Rote Bohnen

Auszüge hier veröffentlicht bei circa 8:50 min.

Das Flugzeug hatte sie und einige hundert Menschen einfach dort ausgespuckt. Irgendwo zwischen Deutschland und dem Ende der Welt, 9000 km weit weg von zu Hause. Ohne Orientierung zwar, aber zumindest mit einer Adresse, sorgsam niedergeschrieben in der lokalen Sprache. Luftfeuchtigkeit und Hitze hatten ein erstes Begrüßungskomitee gebildet. Durch die unverständlichen Schriftzeichen und die schwierige Kommunikation mit dem Taxifahrer, zog ein Unbehagen herauf wie Gewitterwolken am blauen Himmel. Entweder, man beherrschte die Sprache oder konnte sein Reiseziel schriftlich in Landessprache vorlegen. Zumindest Letzteres brachte sie fertig. Und unterschätzte danach nie wieder den Nutzen von Visitenkarten, sammelte sie auf Papier oder per Screenshot. Das tat sie natürlich nie zu Hause, aber zumindest hier, in diesem Land. Wo hier ist? Hier ist in Taiwan und zwar Taiwan wie Taiwan und nicht wie China. Und auch nicht wie Thailand, denn Elefanten gibt es hier keine. Strände zwar schon, aber die Küstenlinie besteht bevorzugt aus Steilklippen, Felsen oder Häfen. Ganz im Süden, unweit der Philippinen, da gibt es Sandstrände. Aber wer Taiwan besucht, kommt nicht deswegen. Wieso also war sie hier? Vielleicht, um ein Stück Asien zu entdecken, ein demokratisches China zu erleben oder möglicherweise der Kulinarik wegen. Sie ließ sich von allem begeistern, kostete ausgiebig die taiwanesische Küche und lernte dabei eine ganz neue Bandbreite an Geschmacksrichtungen kennen. So biss sie nach wochenlangem Aufenthalt freudig in das Teigbällchen, was sie anfangs noch mit großem Misstrauen gen Tellerrand geschoben hatte. Wie bei Menschen auch, sieht man den dampfnudelartigen Leckereien auf den ersten Blick nicht an, was in ihnen steckt. Es besteht also nicht nur die Möglichkeit der Begegnung mit etwas völlig Unerwartetem, sondern sogar eine hohe Wahrscheinlichkeit. Dabei muss noch nicht einmal das Gerücht von Hund und Katze bemüht werden, denn das Spektrum reicht von scharfem Schweinefleisch bis hin zu pappsüßer Vanillecreme. Hätte sie Schulnoten verteilen müssen, wäre das wohl so ausgegangen: Größe der Auswahl: Note 1 mit Sternchen. Qualität: Meistens eine solide 2, ab und zu Abweichungen, in der Regel nach oben. Appetitstillend: Je nach Größe und Anzahl eine 2-3. Berechenbarkeit: Für einen nicht-einheimischen nicht existent. Daher: Durchgefallen. Schnell wurden die Exemplare mit einer Füllung aus roten Bohnen zu ihrem persönlich Kryptonit. Bis dato nicht probiert, aber allein davon abgeschreckt, dass diese zum süßen anstatt zum deftigen Kreis zählten, versuchte sie stets, diese zu vermeiden. Dann aber änderte sich die Gesamtsituation und folglich auch die kulinarische Bandbreite: Sie ließ sich von den Locals in eine neue, magisch anmutende Welt entführen. In eine Welt, in der als kalt angepriesenes Wasser mindestens Raumtemperatur hat, Suppe und Reis zum Frühstück serviert und wann immer möglich drei warme Mahlzeiten am Tag verspeist werden. Unvorstellbar war für sie gewesen, diese Ernährungsweise in Deutschland beibehalten zu wollen: Jeden Tag, den sie mit einer dampfenden Suppe begann, konnte nur gut werden. Zum Mittagessen begegnete sie auch gerne mal einem Rätsel, beispielweise in der Kantine: Einmal in Form eines schnitzelgroßen Fleischstückes, was nur mit Stäbchen zu verspeisen war. Ehrlicherweise ratlos fragte sie ihre Kollegen um Hilfe, die amüsiert wissen wollten, ob Deutsche denn keine Zähne besäßen. Der wachsenden Verwirrung Einhalt gebietend, erbarmte sich ihr Tischnachbar und demonstrierte mit einem Schnitzel in ähnlicher Größe, dass „hineinbeißen und den Rest fallen lassen“ zu den landesweit akzeptierten Tischmanieren zählte. Und das vermutlich nicht nur dort, sondern auch in China. Als unabhängiger Inselstaat ist Taiwan durch 180 km südchinesischen Meeres von dem Kontinent getrennt. Das ist wahrscheinlich ausreichend Distanz, um eigene Gewohnheiten und landestypische Spezialitäten zu entwickeln, aber womöglich zu wenig, um riesige Unterschiede zu manifestieren. Trotzdem ist Taiwan nicht China. Um von Europäern als eigenständiges Land und insbesondere Reiseziel wahrgenommen zu werden, reicht es oft nicht. Taiwan, so hörte sie, ist für viele Leckereien bekannt: Da ist der taiwanesischen Bubble Tea, der in Deutschland einen Sommer lang beliebt war. Tee mit Milch zu mischen war und ist ihrer Meinung nach eine tolle Idee, wenn der dann noch mit Kügelchen aus Yams-Wurzeln verfeinert wird, kommt die Mischung der Perfektion ganz nahe. Als Konsument kann man aus schier endlosen Kombinationen wählen und dabei sowohl Temperatur, als auch Süße bestimmen. Das Getränk ersetzt appetittechnisch eine ganze Mahlzeit – wären da nicht so viele andere Leckereien zum Ausprobieren. Taiwan ist auch bekannt für stinkendes Tofu. Aber es ist noch viel bekannter für Dumplings, die taiwanesische Antwort auf die schwäbischen Maultauschen. Dünner Teig umwickelt köstliche Füllungen, die Krabbenfleisch, Schweinefleisch oder gar die Mischung von beidem enthalten. Verspeist werden sie in Chilisauce oder klassischem Essig-Soja-Dip. Ab und an fand sie den westlichen Geschmack wieder, spätestens als sie plötzlich auf Trüffel biss. In Kombination mit der herzerwärmenden Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Taiwanesen, die allen Sprachbarrieren trotzt, ist ein Besuch in der bekanntesten Restaurantkette erst dann vollkommen, wenn die Kellner den Besucher so oft darauf hinweisen, dass er viel mehr bestellt hat, als er essen kann, bis der nachgibt und seine Bestellung halbiert. Die Kombination von Kapitalismus und Kundenfreundlichkeit hat sie nachhaltig beeindruckt. Aber auch abseits der Nahrungsaufnahme gibt es noch jede Menge Erstaunliches. So wird der Müll regelmäßig von Müllwägen abgeholt, die ihr Erscheinen mit Beethovens „Für Elise“ ankündigen. Mülltonnen existieren keine. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ist das eine geruchsarme und praktische Entsorgungsmöglichkeit. Fährt der Wagen vor, eilen die Anwohner mit ihrem Abfall hinunter auf die Straße. Die Müllmänner und -Frauen achten penibel auf die korrekte Trennung der Abfälle: So müssen selbst Essensreste in zwei Kategorien, gegart und roh, aufgeteilt werden. Wer sich nicht daran hält, wird seinen Müll nicht los. Einfach, aber wirksam. In derselben Liga sieht sie die Möglichkeit, Restaurantreservierungen und Arzttermine online zu buchen. Und zwar nicht über deren Webseiten, sondern ganz bequem über das taiwanesische What’s App. Man kann darüber auch mit der Regierung kommunizieren, bekommt Sturmwarnungen direkt auf sein Smartphone oder vereinbart mit seinem Fitnessstudio den nächsten Trainingstermin. Ein letztes Beispiel aus der Serie „Einfach, aber wirksam“ sind die sogenannten Convenience Stores. Für sie als Fremde waren diese wahnsinnig praktisch, denn sie sind rund um die Uhr geöffnet und außer verpackten Lebensmitteln und warmem Essen gibt es hier auch Wifi, kostenlose Toiletten und Geldautomaten. Außerdem kann die Geldkarte für den Nahverkehr aufgeladen werden, die wiederum auch in den Convenience Stores und in Bäckereien als Zahlungsmittel genutzt wird. Bargeldlos. Zug-, Lotterie- und Veranstaltungskarten hat sie zwar dort nicht gekauft, hätte sie aber tun können. Sie hat Dokumente drucken und sich ein Taxi rufen lassen. Convenient eben. Und der Beweis, dass unterschiedliche Länder verschiedene Lösungen für die Probleme des Alltags entwickelt haben.

