte Wahl zu seinen, einen freien Tag zu verbringen. Zu dieser Zeit war Taipei etwas schwierig, gerade mal um die 16 Grad was sich bei der hohen Luftfeuchtigkeit kalt anfühlt und konstant Regen. Also war das eine noch bessere Gelegenheit als ohnehin schon!

As I only had a day, I did not take the bus to the very southern beaches but instead stayed close to the city. After all, our company booked a really fancy hotel for us – 5 stars, huge bathtub even for my height and my room was located on the 40th floor. Needless to say that I totally freaked out having this amazing view. However, it was one of the rare tours that I was not on solo travels which I enjoyed a lot: It’s really convenient sometimes not to take all the responsibility and just be able to relax.

Weil ich nur einen Tag dort hatte, bin ich nicht noch weiter in den Süden zu den schönen Stränden gefahren sondern blieb in der Gegend. Unerwarteterweise hat die Firma ein sehr nettes Hotel für uns gebucht – 5 Sterne, eine riesige Badewanne sogar für meine Größe und mein Zimmer war mal eben auf dem 40. Stock. Da brauche ich gar nicht extra erwähnen, dass die Aussicht ein Traum war! Wie auch immer, es war eine der seltenen Gelegenheiten bei denen ich mal nicht alleine unterwegs war, was ich sehr genossen habe: Es ist wirklich angenehm, nicht permanent die volle Verantwortung für alles zu haben und einfach mal abzuschalten.

We made our way to the Lotus Pond, located just a short metro ride out of the city. With 28 degrees, it felt like a perfect vacay getaway, even for just a day. This included funny new experiences like being almost eaten up by a tiger and a dragon or some Asian girls making use of us as photo attractions – we might be on some strangers facebook pages now. I quite liked the area and I would definitely go again so I am quite excited to spend some of my upcoming vacation in the southern part of Taiwan.

Wir sind also zum Lotus Pond gefahren, der nur eine kurze Metrofahrt außerhalb der Stadt liegt. Mit 28 Grad war es ein perfekter Urlaubstag, trotz der knappen Zeit. Es beinhaltete allerdings witzige neue Erfahrungen wie fast von einem Tiger und einem Drachen gefressen zu werden und lustige Asiatinnen, die uns kurzerhand als Fotomodells missbraucht haben – wahrscheinlich sind wir jetzt auf der Facebookseite von ein paar fremden Mädels zu sehen. Ich fand die Gegend echt schön und würde definitiv nochmal hinreisen, wenn sich die Gelegenheit bietet – umso mehr freue ich mich, dass ich einen Teil meines Urlaubs der nächsten 2 Wochen im Süden der Insel verbringen werde.

 

Taipei 1(01)

Die ersten Tage in Taipei vergingen wahnsinnig schnell und abgesehen davon, dass ich intensiv damit beschäftigt war, genug Schlaf abzugreifen, habe ich mich hauptsächlich darauf konzentriert, Orientierung zu schaffen und zu behalten. Was leichter gesagt ist als getan. Die Location, in der sich mein Apartment befindet, könnte besser nicht sein. Direkt an der MRT (Ubahn) Main Station, also im Zentrum des öffentlichen Nahverkehrs gelegen, besticht diese durch den unschlagbaren Vorteil, dass ich einfach nur in einen Aufzug steigen muss und mitten im Einkaufszentrum stehe (uuund ich sehe die Berge im Norden der Stadt). Dies lässt sich auch als „Starbucks-Vorteil“ beschreiben, denn ein sicherer Zufluchtsort im Rahmen eines amerikanischen Fast Food Kette (oder eher Fast Coffee Kette?) ist nie ganz von der Hand zu weisen und rettet an so manchen Abenden das „ich möchte bitte irgendwas hier verstehen“- Problem.

The first days in Taipei were rushing by and apart from trying hard to get enough rest, I mainly focused on gaining and keeping orientation. Which is much easier said than done. My apartments location could hardly be better: Next to MRT main station from where I can basically reach the whole west coast of this country, the great advantage is that I can just take the elevator to be in a huge shopping center (and I can see the mountains from my apartment!) This is also called “Starbucks-advantage” as this is a safe refuge in shape of an American fast food chain restaurant (or fast coffee chain?). This has occasionaly made up the “I want to understand anything” feeling.

