Portugal – oder Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Portugal – oder Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Am 7. von 10 Urlaubstagen kam endlich der Moment, in dem sich all die Kosten und Mühen gelohnt haben. Kurz davor hatte ich mich noch bei einer Freundin via Whats App darüber ausgelassen, dass der normalerweise immer da ist, dieser Moment, manchmal unerwartet und manchmal total vorhersehbar, aber dass er immer kommt und dass ich mir dadurch sicher sein kann, dass das so richtig war. Ich hatte schon nicht mehr damit gerechnet, hatte ich mich zunächst in Porto ein paar Tage aufgehalten und war dann über Sintra nach Cascais gereist. Es war überall voll, laut, anstrengend und teilweise viel zu heiß. Und dann stand ich gestern im Küstenort Cascais an der Strandpromenade, sah auf den Ministrand hinunter, das Meer funkeln und die Menschen so vergnügt – und plötzlich war er da, der Moment. Plötzlich war die Energie wieder zurück, diejenige Energie, die mir so gefehlt hatte die letzten Tage, die mich dazu gebracht hat, mich zurückzuziehen, mich nach Hause zu wünschen und das Gefühl zu haben, ich komme mit der ganzen Situation nicht klar.

 

Portugal or just don’t lose it

On vacation day number 7 of 10, finally there was this one moment when all money and energy spent on the trip paid off. Just a few hours ago I complained to a friend via Whats App that usually this moment always comes up sooner or later; sometimes expected and sometimes as a big surprise. But it always comes sooner or later so I can be sure that the trip was worth as the hassle. Actually I didn’t expect it anymore to come up after spending a few days in Porto, Sintra and Cascais. Every city was crowded, noisy, challenging and far too hot (holy guacamole, almost 30 degree in October?!) But when looking out on the sea in Cascais with a view on the miniature beach, the sparkling waves and the relaxed yet happy people – and there it was, that one moment. Suddenly all the travelling and adventure energy came back to myself, lacking it in the past few days yet needed it so much.

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View on the Moorish Casle from Pena Palace

Ich habe bisher einmal einen Urlaub abgebrochen, bin nach ein paar Tagen rund um die Welt nach Hause geflogen, weil es einfach nicht mehr ging. Das ist nun sieben Jahre her, aber auch damals war ich schon am Ende meiner Kräfte, als ich dort landete und ich habe es nicht geschafft. Nun hätte ich nicht um die ganze Erde fliegen müssen, nur knappe 2000 km, aber ich kann sagen, dass ich es nicht einfach nur durchgehalten habe, sondern das Beste daraus gemacht habe. Manchmal läuft es eben nicht so wie man es gerne hätte, gerade dann wenn man alleine unterwegs ist, aber Zeit ist zu wertvoll, als dass man es sich leisten kann, sie damit zu verbringen, sich zu ärgern. Insbesondere wenn man im Urlaub ist. Oder, meiner Meinung nach der bessere Ausdruck, „auf Reisen“.

Up until now, I had decided to terminate one vacation before it ended once. After a few days, I lost faith and basically everything else, booked a flight around the world to get home. This was seven years ago by now, but I was also lacking all the energy I needed for a different country (and in this case, continent). This time, travelling half the world to get home earlier would not have been the case (just about 2000 km) but I can fondly say that not only I hold the line but I made the very best out of it as well. Sometimes it’s just not how you had expected it, especially when you’re travelling solo. But time is far too precious to “look back in anger” (or to be angry in that case). In particular when vacationing – or, using the more appropriate word, travelling.

 

Das war vermutlich das originäre Problem. Ich hatte mir eine Reise gebucht, hatte wohl aber einen Urlaub dringend nötiger. Meine erste Station, Porto, hat sich dann auch nicht durch besonders nette Menschen hervorgetan. Weder im Hostel („I could advise you the best supermarkets with cheap food, but it doesn’t matter, you’re German, you’re rich anyway“) noch im Restaurant, wo man uns Wasser in Rechnung stellte, was wir nicht bekommen hatten und der Pitcher Sangria plötzlich 10 € statt 7 € kostete. „Error on the menu“. Aha. Nach Diskussion wurde das dann wieder von der Rechnung genommen und wir hatten 5 € gespart. Fazit über Porto: Es ist die perfekte Stadt, um sich ordentlich zu betrinken und das auch noch gepflegt und stilvoll, weil man am Fluss Douro ein Wine Cellar nach dem anderen findet und ein Tasting mit 3 Portweinen (min. 19%), was bei knapp 30 Grad schon ordentlich reinhaut, gerade mal mit 7,50 € zu Buche schlägt. Ich hatte mich kurzfristig mit einem Mädel zum Portwein-Tasting getroffen und kam zumindest teilweise in den Genuss. Die Cellars schließen leider schon um 6, ab halb 6 ist kein Tasting mehr zu bekommen. Im Nachhinein war es besser so (und man kann schon um 10 Uhr morgens anfangen, ohne den Hauch eines schlechten Gewissens). Ansonsten würde ich die Stadt für Alleinreisende nur bedingt empfehlen; für ein Wochenende Portwein-Tasting zu zweit oder in einer Gruppe (kann man auch auf einem Schiff buchen) komme ich aber gerne wieder.