Sie empfindet es als Privileg, ein neues Land kennen lernen zu dürfen. Insbesondere dann, wenn die Unterschiede auf den ersten Blick größer scheinen als die Gemeinsamkeiten. In Mandarin, demjenigen Dialekt der chinesischen Sprache, der in Taiwan hauptsächlich gesprochen wird, existiert die Formulierung „aus dem Rahmen springen“. Es geht darum, etwas Neues zu entdecken. Es ist ihr nicht leichtgefallen, den Mut zum Sprung aufzubringen. Aber sie hat es getan und damit reale als auch imaginäre Grenzen zum Verblassen gebracht. Die leuchtende Weite an Möglichkeiten ließ sie beinahe erblinden. Wie kann das sein, fragte sie sich. Wieso sind Menschen, die lateinische Buchstaben erst im Alter von etwa acht Jahren lernen, Reis wenn möglich zu jeder Mahlzeit verspeisen und viel Geld für hautaufhellende Cremes ausgeben, ihr ähnlicher, als diejenigen, mit denen sie aufgewachsen ist? Man ist doch so unterschiedlich, hier Taiwan, dort Deutschland, zwischendrin die halbe Welt. Geschichte, Kultur, Herausforderungen. So anders in jedem Aspekt. Nein, sagte eine Stimme in ihrem Kopf, das ist nicht wahr. Alle Menschen haben Träume. Alle Menschen haben den gleichen Gesichtsausdruck, wenn sie verliebt sind. Alle Menschen haben rotes Blut. Also eigentlich überhaupt nicht anders. Aber sie hat die Wahl: Gemeinsamkeiten betonen oder Unterschiede. Sich differenzieren oder verbinden, wie beispielsweise durch die landestypische Küche: In Deutschland isst man Bohnen als deftige Speise, in Taiwan genießt man sie als Nachtisch. Aber in beiden Ländern schätzt man sie. Rote Bohnen haben ihr geholfen, ihre Vorurteile zu überwinden. Das hat sie reich gemacht. Nicht nur kulinarisch, sondern auch über den Tellerrand hinaus.

 

 

Taiwan Travel Guide

If you travel to Taiwan at some day, maybe my itinerary and tips are able to help you.

In general: You’ll need adapter for electricity. Mosquitos are annoying but Taiwan is Malaria-free and there are just rare cases of Dengue. It turns „summer“ in April when lots of locals start to walk around in shorts. Still, bring a long sleeve if you stay indoors due to aircon. Meals at food courts of shopping malls and night markets is really cheap. Japenese food is excellent in Taiwan, Korean food is not on that level. Public transportation is really cheap and easily managable with knowledge of English only. Convenience stores can print for you, call taxis, most of the times they have free toilets and wifi, cash machines and café tables where you can sit down and enjoy a drink (this is why they are called convenience stores). Taiwanese people have early dinner, start at 5:30 or 6. Latest by 8, restaurants will be empty and oftentimes they have „last order“ times at around 8:15 or 8:30. Try the bubble tea as it’s so different from the one known in Germany and you can adjust sugar and ice. Taiwanese people are really friendly and caring. Most Taiwanese use umbrellas against the sun instead of sunscreen.

 

Itinerary for 10 days country trip:

We picked up the car at Taoyuan airport, making our way to north-east skipping Taipei. I didn’t drive in Taipei but after witnessing traffic and parking situation, I strongly recommend to avoid it if you can. First stop Lefu B&B in Yilan, takes about 2 hours drive from Taoyuan airport. Great B&B (big rooms, super clean), great host but bring cash. We stayed 1 night to prepare for the drive to Taroko National Park.