Abgesehen davon ist die Nahrungsaufnahme dort natürlich nicht meine präferierte Wahl, denn Food Court des Shoppingcenters mit allen möglichen asiatischen und nicht-asiatischen Köstlichkeiten ist nur 3 Rolltreppen entfernt. Ich bin ein sehr großer Fan der „Buns“, was im Wesentlichen Teig mit Füllung ist. Hier ist die taiwanesische Küche aber durchaus kreativ, von Schwein, Rind oder die beliebten Seafood-Fleisch Kombinationen ist alles dabei, ab und an sogar eine vegetarische Variante. Bezüglich des Essens sind zwei wesentliche Eigenschaften hier sehr hinderlich: 1. Man mag / verträgt kein Seafood. 2. Man ist Vegetarier. Soweit ich das erkennen kann, würde mich das sehr stark einschränken. Eins der tollsten Restaurantketten, die ich jemals besucht habe, ist Din Tai Fung. Nur ein Wort: Dumplings. Frisch gemacht, inklusive wahnsinnig effizientem (Deutsche, ihr seid nicht immer auf Platz 1 in der Effizienzliste!) Nummern-ziehen-warten-System und Anleitung, wie man das denn nun isst. Absolutes Highlight: Trüffel-Dumplings und Seafood Wontons in scharfer Sauce. Und natürlich Tee und Wasser kostenlos, wie scheinbar in jedem asiatischen Restaurant (to be evaluated). Außerdem gibt es hier eine französische (zumindest vom Namen her) Bäckerei, die so tolle Dinge wie Kimchi-Bacon-Sandwiches und Eiersalat-Toasties verkauft. Und natürlich der ganze wunderbare Rest mit allen möglichen japanischen und taiwanesischen Spezialitäten. Verhungern ist hier faktisch nicht möglich, und sollte man einmal zu ungewöhnlichen Zeiten Nahrung benötigen, ist nur wenige Meter vom Starbucks entfernt ein 24/7 convenience store, der zum Glück auch ein sehr günstiger Wasserlieferant darstellt.

Despite that getting food at Starbucks is not my preferred choice in any country (also I am not into that sweet-milky stuff they call coffee), the malls food court happens to be just 3 escalators away. I am a big “bun” fan (not bunny!), which is actually dough with some meat filling inside. Taiwanese are creative regarding the filling, it can be pork, beef or – very popular – seafood-pork combination. Yummy! Regarding food, 2 things can and will keep you from trying the best stuff they have here: #1 You don’t like seafood. #2 You are a veggie. One of the best more local restaurant chains is Din Tai Fung. Just one word to say: Dumplings!!! So incredibly fresh, they are served in the probably most efficient way (get that, Germans!) I have ever seen (get a number, decide in the meantime what you order, wait to be called, hand your order to the waiter, be seated, be served with an introduction paper how to actually eat the dumplings in the right kind of way). The ultimate highlight: Truffle dumplings and seafood wontons in a spicy sauce. AMAZING. And of course, tea and water is for free as much as you like (seems to be like that in every Asian restaurant, to be further evaluated). Also, there is a French bakery (at least the name is French) which sells such fantastic stuff as kimchi-bacon-sandwiches and egg salad toasties. And of course the whole fantastic lot of Taiwanese and Japanese dishes. It’s impossible to starve here, even at night, there are convenience stores opened 24/7 which also sell cheap water. Perfect.

Nicht ganz ideal bisher ist das Wetter. An den ersten Tagen hier war es sonnig, was der absolute Wahnsinn war, als ich nach 20 Stunden Reisezeit und dem zwischenzeitlichen Transfer-Temperaturschock in Bangkok aus dem Flieger stieg und am Flughafen auf meinen Fahrer wartete. Ade Winter, dachte ich. Falsch. Anders als in Los Angeles, wo ich im Februar 2010 bei 25 Grad landete, hatte der vermeintliche Sommer hier leider keinen Bestand. Seit dem nun also faktisch Dauerregen, aber zumindest nicht kalt. Nun, man kann ja nicht alles haben. Glücklicherweise konnte ich als „Wetterflüchtling“ zwischendurch in Seoul Unterschlupf finden, nun bin ich aber für insgesamt 3 Wochen hier in Taipei und gewöhne mich so langsam daran, dass meine Wander-Wochenendpläne regelmäßig absaufen. Allerdings ist das durchtesten durch verschiedenes Essen auch eine nette Freizeitbeschäftigung und ich gehe hier so intensiv meinem Lieblingsjob nach, dass faktisch keine Zeit für größere Pläne bleibt, außer eben am Wochenende. Zumindest habe ich schon den botanischen Garten gesehen (sorry, aber wer die Parks in London, Sydney und Hong Kong kennt, ist davon nicht ganz so beeindruckt…die Briten / frühere Kolonien können das halt einfach besser) und eine witzige Stadttour mitgemacht.