But this might have been the real issue: I booked a journey whereas I had actually needed a pure vacation. The first city I stayed in, Porto, did not shine via very gentle people: Neither in the hostel („I could advise you the best supermarkets with cheap food, but it doesn’t matter, you’re German, you’re rich anyway“) nor in the restaurant where we had been billed water that we didn’t have and the price for a pitcher of sangria magically rose from 7 € to 10 € from when we ordered it to we paid for it (“error on the menu” they said. Haha.) All in all, Porto is the perfect city to get totally drunk in style because there are so many wine cellars and prices are usually really good. You can have 3 port wines (at least 19%) for 7,50 €, doing a lot to your body at about 30 degrees outside. I did that with a fellow traveller which was really great. Unfortunately, they close at 6 pm whereas you cannot get any more wine at around 5:30 pm. Probably for the better as you can already start at 10 am without feeling bad about it. In my opinion, Porto is a great destination for a group travel or at least 2, but not necessarily for solo travellers.

 

Was dann den Reisenden auf der Zugfahrt nach Lissabon und weiter nach Sintra begleitet, ist, dass Portugal nicht das reichste Land der EU ist. Viele Häuser sind alt, kaputt oder renovierungsbedürftig, auch in den besten Lagen der Stadt. Das ist die Faszination Reisen, die einen nicht nur andere Länder, sondern auch sein Heimatland anders sehen lässt. Weniger romantisch vielleicht, realistischer auf jeden Fall. Nach den 5 Stunden Anreise ins Bergdorf Sintra freue ich mich über das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis meiner exzellenten Unterkunft und überlege schon, ob ich den ganzen Tag im Bett verbringen soll. Dann hätte ich aber den grandiosen Pena-Palace und Gardens verpasst, war wirklich schade gewesen wäre. Praktischer Tipp: Unbedingt mit dem ersten Bus morgens hoch fahren, ansonsten droht die Gefahr, in Touristen zu ersticken (nicht laufen – es ist zwar nicht so wahnsinnig steil wie sie sagen, aber es gibt keine gescheiten Laufwege, sodass man sich um die schmalen Straßen mit Bussen und Autos prügeln muss).

When taking the railway to Lisbon and onward to Sintra, it becomes quite clear that Portugal is not the richest country in Europe. Lots of buildings actually need renovations more or less urgently. I think this is the enlightening part of travelling – you not only get to know another country or city, but you see your home country differently. Maybe this is less romantic to say but much more realistic at least. After a 5 hour travel to Sintra, I enjoy the excellent price-performance-ratio of my hostel and seriously consider to stay in bed the whole next day. But as I wanted to see the great Pena Palace and its gardens, I got up and about there. If you ever get there, make sure to get the first bus in the morning that goes up to the castle (don’t walk – it’s steep but the main problem is, that there are no dedicated ways. You literally have to walk on the narrow street where busses and cars go, and that’s so not fun!)

Weiter mit dem Bus nach Cascais (hier auch bekannt unter „Kaschkaaaaisch“) stelle ich fest, dass das portugiesische Bussystem auch für den unbedarften Ausländer recht einfach zu verstehen ist. Zumindest wo man die Busfahrpläne findet und dass man die Tickets direkt beim Fahrer kaufen kann. Bus 403 schaukelt sich einen zurecht, vielleicht hätte ich nicht hinten sitzen sollen. Die Aussicht auf Cabo de Roca vom Bus aus gefällt so sehr, dass ich am nächsten Tag nochmal dorthin aufbreche, ohne meinen gefühlt 40 Kilo wiegenden Rucksack (kann man einen 20 Liter Trekking Rucksack mit Klamotten, Ultrabook und DSRL Kamera so vollstopfen, dass er so schwer ist?!). Auch hier verlasse ich mich einmal mehr auf den ersten Bus des Tages und werde nicht enttäuscht. Bis auf eine frühe chinesische Reisegruppe, die mit ihren Sandalen dem Asphalt so nah wie möglich bleibt, habe ich die staubigen steinigen Wege und Aussichten derer für mich alleine. Das Thermometer zeigt recht schnell Richtung 30 Grad, sodass ich nicht allzu lange verweile und mir lieber noch ein paar faule Stunden in Cascais gönne. Im Ort gibt es außer Restaurants und Touri-Shops mit Ronaldo-Handtüchern nicht allzu viel zu sehen.