For the drive from there to Taroko, plan a day. The distance doesn’t look that far but the streets are narrow and twisty. But the drive is amazing as you drive along the coastline which has magnificent views. Stop as often as you can.

Next hotel: Silks Place Taroko. I know it’s really expensive but it’s one of the only hotels that is directly located in the Taroko NP and has a great rooftop pool and breakfast. Rooms are a bit old-fashioned but clean and big. Book a room with a view, it’s adorable. We stayed to 2 nights and Taroko NP was my personal highlight on that trip.

After Taroko, we took a narrow street to Sun Moon Lake in the heart of the country. Again plan enough time as there are so many great views and enjoy. Our hotel at Sun Moon Lake was Shui Sha Lian Hotel, and it was ok if you want to save money – but don’t expect anything great. There are plenty of hotels around, we stayed 2 nights. Sun Moon Lake was really pretty, lots of opportunities to hike, visit temples or pagodas.

Next stop was Alishan mountain. Taroko and Sun Moon Lake was not that touristy and crowded, but Alishan definitly is !!! Make sure that you do not visit at weekends as  locals told me that they would rather not go than on weekends! Unfortunately it was raining and I was ill at that time, so I didn’t like it. Hotels and restaurants in the park are expensive and I cannot recommend any hotels or restaurants. If you go, be prepared to spend lots of money! If I had known before, I would have skipped it. Again, we also spend 2 nights here.

Final stop on our tour was Kenting in the very south. It looks like it’s a long way down there but a huge part of it is highway or street through some towns so you can go faster than in the narrow mountain streets. If possible, be there on the weekends because then the town gets vibrant and lively with street food and cocktails – but without getting too crowded. We stayed a 10 minutes walk away from town in Howard Beach Resort near the beach and with a pool. Free parking as well. We stayed 3 nights and make sure that you take your car and drive around the coast a bit, it’s beautiful.

On the last day, we drove up all the way to Taoyuan airport to return the car.  It took about 7 hours (mostly on highways) but I preferred to do that instead of spending a night somewhere in the middle. I took an extra 2 days trip to Kaohsiung and it’s nice but I definitly preferred Taroko, Sun Moon Lake and Kenting. From Taoyuan airport, you can take the MRT into Taipei (about 40 minutes) and start your adventure there. Taipei is a great city with a lot to explore!

Summary: Driving in Taiwan is really easy. They don’t go that fast and drivers are generally friendly and patient. My highlight was Taroko as I love nature. I would have loved to stay longer there. Don’t forget to try all the good food they have, especially Taiwanese Hot Pot, Dumplings, Bubble Tea and Japanese Ramen soup. It was an essential part of my travel experience.

Enjoy your travels & be safe!

 

 

Taipei – heart of Taiwan

Das Gute ist: Alles geht irgendwann zu Ende. Das Schlechte ist: Alles geht irgendwann zu Ende. Ich habe mir nicht absichtlich 2 Wochen Zeit gelassen um diesen einen letzten Beitrag über mein Asienabenteuer zu verfassen, aber zwischen ganzen Wiedersehen und dem Alltag, der so träge wie immer daher kommt, war einfach nicht eher Zeit. Und natürlich vermisse ich das Leben dort. Vielleicht nicht unbedingt die vielen Menschen und der etwas umständliche Weg zum Office, aber es war definitiv ein ganz anderer Alltag, ein ganz anderes Leben. Und in wundervoller Erinnerung daran folgen nun meine Lieblingsorte in Taipei, an die ich 100%ig nochmal zurückkehren werde.

Meine absolute Lieblingsgegend in der Stadt bleiben die Straßen um Dongmen (Tamsui-Xinyi Red Line, Exit 5) – vorzugsweise unter der Woche, weil das an den Wochenenden schon sehr beliebt bei Touris ist – insbesondere das Mango Snowflake Ice (siehe Bild, was es dort gibt). Aber es gibt nicht nur wahnsinnig tolle Ramen Suppe dort, sondern auch etliche Stände mit super günstigem Bubble Tea (umgerechnet 1,80 €). Und eine Reihe genialer Cafés in der Nähe wie zum Beispiel Café Ecole. Hier kann man mit einem Getränk (und natürlich kostenlosem Wasser), Toiletten, Wifi und Strom stundenlang sitzen und am Laptop arbeiten. Viele Schüler und Studenten treffen sich hier um zu lernen, meistens werden auch kleine Gerichte serviert.

The good thing is: All things will end. The bad thing is all: All things will end. I didn’t took 2 weeks off before writing this blog post intentionally, but after reuniting with lots of people after being away for quite a while and catching up with the ordinary German days, I just didn’t find the time until now. But of course, I miss life over there. Maybe not so much the huge crowds of people and the time-consuming way to get to the office but it’s a completely different life, another daily routine. And therefore, in loving memory, these were my favourite places in Taipei.

My preferred area there will always be Dongmen and its surrounding streets (Red line, exit 5), ideally weekdays as it’s a quite famous tourist area as well (especially Mango Snowflake ice cream!). There is not only great Ramen soup available there, one also gets really cheap great bubble tea. And of course, the great cafés that you can find all over the city but there are so many in this area. With only ordering one drink (and free water of course), one gets toilets, wifi and electricity for one’s laptop. Lots of students meet here to study – more study cafes than anything else.

 

In Laufnähe befindet sich der Da’an Park, man kann sich also zuerst mit gutem Essen eindecken und dann bei schönem Wetter picknicken. Selbstverständlich gibt es auch hier Toiletten und Wifi – das alles kostenlos. Hat man dann lange genug unter Palmen gelegen und Schildkröten am Teich fotografiert, kann man über die Da’an Park MRT Station seinen Tag fortsetzen – oder man macht nochmal einen fußläufigen Abstecher zur Chiang-Kai Shek Memorial Hall (bei Tag sind die Eingangstore und der Park wunderschön, bei Nacht die Memorial Hall selbst wunderbar).