What is not that perfect up to now, is the Taiwanese weather. On my first days, it was sunny and it was beyond fantastic when I got off the plane after the Bangkok-transfer-temperature-shock, waiting in the sun for my driver. Bybebye cold German winter I thought. Nope. Different to Los Angeles, where I once got off a plane in February 2010, the summer feeling did not stay for long. Since then, it has been raining basically the whole time but without being cold. Luckily, I could seek refuge in sunny Seoul for a few days in between. Now, I am here in Taipei for 3 weeks in total and I get used to having my hiking plans drowned every weekend. So I spend my time trying different kind of foods which is not the worst thing and I engage in my favourite job so much that I don’t have that much time to spend apart from weekends. At least I have seen the botanical gardens (sorry but if one happens to know the parks in London, Sydney, Hong Kong… is not that much impressed… as the British / former colonies are really good in parks) and I did a really funny city tour.

Ach ja, und ich habe Leute getroffen. Das ist wunderbare an einer Stadt wie dieser – es ist so einfach, sich mit Locals oder anderen Reisenden zu treffen. Sei es für ein gutes Essen, einfach nur die Stadt entdecken. Die Taiwanesen sind eines der freundlichsten, offensten Völkchen, die mir jemals begegnet sind und anders als in vielen anderen Ländern, habe ich das Gefühl, dass das echt ist. Und so kann man sich mal eben zum Mittag- oder Abendessen treffen. Hier sind so viele Alleinreisende unterwegs, dass ich mich sehr wohl fühle in der „Reisecommunity“, Menschen, die genau wie ich der Meinung sind, dass einen elementaren Unterschied zwischen „Einsamkeit“ und „alleine sein“ existiert und kein Problem damit haben, die Dinge zu tun, die sie machen wollen. Das aber gerne auch mal zu viert und so eine wirklich gute Zeit haben, gleichwohl wenn man des Chinesischen nicht mächtig ist (und es aufgrund der Intonationen nie sein wird). Aber als Zeichen des Respekts sollte man doch zumindest ein paar Worte kennen und sprechen, wie Ni hao (Hallo) oder Xiexie (Danke).

Auch Duibuqi (eine Form von Entschuldigung) und Ni hao ma (wie geht es dir?) ist theoretisch denkbar, könnte jedoch die Erwartungen der sprachlichen Fähigkeiten betreffend etwas zu hoch setzen. Ich fühle mich ab und an wie ein Kleinkind, wenn ich einfach gar nichts verstehe, die Waschmaschine beispielsweise nur chinesische Tasten hat und ich noch nicht mal die Anleitung auf einer Ramen-Suppe lesen kann (gut, heißes Wasser drauf, warten, fertig…) aber trotzdem. Ich durfte jedoch folgende Erfahrung in der besagten „französischen“ Bäckerei machen: Man nimmt sich dort ein Tablett, ein Papiercover und eine Zange (ähnlich wie die deutsche Backfactory) und geht dann Köstlichkeiten sammeln. Neben mir tat das eine ältere wahrscheinlich taiwanesische Frau ebenfalls und ich war an der Kasse zuerst dran. Mein Eindruck ist, dass die Kassierer, Verkäufer, Kellner etc. kein Englisch können (deshalb immer Restaurants mit Bildern vom Essen suchen, auf die man zeigen kann!), was in einer solchen Bäckerei aber ja kein Problem ist. Ich habe den angezeigten Betrag gezahlt (umgerechnet zwei Euro für drei super leckere Teile!) und habe mich mit einem Xiexie verabschiedet. Daraufhin dreht sich die ältere Frau zu mir, grinst und zeigt „Daumen hoch“. Made my day.