Onward with the bus to Cascais (known under its local name „Kaschkaaaaisch“) I realize that the Portuguese bus system is quite easy to handle also for foreigners. At least you can find the bus schedules pretty easy and as you can buy tickets directly in the bus, it’s simple. Bus 403 is rumbling its way through the crazy narrow streets so come to realize it was not the best option to sit in the back. The view on Cabo de Roca is so beautiful that I decide to return the next day without carrying what feels like my 40 kg backpack (can you actually back a 20 liters backpack so full of clothes, laptop and camera that it becomes THAT heavy???) One more time, I rely on the first bus of the day and I don’t get disappointed. Except of a Chinese tourist group who apparently do not favour to leave the asphalt on the main attraction wearing sandals, I got the dusty sandy ways along the sure to myself. The temperature rises quickly aiming at 30 degrees, so I don’t stay too long to have a few more lazy hours in Cascais. The city itself does not have too much to offer except of shops for tourist with towels where they put Ronaldos’ (CR7) face on it and a ton of restaurants.

 

Schließlich folgt der Aufbruch nach Lissabon, welche schon von der Bahn aus zu beeindrucken weiß. Kurz (oder lange) im Starbucks den nächsten Tag geplant (jaaa internationale Kaffeeketten kann man in Frage stellen, aber free wifi und einen Ort, sich mal gemütlich mit dem Laptop niederzulassen bei >30 Grad ist halt einfach verlockend) geht es dann ab ins Hostel. Man kann hier definitiv nirgends vor 15 Uhr sein Zimmer bekommen, aber das ist echt ok, es entschleunigt und gibt Zeit, sich mit seinen Gedanken und Laptop irgendwo (in dem Falle Patio des Hostels) niederzulassen. Ich mag es sehr gerne, wenn eine Stadt am Wasser liegt und so schöne verwinkelte Gassen hat. Versehentlich bekomme ich in einer Nicht-Touri-Gegend ein Frühstück mit Pastel de Nata und einem Milchkaffee für 2,10 €. Die gute alte Touri Tram 28 führt einen dann doch in ganz nette Ecken. Es fühlt sich an, als würde ich hier nochmal herkommen.

Finally I am heading towards Lisbon which impressed already when arriving at Oriente station via train. I stopped at Starbucks to use their free wifi to plan my remaining time (fair enough to question international coffee chains but they always provide a kind of safe refuge for the usually avid, yet lost solo traveller) before getting into my hostel. You cannot get your room anywhere before 3 pm but that’s ok, you’re travelling so you have a bit of spare time to deal with your thoughts / laptop. I really like when a city is close to water, may it be a river, lake or sea and when the streets are narrow and made of cobblestones. Accidentally I got great breakfast (Pastel de Nata and a coffee) in a very non-touristy area for 2,10 €. In Germany, you don’t even get a sole coffee for that price. The great ancient tourism tram nr 28 is heading to really lovely corners I must say. It feels like I will return to this city.

Dachte ich. Bis ich Bettwanzen in meinem sonst recht gemütlichen Hostel-Einzelzimmer gefunden habe. Die Hostelmitarbeiter haben Fotos gemacht, den Sachverhalt mit dem Manager gecheckt und ich bekomme mein Geld für beide Nächte wieder. Leider kommt „pesticide control“ innerhalb der nächsten 2 Stunden, die wahrscheinlich bestätigen, dass es Bettwanzen sind, was zur Folge hat, dass ich aus dem Zimmer ausziehen muss. Die ganze Stadt ist quasi ausgebucht, nur noch echt teure Unterkünfte übrig; das Hostel schlägt mir welche mit einem schlechten Rating oder ziemlich außerhalb vor. Die temporäre Obdachlosigkeit erscheint weniger erschreckend, als ich mich spontan für ein Upgrade entscheide und das gefühlt 5 Meter breite Bett im Radisson Blu Hotel für Purzelbäume nutze. Dabei lasse ich die letzten 10 Tage mit durchgelegenen Matratzen, lauten Parties bis in die Nacht und Gemeinschaftsbäder mit Haaren und Schimmel Revue passieren. Ich vermisse es. Nicht. Standesgemäß lasse ich mich dann im Taxi zum Bahnhof fahren und trete die Rückreise an; nicht ohne vorher einen ausgiebigen Stopp in der Star Alliances Lounge mit Portwein und Pastel de Nata eingelegt zu haben. Ah, la vie est trop belle.
Daran kann auch die Flugstornierung des Rückflugs, eine zusätzliche Nacht hier und viele Stunden Warterei / Schlafen in Sesseln nichts ändern.