Only a short walk away, there is Da‘an park so you can get good food first and have a picknick if the weather is good enough. Of course you will find free toilets and wifi here as well. After spending enough time beneath palm trees and taking pictures of turtles at the pond, you can just walk up to Da’an park MRT station or just walk over to Chiang-Kai Shek Memorial Hall (at daylight, the gates are magnificent and at night, the memorial hall looks really pretty).

Tamsui (Endhaltestelle Red Line) rausgefahren. Dort gibt es einen wunderbaren Starbucks mit Terrasse (eine Seltenheit in dem Land, die nicht so wirklich begeistert von der Draußensitzkultur sind) und Blick aufs Wasser beziehungsweise auf Straßenmusiker. Und unter der Woche ein angenehm ruhiges Fleckchen Erde mit dem typischen Street Food und türkischem Eisladen.

Looking for a quieter area and preferably with water, I decided to go to the last stop of the red line, Tamsui. There is a great Starbucks with a balcony (you don’t have too many chances to sit outside in this country) and water view, mostly joined by street musicians. On weekdays also a great opportunity with not too many people, typical street food and a Turkish ice cream shop.

 

Wenn man in Taipei ist, ist der Elephant Mountain ein Muss, einfach weil er eine so tolle Aussicht auf die Stadt und den 101 bietet. Ab März sind allerdings Wanderklamotten zu empfehlen, die Luftfeuchtigkeit scheint dort dauerhaft Badewannen-like zu sein. Zwanzig Minuten Treppen hoch begleitet von Spinnen und Moskitos, aber der Blick lohnt sich, insbesondere wenn man einen Randplatz am Aussichtspunkt ergattert und in guter Gesellschaft die Dämmerung so lange beobachtet, bis die Beleuchtung des 101 eingeschaltet wird.

If you are in Taipei, then climbing up the Elephant mountain is a must-do just because it offers a great view over the city and the 101 tower. I recommend hiking clothing as certainly as of March, it’s getting bathtub-humid up there. The view is certainly worth spending at least 20 minutes walking up the stairs, accompanied by mosquitos and spiders. Preferably if one spends the dawn at the edge of the platform looking over the city in great company – wait until the 101 illumination is turned on!

 

Ein weiteres nettes Fleckchen findet der geneigte Reisende etwa 10 Minuten von der MRT Haltestelle Wende weg (Brown Line). Dort gibt es einen netten See, wunderschöne Blumen und ein paar Berge zum leichten Wandern. Schon nach einigen Minuten steilen Treppen kommt man zu einem überdachten Platz mit Bänken und keinen Menschen (selbst am Wochenende; für Taipei ist das echt was sehr Besonderes und sehr viel eher zu empfehlen als Dahu Park 2 Stops weiter).

Another nice place is about 10 minutes away from MRT stop Wende on brown line. The lake is pretty, pink flowers in late April and a few hills to walk up there – with almost no people, also at the weekends – which is really rare in Taipei! You can find nice places to rest and I’d recommend this one rather than the close Dahu park which is usually packed.

 

Nicht zu vergessen: Shopping! Nicht, dass ich in die asiatischen Größen von Kleidern oder gar Schuhen reinpassen würde, aber es gibt ja zum Glück auch etwas, was total größenunabhängig ist: Stationary!!! Das schließt sämtliche süße Notizbücher, Post-Its, radierbare Kulis und Pappmäppchen mit Winnie the Pooh ein. Und alles ist sooooo günstig! (Natürlich nicht mehr unbedingt, wenn man das Zeug tonnenweise kauft). Tja. Meine taiwanesische Freundin hat das sehr gut auf den Punkt gebracht: Everything needs to be cute. Und ja, wieso eigentlich nicht? Wieso dürfen bei uns nur Kinder süße Bleistifte oder Taschen haben? Jeder bekommt gute Laune, wenn er sich so etwas anschaut, da bin ich mir sicher. Ich habe zumindest so viel Zeug davon eingekauft, dass ich, wenn ich danach gehe, das nächste halbe Jahr gute Laune habe, was mich zumindest bis zu meiner nächsten Reise durch den doch etwas langweiligen Alltag bringt.

One more thing to mention: Shopping! Don’t get me wrong, I won’t fit in the Asian sizes of clothing or shoes but luckily there’s also stuff that I can buy no matter the size: Stationary! This includes super cute notebooks, post-its, pencils, erasable pens and cardboard pencils cases featuring Winnie the Pooh. And of course, it’s supercheap! (Maybe not anymore if you buy tons of it like I did). Ha! My Taiwanese friend summarized it by saying “everything needs to be cute”. And yeah, why not? In Germany, only children are supposed to have such cute stuff but why so? Everyone gets a bit happier when looking at that stuff, I am sure. I bought so much that I am happy until I get on my next adventure, that’s for sure.

 

Mein Fazit: Es ist ein anderes Leben dort. Klar, mal wieder einfach alles zu verstehen, mal nicht der Fremde zu sein, mal nicht der einzige Ausländer in der Bahn – das ist schon ein schönes Gefühl. Aber jeden Tag quasi von Shopping über Natur einfach alles machen zu können, überall innerhalb von einer Stunde zu sein, kein Auto zu brauchen, das fantastische Essen genießen und einfach Erinnerungen für die Ewigkeit schaffen, das ist genial. Beide Lifestyles sind toll und beide würden mich auf Dauer langweilen weil es nicht an dem Ort liegt, sondern einfach am Alltag.

Selbstverständlich würde ich einen solchen Aufenthalt jederzeit wieder machen, auch wenn es ab und an eine Herausforderung war. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Seite der Welt für einige Wochen kennen lernen durfte und werde durchdrehen vor Freude, wenn ich meinen nächsten Flug dorthin buche. Bis dahin werde ich mich an meinem eigenen Bubble Tea versuchen, in Frankfurt ein Hot Pot Restaurant ausprobieren und niemals die vollen, heißen Straßen Taipeis vergessen, mit den bunten Gerüchen von Essen aus aller Welt, die runtergekühlten Shops und das pure, quirlige, laute Leben, was dort hoffentlich niemals zu Ende gehen wird.

To sum it up: It‘s a very different life out there. Yes, it’s amazing to be able to understand everything again, not to be the stranger somewhere. But the freedom to go for shopping, go hiking and be everywhere within an hour max is marvellous. No need for a car, enjoying the great food and making some memories for eternity, I love it. Both lifestyles are great but both of them would bore me after a while related to the routine, not the place.