Oh yeah, and I met people. This is the great thing in a city like Taipei – it is so easy to get in touch with locals or other travellers. Meeting for trying different kinds of food or exploring the city is so fun and Taiwanese are among the genuinely friendliest people I have ever had the pleasure to meet up with. There are so many solo travellers here that I feel quite well in this “community”. They are people like me that there is a huge difference between “loneliness” and “solitude” so you can meet in groups but perfectly go your own way after that again. You can meet people despite the lack of Chinese language, however one should know a few words out of respect like ni hao (hello) or xiexie (thank you). Also, duibuqi (one expression for saying you’re sorry) and ni hao ma (how are you?) is in theory quite good to know but might raise the expectancy of your language level. I sometimes feel like a child not understanding anything like the washing machine in my apartment or how to do the instant soup I bought (okay, not too challenging, just add hot water, stir and wait a bit). Still I was lucky enough to experience the following in the French bakery: you take a tablet, cover and a tong (a bit like backfactory in Germany) and put whatever you want to buy on it. Right next to me was an elderly Taiwanese lady and I was first at the cashier. Don’t expect the cashier, waiter or anybody in shops to speak English (so therefore prefer restaurants with picture of the meals so you can just point on it) but in a bakery like this, it is not a problem. You just hand them the stuff you want to buy and pay what the display shows. This is what I did and finished with a xiexie. This was when the lady turned to my, smiling, showing thumbs up. Made my day.

Das Englischlevel ist hier wie gesagt nicht besonders fortgeschritten, was auch immer wieder zu Kommunikationsproblemen im Starbucks führt (hätte mir das einer vorher erzählt, ich hätte es nicht glauben wollen). Auch ist stets zu beachten, dass möglichst einfaches Englisch Anwendung finden sollte, also bitte nicht anfangen mit „Excuse me, would you mind, can I order beef noodle soup…“ sondern „I want beef noodles“ und parallel auf das Bild oder auf (wenn vorhanden) englischen Schriftzug zeigen – wenn der Verkäufer aussieht als hätte er verstanden, taktischerweise noch ein Xiexie dahinter platzieren und lächeln. Lächeln hilft immer. Nun könnte man ja theoretisch die Übersetzung seines Lieblingsessens auswendig lernen. Aber aufgrund der folgenden Anekdote, die mir ein Kollege erzählte, bleibe ich aber definitiv bei gebrochenem Englisch und auf-Bildchen-zeigen-System: Ein anderer europäischer Kollege hat intensiv die Sprache gelernt, sodass er sich einigermaßen verständigen konnte. Er ging in ein Restaurant mit dem Vorhaben, heiße Suppe zu bestellen. Das Wort dafür lautet (scheinbar) tang. Als er bestellt hatte, konnte er eine Diskussion zwischen den Kellnern beobachten, es dauerte zehn Minuten und er bekam eine Schüssel voll – Zucker. Denn wenn man tang nicht gleichbleibend ausspricht, sondern den Ton minimal verändert, heißt es – genau – Zucker. Wir alle lernen niemals aus. Vielleicht versuche ich es mal mit Koreanisch, das soll deutlich einfacher zu lernen und zu sprechen sein und diese Zeichen sehen so cool aus.

The level of English here as I described is rather basic. This leads to communication issues even in Starbucks (if someone had told me in advance, I wouldn’t have believed it). What I keep noticing is that you better stick to very simple English, so don’t go for the “Excuse me, would you mind, can I order beef noodle soup…“ rather than „I want beef noodles“ or just “beef noodles” and point at the picture or at the English menu entry if applicable. If the waiter looks like he got it, add a strategic xiexie and smile. Smiling always helps you. Remark: You will also notice this in my blog posts: As I am here, my English ability is constantly decreasing as I simplify it more and more and I am mainly talking to non-native English speakers. Actually I should enrol in an English course as soon as I am back home. Bascially, one could just memorize the names of the favourite dishes and tell them everytime one wants to order. But because of the following story, I decided not to go that way: A European colleague managed to learn Chinese quite well and could manage to communicate in this language. In a restaurant, he order what he thought was a bowl of hot soup. After ordering, the waiters started a discussion and finally served him a bowl of – sugar. Because if you don’t pronounce the word “tang” correctly with a flat tone, the meaning from “hot soup” changes to “sugar”. Never stop learning in this world and more important, never stop trying. Maybe I will learn some Korean as I was told there is no pronunciation issue and their characters look so cool.