At least I thought that. Until I discovered bedbugs and the blood they leave on the blankets in my apart-from-that-really-nice single hostel room. The staff took photos, called their manager and I got a full refund (I planned to stay for 2 nights and discovered that stuff after 1). Unfortunately, “pesticide control” is meant to arrive within the next 2 hours who will probably confirm that those insects are indeed bedbugs. As a consequence, I have to leave the hostel as they will spray the room and the hostel is fully booked, so are their partner hostels. The staff look up on booking.com and either recommend places with a very basic rating or far away from the city centre. My worry of the temporary homelessness fades away as I spontaneous decide to spoil myself and opt for the giant bed (great somersaults included) a Radisson Blu hotel. Doing that I remember the past 10 days with saggy beds, noisy party locations and shared bathrooms full of stranger’s hairs and mould, sometimes ants. I miss it. NOT. Befitting my new 4 star hotel status, I take a taxi to the train station to travel back to winter-Germany (fair enough, rather autumn…) including an extended stop in the Star Alliances lounge to have port and pastel de nata for the last time. Life’s amazing.
Not even a cancelled flight, one more night in Portugal and lots of hours spent waiting / sleeping in armchairs at the airport can change that.

PS: „Xenia, soll ich es dir aufschreiben?“ Pärchen neben mir bei Starbucks, wohl eher Oberbesserwisser und Schülerin, ruft mir die Vorteile des Alleinreisens wie auf Kommando in Erinnerung. Er verrät ein paar vielleicht nicht so öffentliche Details der deutschen Polizeiarbeit – gehe niemals, auch im Ausland nicht, davon aus, dass dich keiner versteht. Wahnsinn, wie Xenia das durchhält. Säße er mir gegenüber, hätte er schon längst meinen kalten Kaffee Latte im Gesicht, der dann auf das dem blütenweißen Puma T-Shirt tropfen würde. Die wohnen sogar zusammen (vielleicht doch Vater und Tochter?!) Halleluja. Der muss ansonsten ja einen ganz genialen Charakter haben. Er heißt Thomas. Das war ja klar. Sogar ich verspüre Erleichterung, als die beiden aufbrechen und die Schulstunde endet.

PS: „Xenia, do I really need to write it down for you?“ A German couple in Starbucks, whereas they appear more like teacher and student, is showing off all the benefits of solo travelling once more (as if I had asked for it). He mentions a few details about how the German police works that might not be meant to be spread in public – NEVER assume nobody understands you when being abroad. You never know who is sitting next to you! Amazing how Xenia pulls through that lesson. If he had been talking to me, I would have spilled the rest of my cold coffee latte right away in this face from where it would have ruined the perfectly white Puma shirt. Holy …, turns out they even live together! (Maybe father and daughter after all?!) He must have a great character apart from that… his name is Thomas. Of COURSE. I feel tremendously relived when the left and the lesson ended.

Lisbon (131)

PSS: Deutsches Paar, Anfang 40 vielleicht. Er zu ihr „das nimmst du sofort zurück!“ (Leider habe ich nicht gehört, was sie zurücknehmen soll). Sie, schaut eingeschnappt, läuft 5 Meter voraus, „einen Scheiß nehme ich zurück!“ Beziehung im Urlaub sorgt sicherlich für 1000%ige Erholung. Herrlich.

PSS: German couple in their early 40s. He yelling at her “you take that back right now!” (unfortunately I didn’t hear what she should take back). She, looking pissed, walks away about 5 meters when yelling back “I take back a f*!” Must be great to be on vacation with your beloved partner.

Taiwan Travel Guide

If you travel to Taiwan at some day, maybe my itinerary and tips are able to help you.