Of course I would go for an adventure just like this again and again, even as it was sometimes challenging. I am very grateful that I was able to get to know this side of the world for a few weeks and I will go crazy when I book my next flight to this country. Until then, I will make my own bubble tea, try a hot pot restaurant in Frankfurt and never forget the humid, crowded streets of Taipei, with the crazy smells of all kinds of foods, the air-conditioned shops and this pure, vibrant, noisy life that I hope will never fade.

Top 15 foods in Asia

Acutally I wanted to create a top 5 list. Then it became a top 10 list and now it got me to top 15 list. I will publish this now so I will not bore you with top 20, top 25 or (beware) top 30 food. And NO, this is not all the food I ever tried in Asia (I’ve spent 8 weeks here now so I had some more food than mentioned in this selection).

Eigentlich wollte ich eine Top 5 Liste mit dem besten Essen hier einstellen. Dann wurde es zur Top 10 Liste und schließlich lande ich bei Top 15. Ich veröffentliche diese Liste jetzt, bevor ich euch langweilige mit Top 20, 25 oder gar 30. Und NEIN, das ist nicht einfach alles Essen, was ich hier hatte (Ich habe mittlerweile 8 Wochen hier verbracht, da hatte ich schon noch etwas mehr Essen als das was hier erwähnt wird).

#15 Kimchi-Bacon Sandwich by Taiwanese bakery „Saison du Soleil“. Fantastic takeaway after or before a long day. Great combination!

kimchi

 

#14 Japanese Strawberry Kitkat – I mean look at that, I HAD to try it. It’s probably the sweetest food I ever tried but still it was good.

Kitkat

 

#13 Turtle in Shanghai: I know, it sounds a bit weird but my colleagues ordered it after a long team meeting day so of course I had to try. And it was quite tasty although I’m not sure if this was related to the sauce.

Turtle

 

#12 Bibimbap in Seoul – tasty and healthy and as my local friend Jake took me to a restaurant that can only be visited by local people, the quality was outstandingly great!

 

#11 Buns all over Taipei: It is the perfect handy snack. You can have it with pork, seafood, vegetables… my favorites are spicy pork and bamboo-pork.

 

#10 Curry in Taipei – in a Japanese-style restaurant. Amazing and it is the perfect idea to add raw egg onto it. Also, combination of beef and chicken is much better than it sounds. The added garlic rounds it up perfectly.

JP curry

 

#9 Udon Noodles with Squid Tempura in Tokyo: Japanese soups are the best in the world (just my humble opinion) and with added Udon Noodles, it makes it perfect. Also I am a big fan of Tempura by now (available with seafood, meat or vegetables). So yummy and comforting.

Udon noodles

 

#8 Grilled Squid Street Food in Kenting, South Taiwan. Spicy flavor, freshly grilled and a great treat in the evening without being too heavy. Delicious.

 

#7 Malaysian Curry at a Vietnamese Restaurant in Taipei. Yeah I know strange combination but although this was spicy as hell (for me at least) it was sooo good.

Malaysian curry

 

#6 Ramen in Tokyo. Classic here and as good as they say. Even more perfect in combination with Jiaozi (Gyoza). For someone who always tries the Westernized version at MoschMosch in Germany and Wagamama in London, my dreams came true!

 

#5 Korean pancakes with different additions like vegetables or oysters – rice wine goes with it in a perfect way (and don’t forget the spicy kimchi).

 

#4 Mongolian Hot Pot in Taipei. My local friend Shue-Rong showed me this great place and I have been here now a few times. The beef is beyond compare, I adore all sorts of vegetables and tofu you can just put in and one has to try the fruit vinegar (yes, drinkable!) Finally, trying the soup in the end is the best part!!

 

#3 Papaya Milk. Oh Yes! There are lots of booths all over Taipei but if you can, ask locals where they have the best ones. There is a great shop at Shilin night market where I could get loads of it everytime I am there.

Papaya Mil (2)

 

#2 Din Tai Fung in Taipei. THIS is it. Amazing in every aspect. Friendly, fun, caring, free tea and waiters go out of their way to provide an experience. And though it hardly can get better, the food is amazing: Dumplings, buns, rice cake, all kinds of vegetables. Have been there 4 or 5 times by now and this will always be the place I am going to return to when in Taipei (or any other city where they have this food chain). If you visit, make sure to try the truffle dumplings and the seafood wontons in spicy sauce.

 

#1 Sushi in Tokyo. I love love love sushi and had it in lots of places (Germany (loads), London, Sydney, Taipei, Hong Kong, San Diego) but NEVER ever in Japan. Until this day. My colleagues took me to a restaurant and made sure to order a great selection of raw fish and sushi. And it was just wow. One of the reasons (among 100 others) why I will definitly return to Japan. I am beyond grateful for this experience.

 

Kenting Beach Life

Kenting is a lovely beach town in the very southern part of Taiwan. After travelling through national parks and the Sun Moon lake, it was a perfect addition to our vacation just to spend a few days right at the beach. I constantly forget how great beaches are and how beautiful the blue horizon is at all times of the day. If you travel to Kenting, check out first where the next accessible sandy beach is. We had access to “Little Bay” directly through a tunnel from our hotel so it was perfect.

Kenting ist ein süßes kleines Stranddorf ganz im Süden Taiwans. Nachdem wir Nationalparks kennen lernen durften und den schönen Sonne Mond See bewundert haben, war der Strand als letzte Urlaubsstation einfach perfekt. Ich vergesse immer wieder, wie toll Strandurlaub ist und wie wunderbar der blaue Horizont zu jeder Tageszeit ist. Wenn man nach Kenting reist, sollte man erst mal checken, wo der nächste Sandstrand ist, denn die sind doch eher spärlich gesät. Wir hatten Zugang zur „Little Bay“ direkt durch einen Tunnel von unserem Hotel Resort, also in perfekter Reichweite.