Tempel und Night Market sind auch 2 Dinge, die nicht zu unterschätzen sind aber aufgrund der hohen Arbeitsauslastung und des schlechten Wetters habe ich ersteres erst einmal kurz gesehen und zweiteres noch gar nicht. Insbesondere auf die Night Markets sollte man sich bestenfalls mit Locals wagen, die dann die angebotene Essensauswahl erklären und bestellen können. Dies sowie die Wanderung auf einen Berg mit fantastischer Sicht über die Stadt und eine Endstation der Red Line (Tamsui) mit Starbucks (haha) mit Flussblick und Fort stehen definitiv noch auf meinem Plan. Vielleicht schaffe ich es nächstes Wochenende nach Kaohsiung in den sonnigen Süden (28 Grad und Sonne!), gefolgt von einem Trip nach Shanghai zu unserem Sales Meeting und einem anschließenden Trip nach Tokyo für Diskussionen mit den Kollegen. Danach habe ich erst mal eineinhalb Wochen Urlaub und Zeit, dieses wundervolle Fleckchen Erde näher zu erkunden, bevor ich ab Ostern nochmal 4 Wochen in Taipei tätig sein werde. Ist es nicht unglaublich, wie fragil die Zeit ist und wie Wasser durch die Finger rinnt, bei dem Versuch, sie zu greifen?

Temples and night market are two more things which I really want to do but due to the intense workload and the rain, I just saw a temple briefly and night market not yet at all. Especially for night markets, one should go with a local as they can explain and order the local food selection. Also my planned hike to elephant mountain with a view over Taipei and going to a terminal station Tamsui with a Starbucks (haha) by the river are definitely left on my schedule. I might make it to Kaohsiung which is in the sunny south of the island (28 degrees and sunshine! Yieeeeks!) followed by a trip to Shanghai for our team meeting. After that I will head to Tokyo for additional discussions with colleagues. When I am done with these countries, I have almost 2 weeks off which I will use to see a bit more of the pretty Formosa (Taiwan). Finally, I have just 4 weeks more left to work here. Isn’t it ridiculous how time flies by as soon as you try to get hold of it?

Ich gebe zu, manchmal ist es nicht einfach, sich länger als wenige Tage und ohne Dauerbetreuung einem solchen Land aufzuhalten. Hier zeigt sich die wahre Stärke eines Menschen und das wird sicher super-seltsam, wenn ich dann wieder in London bzw. Deutschland bin (auf dieses „ich verstehe wieder alles“ Gefühl freue ich mich jetzt schon!) Aber ich bin unendlich dankbar für diese und die kommenden Erfahrungen. Ich habe mehr Glück erleben dürfen, als ich verdient habe und ich bin wahnsinnig gespannt darauf, was noch kommt. Ich weiß nur eins: Ich werde, nach bestem Wissen und Gewissen, das Beste daraus machen.

Yes, sometimes it is a challenge to stay in such a country on one’s own and for quite a time. This is when the real strength shows off and I am sure it will be so strange when I am back in London or Germany (looking crazy forward to finally understand everything again!!!) But I am beyond thankful for all experiences in the past, present and future. I was and I am happier than I deserve to be and I am so excited so see what comes next. At least, I know that I will make the most out of it and do my very best to have a great time.

PS: Ich möchte hier noch kurz oberlehrerhaft zum Allgemeinwissen beitragen oder den geneigten Leser vor einem Kultur-Fettnäpfchen warnen: Taiwan ist NICHT Teil von China und es macht SEHR WOHL einen Unterschied ob jemand aus Taiwan oder China kommt. Insbesondere in der Konversation mit Taiwanesen, tut euch selbst einen Gefallen und bezeichnet Taiwan nicht als China oder sagt, dass es das selbe ist. Das ist quasi so, wie wenn man zu einem Deutschen sagt „Frankreich, Niederlande, Deutschland…. Alles das Selbe.“ Nope. Bitte beachten, sonst ist man direkt unten durch. Also China = People’s republic of China während Taiwan = Republic of China (oder Taiwan ROC).

By the way: I want to be a bit annoying here and carry out some educational mission: Taiwan is NOT a part of China and YES it makes a difference if someone is from China or Taiwan. Especially in conversations with Taiwanese, do yourself a favour and don’t talk about Taiwan as part of China. This is like you tell a German “France, Netherlands, Germany.. all the same.” Nope. Please keep in mind: China= People’s republic of China wheres Taiwan=Republic of China (this is why you always see Taiwan ROC).

Travels in 2017

I’m a big fan of travel planning. Some friends even are of the opinion that I enjoy planning my trips much more than actually doing them BUT this is not the case I can say. Still, they do have a point because I am usually spending significantly more time on planning than on executing my trips. In fact, there is rarely a day I do not think of where to go, what to do there, how to even improve my itinerary, to go for an upgrade somewhere or even to updating my couchsurfing page a bit.

Yeah. Right. I’m definitly addicted and this is why I’ve already planned out my whole 2017 (aaaaand as the true addict, also 2018. Haha, just kidding. Would be ridicolous to plan such a long time ahead as I even don’t know if I am still alive in 2018…so yeah just kidding.)

So this is my itinerary for 2017 (90% fixed; you will find blog posts hopefully right after the trip on here. Good motivation!)

January – London, UK (second addiction right after travelling in general) with my Dad

February – Taipei, Taiwan (off to work until May) going solo

February – Seoul, Korea (work as well but including a great weekend there with a friend of mine – local people rock!)

March – Shanghai, China (work again and much more work even as I am still executing the visa.. will use couchsurfing.com for my weekend there)

March / April – Tokyo, Japan (let’s guess.. yes, work but a very nice colleague of mine plans to introduce me to cherry blossom season…)

April – Taiwan road trip (looks amazing on the pics) again with my Dad

May – SEA trip starting in Singapore (infinity pool here I come!!) going to Bangkok, Angkor Wat to Vietnam ending in Hanoi (vacation this time, solo again)

June – London, UK (as crazy solo traveller who bought a theatre fangirl ticket)

July – Landgraaf, the Netherlands (spending a few nights in one of the most bloomy hotels I’ve ever been to ) with dear friends

November until January 2018 – New Zealand tour (6 weeks of pure bliss to return to this country which is so much more than just middle earth – with me, myself & I).

 

Sounds like a plan? Still thinking to squeeze in some more adventures like a quick trip to Kota Kinabalu or Cebu when in Taiwan .. just cannot get enough. Never ever.

 

 

To the sea / 2016

Die letzten Tage im hohen Norden verflogen auch – wer hätte es gedacht – erst gar nicht und dann gefühlt in zwei Minuten. Zwischen Fischbrötchen, Weihnachtsmarkt, Wasser und viel Wind (gaaaaanz viel) hatten wir uns dann aber doch den Weg nach Rügen gebahnt. Zwischendurch mit dem Gefühl, als überquere man die Golden Gate Bridge, landet man nach der Überfahrt aus Stralsund auf der Insel, die zunächst eher wie Festland anmuten lässt. Nach einer dreiviertel Stunde jedoch hat man die Küste erreicht (insofern man dem Navi folgt) und zwischen viel Wald ist dann tatsächlich doch etwas Strand zu erkennen.

 