Also Kenting township was just a few minutes away from the hotel which loads of genius food offers: From street food (best squid ever!!) to restaurants offering Taiwanese, Chinese, Thai food and good old Pizza with mango smoothies, everything was in place. It got crowdy at the weekend but very manageable. Just make sure you don’t venture out too late in the evening, restaurants get empty after 8 pm.

Der Ort Kenting war nur wenige Minuten von dem Hotel entfernt mit massenweise genialem Essen: Über Street Food (bester Octopus überhaupt) bis hin zu Restaurants mit Taiwanesischem, Chinesischem und Thai Essen – und selbstverständlich mit guter alter Pizza und Mango Smoothie gab es alles. Es war recht viel los am Wochenende aber ohne zu viel u sein. Man sollte nur darauf achten, dass man nicht allzu spät vor Ort ist, denn die Restaurants leeren sich bereits gegen 20 Uhr.

For day activities, best way to go is to get into the car and drive along the coastal road. It takes you along beautiful scenery with the bluest sea ever, stunning coast lines and the southernmost point of Taiwan with a lighthouse. You can also find a tiny bay with unbelievable white sand which is a protected area: Some places should not be accessed by people in order to keep them this way. Just take the chance and leave the car (even if it’s really hot and humid outside). As we have been there in April, I’m seriously wondering how sweaty it will get in July / August.

Tagsüber ist es eine wunderbare Sache, einfach ins Auto zu steigen und die Küstenstraße entlang zu fahren. Man kommt an wunderschönen Aussichten mit Buchten, tollen Küstenlinien und dem südlichsten Punkt Taiwans mit Leuchtturm vorbei. Auf dem Weg liegt außerdem eine kleine Bucht mit wahnsinnig weißem Sand, was Naturschutzgebiet ist: Manche Orte sollten nicht für Menschen zugänglich sein, um sie zu erhalten. Trotzdem sollte man die Chance ergreifen und trotz Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit das Auto verlassen – wir waren im April vor Ort und ich frage mich, wie es dann wohl erst im August ist.

Last but not least: Don’t miss out to meet Mr. Chief Officer Zebra and the funny store advertisements in Kenting town: Watch out carefully!

Zu guter Letzt: Auf jeden Fall Herrn Hauptpolizist Zebra treffen und die witzigen Austeller im Ort beachten: Uffbasse!

Top 10 Asia pics

Again a selection of great pictures from all around Asia. Enjoy!

Top 10 camera (8)

#1: Taipei 101 in the rising twilight.

 

Top 10 camera (10)

#2: Temple in Kaohsiung, South of Taiwan from an unsual perspective.

 

Top 10 camera (1)

#3: Sunset near Seoul Tower in South Korea with trees covering Seoul.

 

Top 10 camera (6)

#4: Yu Garden in Shanghai with white, blue and dark grey mix in the sun.

 

Top 10 camera (3)

#5: Sun Moon Lake in Taiwan, bright and vibrant color combination.

 

Top 10 camera (9)

#6: Taipei Botanical Garden as a quick escape from the city. I really like the colorful reflection on the lake.

 

Top 10 camera (4)

#7: Way to Taroko National Park, North-East of Taiwan. Finally sunshine and the sea so close, just pretty.

 

Top 10 camera (2)

#8: Sun Moon Lake with Pagoda – with the reed in the front and mountain layers in the background.

 

Top 10 camera (7)

#9: Yu Garden in Shanghai – love the light here on the tiny flowers (you might have noticed that I like flowers).

 

Top 10 camera (5)

#10: Pagoda in Taroko National Park. I really enjoyed the mountain layers and the light in this very moment.

Sun Moon Lake

Sun Moon Lake (2)

The Sun Moon Lake, not far away from Taipei, seems to be a popular tourist destination for Taiwanese as well as for foreigners. Still, this does not prevent the shops and restaurants to close at about 8:30 pm so you are definitly better off getting up early and therefore terminating your evening adequately. Walking on the lake’s shore and finding a nice place to take a nap is really convenient as well as visiting the pagoda that you can watch from the shore. Thankfully, there is a Starbucks (all hail the US chains!) as well as 7 / 11 (… again) – therefore one must be back in civilization.

Der Sun Moon Lake ist nicht weit weg von Taipei und scheint ein beliebtes Touristenziel für Taiwanesen wie für Ausländer zu sein. Trotz dieser Popularität schließen Shops und Restaurants aber spätestens um halb 9, deswegen in man äußerst gut damit beraten, die Tage früh zu beginnen und entsprechend früh enden zu lassen. Am Seeufer spazieren gehen und dabei ein nettes Plätzchen für die Mittagsruhe finden ist sehr angenehm, genau wie die Pagoda zu besuchen, die hoch über dem See thront. Dankenswerterweise gibt es sogar einen Starbucks (Danke an die US Ketten!) und einen 7/11  (…nochmal Danke!) – das muss einfach bedeuten, dass der geneigte Reisende wieder zurück in der Zivilisation ist.

 

Taroko National Park

Really overlooked but challenging to access is the Taroko National Park east of Taipei. After a few hours drive through streets with a view or danger of a heart attack (up to you to choose) you get into an astonishing scenery with one photo opportunity chasing the next. Photos speak the international language here but let me mention that you really need enough time for getting there. The narrow street makes it more difficult to drive there in the dark and you will miss lots of amazing scenery as well. Do yourself a favour and start your vacation the most relaxed way.

Gerne übersehen aber auch nicht einfach zugänglich ist der Taroko Nationalpark im Osten von Taipei. Nach ein paar Stunden Autofahrt inklusive toller Aussicht oder aber Gefahr eines Herzinfarktes (entscheide selbst), gibt es eine wahnsinnig schöne Landschaft zu sehen mit super Fotostops. Diese sprechen hier mehr als Worte, aber soviel sei gesagt: Man sollte genug Zeit einplanen, dorthin zu kommen: Die schmalen Straßen machen es wahrscheinlich nicht nur gefährlicher, im Dunkeln zu fahren; man würde auch tolle Aussichten entlang der Straße verpassen. Also besser sich selbst einen Gefallen tun und den Urlaub so entspannt wie möglich starten.