Eine Anekdote kann ich allerdings noch bieten und möchte ich auch nicht unerwähnt lassen. Ich nehme mich ja selbst nicht ganz ernst – oder versuche es zumindest – und ich versuche auch, mich nicht allzu wichtig zu nehmen. Daher konnte ich auch sowohl in als auch nach der Situation darüber lachen. Ich war gerade auf dem Weg ins Office, habe das Gebäude betreten, rüber zum Fahrstuhl. Da läuft ein älterer Mann um die 60 vor mir, der mir irgendwie bekannt vor kam. Allerdings war er in Anzug gekleidet und diejenigen, die vor Ort in Anzug unterwegs sind, kenne ich alle. Die Verwirrung stieg, als er vor mir in den Aufzug steigt und auf die 4 drückt. Zur Erklärung: Die 4. Etage ist unsere Verwaltung, Etagen 5 und 6 sind ein Call Center. Nachdem er gedrückt hat, dreht er sich zu mir um und fragt (sehr freundlich): „Sie müssen doch bestimmt ins Call Center?“ Ich verkneife mir das erste Lachen und verneine, erkläre, dass ich auch in den 4. Stock muss. Er, irritiert, nickt, zögert, setzt wieder an: „Dann sind Sie hier Praktikantin?“ Oh ja. Wie gesagt, ich nehme mich nicht allzu wichtig, daher erkläre ich freundlich, dass ich eine ganz normale Arbeitnehmerin bin, was er kaum glauben konnte. Stellte sich dann heraus, dass er gegenüber von meinem Office im Besprechungsraum Englischunterricht gibt, ich ihn schon öfter gesehen habe und er mich. Sehr freundlich der Mann, nur etwas ungesund nah an den Fettnäpfchen bewegend.

Tja, und jetzt bin ich wieder zu Hause und in zwei Tage ist Weihnachten. Gefühlt hatte ich zwei Jahre keine Weihnachten (denn bei 25 Grad ist es einfah nicht das selbe!) und daher freue ich mich noch mehr als sonst. Trotzdem muss ich sagen, dass urlauben über die Feiertage auch nicht das Schlechteste ist, denn alleine die Geschenke-Rennerei ist ja schon irgendwie nervig. Nunja, so hat alles seine Vor- und Nachteile.

By the way – ab Oktober 2016 werde ich dann für ein paar Monte von der asiatischen Arbeitskultur und Leben dort berichten. Doch vorher gibt es noch ein paar kleinere Urlaube und hoffentlich Berichte. Beginnend mit Türkeiurlaub über Silvester, London Ende Januar, Skifahren im März, evtl. Marrakesch über Ostern, Andalusien im Mai, MTB Wochentour Ende Mai, Island im August, Cannstatter Wasen und das ewige Rom im September / Anfang Oktober. Und dann natürlich – hoffentlich – noch ein paar Städte in fascinating Asia und wenn ich es schaffe, dann auch nochmal Paris weil je suis Paris.

In diesem Sinne

Schöne Weihnachten & einen guten Rutsch!

Hier geht es 2016 weiter.

 

East Side Story

Nachdem ich fünf Wochen (die sich anfühlen wie fünf Monate) schon im schönen Osten der Republik verbracht habe (nein, kein Dauerurlaub sondern ARBEITEN), ist es Zeit für einen Zwischenbericht. Wobei hier zunächst der Begriff „Osten“ zu defnieren ist: Denn eigentlich könnte man auch von dem Norden reden oder zumindest dem Nordosten. Osten muss aber bleiben, denn  bis nach Swinoujscie über Usedom in Polen sind es nur 75 km. Allerdings sind es von meiner WG aus bis zum Meer bloß 6 km, daher vermutlich eher Norden als Osten. Nordosten?!

Navi_goodZumindest ziemlich weit weg. Weil im ersten Moment kann die Anzeige des Navis mit Ziel Greifswald ziemlich abschreckend sein. Aber so ein Roadtrip geht, auch alleine, viel schneller, als man eigentlich annimmt oder wie ich eigentlich angenommen hatte. Und natürlich wird man dann auch prompt mit einer wunderschönen Gegend und wahlweise auch Sonnenuntergängen belohnt, beides direkt um die Ecke von der eigenen Unterkunft.

 

Also ich muss schon sagen, für jemanden aus Südhessen ist das mit dem Wasser eine wirklich nette Sache. Sowohl der Fluss, als auch der Bodden (das ist nämlich kein Meer! – da hat das Landei wieder was gelernt).

 

Ansonsten gibt es auch kulinarisch eine Menge zu entdecken; seien es Dinge, die es in Südhessen auch gibt wie vegetarische Hackfleischbällchen vom LIDL oder eben lokale Spezialitäten wie beispielsweise Cocktails für 2,99 €, ein Lachbrötchen „Lachs im Obstgarten“ mit Lachs, Kirschmarmelade, Apfelscheiben und Salat (wirklich lecker!) oder echten Backfisch (der so gar nicht mit dem der Fastfood Kette Nordsee zu vergleichen ist).

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Und dann ist da natürlich noch die Mentalität der Nordostler. Natürlich darf jeder seine eigene Meinung haben (soll er ja auch!) und ich meine die folgenden Worte keineswegs abwertend, sondern möchte nur berichten, was ich erlebt habe. Leider habe ich bei den Aussagen keine Kamera zur Hand gehabt, denn vermutlich hätte mein Gesichtsausdruck zum allgemeinen Amüsement beigetragen. Aber nun, es muss auch so gehen:

Zitat 1: „Aber wissen Sie, an der Wende war ja auch nicht alles schlecht.“

Das ging so in Richtung „DreiSekundenverarbeiten – Stirnrunzeln – selbstdenkendassmanirgendetwasganzundgarnichtverstandenhat – heimlichschmunzeln – interessiertNicken“. Aber das war wirklich aufrichtig und vollkommen ernst gemeint. Könnte natürlich aber ja auch echt der Fall sein, dass ich einfach was nicht verstehe. Wenn dem so wäre, frage ich mich aber ernsthaft, wo mein Soli die ganze Zeit hingegangen ist.

Für das zweite Zitat brauche ich etwas Kontext, sowie die Warnung, dass scheinbar auch diese Seite hier von der aktuellen Flüchtlingsproblematik nicht verschont bleibt: Gegen Mittag im Büro, Leute der externen Firma kommen herein, die für die Raumpflege zuständig sind. Der junge Mann, um die Mitte zwanzig, hat einen Staubsauger dabei und fragt, ob er jetzt saugen kann. Ich stimme zu und stehe nach einer Weile extra von meinem Platz auf, dass er auch unter dem Schreibtisch sauber machen kann.

Zitat 2: „Bleiben Se‘ ruhig sitzen, eher Se‘ sich versehen, hockt da ein Flüchtling, und den werden Se‘ net mehr so schnell los.“

Äh. Ja. Gut.

Moment. WTF war das denn gerade?! Hier wäre meine Mimik höchstwahrscheinlich spannend gewesen. Nun gut, das lasse ich besser unkommentiert, dazu kann sich vermutlich ein jeder Leser seinen Teil denken.

Um vom Thema abzulenken, hier eine Impression des Marktplatzes bei Abend (lauer Septemberabend damals noch).

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Und wenn es eben doch mal zu viele Wolken am Himmel sind, dann einfach mal einen auf Superfotograf machen und tiefsinnig ablichten bzw. Bewegungen von Tieren. Naja, ansonsten hätte ich ja gar nichts zu erzählen 😉

 

Von Greifswald aus kann man auch nette Abstecher in andere Städte machen. Hierfür eignet sich beispielsweise das Seebad Warnemünde bei Rostock und natürlich auch Rostock selbst. Sind zwar ein paar Kilometer zu fahren, hat sich aber definitiv gelohnt, wie ihr seht. Ich glaube, es gibt sonst selten so breite Ostseestrände.

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Es lohnt sich auch das näher gelegene Lubmin, wenn es um Strand geht. Hier sind gerade mal zwanzig Kilometer zurückzulegen und ZACK ist man an Meer (sogar am richtigen Meer, nicht am Bodden). Von den Windböen in SuperorkanundWellenStärke mal abgesehen, ist es wirklich sehr schön hier; wenn man sich in den Nadelwald zurückzieht, der direkt hinter dem Sandstrand kommt und nicht unbedingt der Meinung ist, auf den Steg zu marschieren, lässt es sich auch gut aushalten.

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Ja, ich muss wirklich zugeben, es hat definitiv was, so nahe an der See zu leben. Wirklich eine wunderbare Sache, die ich echt vermissen werde! Tja und zu guter Letzt folgt nach einem Besuch in Stralsund noch der Blick nach Rügen von Stralsund aus (upcoming Mitte Dezember mit einem weiteren Bericht), mit einem Randgruß der Gorch Fock links.

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Und weil das kein schöner Abschluss für einen Beitrag ist, möchte ich mit einer letzten Impression des Marktplatzes in Greifswald schließen, die ich voll und ganz unterschreiben kann und durchaus einen Lacher wert war:

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Bis dahin.