I almost forgot to mention how good it feels to be back into nature after spending a significant amount of time in cities and very crowded places. As I strongly believe that human beings do kind of belong more to nature as to cities, I really enjoyed this time a lot – especially as it was not crowded at all and therefore lets me breathe (certainly after visiting Shanghai!!) again.

Ich hätte fast vergessen zu erwähnen, wie gut es sich anfühlt, wieder in der Natur zu sein nachdem ich einen großen Teil meiner Zeit in Städte bzw. an Orten mit sehr vielen Menschen verbracht habe. Da ich davon überzeugt bin, dass der Mensch besser in die Natur passt als in Städte, habe ich diese Zeit wahnsinnig genossen – insbesondere weil nichts los war und ich endlich wieder atmen konnte (im wahrsten Sinne des Wortes nach der Zeit in Shanghai!).

Learnings from the Japanese

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As I only spent a few nights in Tokyo, I didn’t get too many insights into Japanese life and culture. But even in these few hours that I had, I noticed quite a few things that Japanese people do well and should be considered a role model for our society. There are 3 basic lessons that I was taught (I’m sure that there are plenty) and I will add to them once I get back to this super-amazing country.

1.Be friendly. No, seriously, be a genuine friendly person. You are here, other people are here, that’s inevitable. Smile to people, say hello, welcome, thank you wherever you go and whoever you talk to. And if there is any problem, forget your bad mood or that you might be annoyed by a rainy day because the one who you are talking to is not responsible for the weather. Mostly, they are doing just their job like selling the tickets for the airport limousine bus, working at the hotel desk to checkin or checkout guests. Or brewing US coffee in Starbucks without speaking any English and I couldn’t speak any Japanese. What did she do? Instead of getting grumpy or annoyed, she kept smiling, asking in Japanese, pointing at the menu, pointing at the different sizes of the cups that Starbucks offers. Within one minute, she was clear on what I wanted, I payed (she kept talking to me in Japanese though) and everyone was well off. Or the guy who helped me with my heavy luggage at the airport as he advised people where to wait for the bus. Helping German solo traveller women is probably not part of his job description but it makes feel travellers like me welcomed to the country. After almost 6 weeks and 4 countries, I cannot tell how much I appreciated this! One of the locals here told me that when you enter Japanese restaurants, the people talking Japanese actually say hello, welcome, great that you are here … Of course, this is not personal in any way but it increases the atmosphere and makes everybody’s day so much brighter. Smile as this is a good world after all.

2. Be decent. Here in Tokyo, people stand on the left on escalators so others can walk on the right (remember Japan has left-handed traffic). If you take the public transportation, it is usually really crowded, especially Shibuya or Shinagawa station. On the hallways, there are signs that tell you where to walk for which direction so you will get around easier and faster. Generally, there are much more people waiting to get on the metro than would fit in. Japanese wait patiently until it is their turn. No pushing, no jostling, always keep a decent distant from each other (as long as you enter the metro, inside it is impossible). Also, phone calls are prohibited in the metro not to make unnecessary noises. And please keep this in mind – no need to shout or scream halfway through any metro station. If you go to a Ramen restaurant, they ask you if you need any covers for your upper body, so your shirt or jacket will not get covered with the great soup. I so much love that and of course I said yes what turned out to be the right decision. By the end of the delicious meal, I was a bit… soupy. But as I am still practicing how to eat with chopsticks (soup is really a hassle for me!), I see this as a learning that did not cause additional laundry.

3. Watch out for each other. I am sitting in a Starbucks right now (yeah I know this is not the cultural part of travels BUT to defend myself, my spirit of adventure is just getting a well-deserved rest before my next flight tomorrow – btw first time to fly with Cathay, really excited!) and one male staff has the down-syndrome. I experienced this in 2 others stores that I visited here in Tokyo. Seriously, how often do you see handicapped people working in the stores in Germany? I cannot really remember. For all my friends from abroad: Germany has actually a governmental rule that companies have to employ a certain rate of disabled people. If they don’t, they have to pay a fine. So, German companies highly prefer to pay this fine instead of doing so. Also, you see some elevators and ramps next to stairs everywhere. There is an amount of people in wheelchairs and without having any experience in moving around with one, they seem to get along quite well. When I had dinner yesterday, there was also a lady in a wheelchair ordering, usually you have to pick up your food from the counter but the staff brought that to her table and added a glass of water (mostly free in Asia, but you have to pick that up yourself) to it. I love this attitude.

 

 

3 Dinge, die wir von den Japanern lernen sollten

Da ich nur ein paar Tage in Tokio verbringen konnte, habe ich leider nicht so besonders viele Einblicke in die japanische Kultur bzw. das Alltagsleben erhalten können. Aber in den Stunden, die ich hatte, sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die die Japaner wirklich gut machen und was als Vorbild für unsere Gesellschaft gesehen werden sollte. Ich habe 3 Punkte aufgezählt (wobei es da sicher viel mehr gibt), ich werde sie vervollständigen sobald ich wieder in dieses großartige Land komme.

1. Sei freundlich. Nein, ernsthaft, sei einfach freundlich. Du bist nun mal hier, andere Menschen sind es auch und das ist gerade nicht vermeidbar oder zu ändern. Lächle, sag hallo, willkommen, danke wohin du auch gehst und mit wem auch immer du redest. Und wenn es ein Problem gibt, vergiss deine schlechte Laune, die du möglicherweise hast weil es regnet weil derjenige, mit dem du redest, nicht für das Wetter verantwortlich ist. Meistens machen diese Menschen einfach nur ihren Job, wie beispielsweise die Tickets für den Limousine Shuttle Bus verkaufen, die Gäste im Hotel ein- und auschecken, als Barrista für Starbucks tätig sein und dabei kein Englisch sprechen. Ich kann leider auch kein Japanisch, also was hat die Barrista gemacht? Statt genervt zu sein weil ich – mal wieder – der einzige Westerner im Laden war, hat sie einfach gelächelt, auf Japanisch weitergeredet, auf das Menü gezeigt und dann auf die verschiedenen Bechergrößen, die Starbucks führt, gedeutet. Innerhalb von einer Minute war klar, was ich bestellen wollte, ich bezahlte (sie hat weiterhin mit mir auf Japanisch geredet) und jeder was zufrieden. Oder der Typ, der mir mit meinem schweren Koffer half als er den Reisenden gesagt hat, wo genau sie auf ihren Bus warten müssen. Deutschen Solo Reisenden zu helfen steht wahrscheinlich nicht in seiner Jobbeschreibung, aber es hat zur Folge, dass Reisende wie ich sich willkommen fühlen. Nach fast 6 Wochen und 4 Ländern vermag ich kaum zu sagen, wie angenehm das war. Einer der Locals hier sagte mir, dass wenn man ein Japanisches Restaurant betritt, die Mitarbeiter wirklich sagen „Hallo, Willkommen, schön dass Du da bist…“ Natürlich ist das nicht auf die Person direkt bezogen aber macht die Atmosphäre so viel besser. Lächle, weil es doch trotz allem eine gute Welt ist.

2. Sei vernünftig. Hier in Tokio stehen die Leute links auf der Rolltreppe, sodas die anderen rechts an ihnen vorbei laufen können, wenn sie es eilig haben (Japan hat ja schließlich Linksverkehr). Wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, ist es eigentlich immer voll, insbesondere Shibuya or Shinagawa. In den Gängen gibt es Schilder, die erklären, wo man in welcher Richtung zu laufen hat, sodass es für alle einfacher und schneller geht. Prinzipiell warten immer mehr Menschen, als jemals in die Metro reinpassen würden. Die Japaner warten anständigerweise bis sie dran sind. Da wird nicht geschubst oder gedrängelt sondern einen vernünftigen Abstand voneinander gehalten (zumindest bevor man in die Metro kommt, darin ist das einfach nicht möglich). Außerdem sind Telefonanrufe in der Bahn verboten, um keinen unnötigen Krach zu machen. Und bitte denke daran, dass es einfach keinen Grund gibt, einfach mal in einer Metro Station (oder an irgendwelchen öffentlichen Plätzen) rumzuschreien. Wenn du in ein Ramen-Restaurant (eine traditionelle Suppe hier) gehst, fragen sie dich, ob du ein überdimensioniertes Lätzchen möchtest, damit du deine Klamotten nicht mit Suppe einsaust. Das fand ich klasse und natürlich habe ich direkt ja gesagt, was eindeutig die richtige Entscheidung war – hinterließ die Suppe doch Spuren auf dem Lätzchen. Da ich immer noch dabei bin zu lernen, wie man ordentlich mit Stäbchen isst (insbesondere Suppe ist echt nicht leicht für mich), sehe ich das als willkommenes Learning ohne zusätzlich Wäsche waschen zu müssen.

3. Helft euch gegenseitig. Ich bin gerade im Starbucks (ja ich weiß, das ist nicht “ein Land und seine Kultur erleben“ aber zu meiner Verteidigung, meine Abenteuerlust hat gerade eine wohlverdiente Pause vor meinem Flug morgen – übrigens der erste mit Cathay und ich bin echt gespannt!) und hier arbeitet ein männlicher Angestellter mit Down-Syndrom. Ähnliches habe ich auch hier in zwei anderen Geschäften erlebt. Ernsthaft, wie oft sieht man das in Deutschland, was eigentlich ganz normal und keiner Erwähnung wert sein sollte? Für alle meine nicht-Deutschen Freunde: Deutschland hat eigentlich ein Gesetz, was besagt, dass Firmen eine Mindestquote von behinderten Menschen einstellen müssen. Wenn sie das nicht tun, müssen sie Strafe zahlen. Traurigerweise bevorzugen die Unternehmen die Strafzahlung. Tollerweise sieht man hier auch Aufzüge und Rampen überall, demzufolge sind einige Menschen in Rollstühlen unterwegs. Ohne eine Ahnung zu haben, wie es ist, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein, scheint es, als kämen sie gut zurecht. Als ich gestern zu Abend gegessen habe, war da auch eine Frau im Rollstuhl, die Essen bestellt hat. Normalerweise holt man dann das fertige Essen von der Theke ab, aber die Mitarbeiter haben es ihr direkt an den Tisch gebracht und ein Glas Wasser gleich mit (ist in der Regel kostenlos in Asien, man muss es sich aber selbst holen). Ich liebe diese Einstellung.

 

A few hours in Tokyo

I was fortunate enough to spend a few hours in this vibrant city. Okay, actually more than few hours but I had to spend most of my time with either working or sleeping. After 6 weeks on travels in Asia, I tend to need more rest than before. So all in all, I just had a few hours to explore and to try Japanese food. Therefore I only uploaded a few impressions that I had. Their food is amazing and they are amongst the friendliest people I ever met. From the first minute in their country, I felt welcomed and helped. I never had such friendly immigration, guys who help with the luggage, bus drivers, hotel clerks, waiters… totally unexpected but well-needed after all my tour. Oh yes, I will return to this amazing country in due time. Meanwhile, I am just happy about the few things I saw.

Ich hatte das Glück, ein paar Stunden in dieser lebhaften Stadt verbringen zu können. Gut, eigentlich waren es mehr als ein paar Stunden, aber ich habe leider die meiste Zeit damit verbracht, zu arbeiten oder Schlaf aufzuholen. Nachdem ich fast 6 Wochen unterwegs bin, scheint mein Körper mehr Schlaf einzufordern als sonst. Deswegen hatte ich leider nur ein paar Stunden, mich umzuschauen und das großartige Essen zu genießen – aus diesem Grund gibt es hier ein paar meiner Impressionen und längst nicht so ausführlich wie sonst immer. Das Essen ist wahnsinnig toll und die Japaner gehören zu den freundlichsten Menschen, die ich jemals getroffen habe. Ab betreten dieses Landes habe ich mich willkommen gefühlt, habe noch nie so freundliche Leute bei der Immigration gehabt oder diejenige, die mir mit dem Gepäck helfen, der Busfahrer, Hotelangestellte, Kellner… das war ehrlich unerwartet aber hat mir sehr geholfen nach der bisher recht anstrengenden Asientour. Und oh ja, ich werde dieses Land wieder bereisen. In der Zwischenzeit freue ich mich einfach über die wenigen Eindrücke, die ich gewinnen durfte.