In general: You’ll need adapter for electricity. Mosquitos are annoying but Taiwan is Malaria-free and there are just rare cases of Dengue. It turns „summer“ in April when lots of locals start to walk around in shorts. Still, bring a long sleeve if you stay indoors due to aircon. Meals at food courts of shopping malls and night markets is really cheap. Japenese food is excellent in Taiwan, Korean food is not on that level. Public transportation is really cheap and easily managable with knowledge of English only. Convenience stores can print for you, call taxis, most of the times they have free toilets and wifi, cash machines and café tables where you can sit down and enjoy a drink (this is why they are called convenience stores). Taiwanese people have early dinner, start at 5:30 or 6. Latest by 8, restaurants will be empty and oftentimes they have „last order“ times at around 8:15 or 8:30. Try the bubble tea as it’s so different from the one known in Germany and you can adjust sugar and ice. Taiwanese people are really friendly and caring. Most Taiwanese use umbrellas against the sun instead of sunscreen.

 

Itinerary for 10 days country trip:

We picked up the car at Taoyuan airport, making our way to north-east skipping Taipei. I didn’t drive in Taipei but after witnessing traffic and parking situation, I strongly recommend to avoid it if you can. First stop Lefu B&B in Yilan, takes about 2 hours drive from Taoyuan airport. Great B&B (big rooms, super clean), great host but bring cash. We stayed 1 night to prepare for the drive to Taroko National Park.

For the drive from there to Taroko, plan a day. The distance doesn’t look that far but the streets are narrow and twisty. But the drive is amazing as you drive along the coastline which has magnificent views. Stop as often as you can.

Next hotel: Silks Place Taroko. I know it’s really expensive but it’s one of the only hotels that is directly located in the Taroko NP and has a great rooftop pool and breakfast. Rooms are a bit old-fashioned but clean and big. Book a room with a view, it’s adorable. We stayed to 2 nights and Taroko NP was my personal highlight on that trip.

After Taroko, we took a narrow street to Sun Moon Lake in the heart of the country. Again plan enough time as there are so many great views and enjoy. Our hotel at Sun Moon Lake was Shui Sha Lian Hotel, and it was ok if you want to save money – but don’t expect anything great. There are plenty of hotels around, we stayed 2 nights. Sun Moon Lake was really pretty, lots of opportunities to hike, visit temples or pagodas.

Next stop was Alishan mountain. Taroko and Sun Moon Lake was not that touristy and crowded, but Alishan definitly is !!! Make sure that you do not visit at weekends as  locals told me that they would rather not go than on weekends! Unfortunately it was raining and I was ill at that time, so I didn’t like it. Hotels and restaurants in the park are expensive and I cannot recommend any hotels or restaurants. If you go, be prepared to spend lots of money! If I had known before, I would have skipped it. Again, we also spend 2 nights here.

Final stop on our tour was Kenting in the very south. It looks like it’s a long way down there but a huge part of it is highway or street through some towns so you can go faster than in the narrow mountain streets. If possible, be there on the weekends because then the town gets vibrant and lively with street food and cocktails – but without getting too crowded. We stayed a 10 minutes walk away from town in Howard Beach Resort near the beach and with a pool. Free parking as well. We stayed 3 nights and make sure that you take your car and drive around the coast a bit, it’s beautiful.

On the last day, we drove up all the way to Taoyuan airport to return the car.  It took about 7 hours (mostly on highways) but I preferred to do that instead of spending a night somewhere in the middle. I took an extra 2 days trip to Kaohsiung and it’s nice but I definitly preferred Taroko, Sun Moon Lake and Kenting. From Taoyuan airport, you can take the MRT into Taipei (about 40 minutes) and start your adventure there. Taipei is a great city with a lot to explore!

Summary: Driving in Taiwan is really easy. They don’t go that fast and drivers are generally friendly and patient. My highlight was Taroko as I love nature. I would have loved to stay longer there. Don’t forget to try all the good food they have, especially Taiwanese Hot Pot, Dumplings, Bubble Tea and Japanese Ramen soup. It was an essential part of my travel experience.

Enjoy your travels & be safe!

 

 

Kenting Beach Life

Kenting is a lovely beach town in the very southern part of Taiwan. After travelling through national parks and the Sun Moon lake, it was a perfect addition to our vacation just to spend a few days right at the beach. I constantly forget how great beaches are and how beautiful the blue horizon is at all times of the day. If you travel to Kenting, check out first where the next accessible sandy beach is. We had access to “Little Bay” directly through a tunnel from our hotel so it was perfect.

Kenting ist ein süßes kleines Stranddorf ganz im Süden Taiwans. Nachdem wir Nationalparks kennen lernen durften und den schönen Sonne Mond See bewundert haben, war der Strand als letzte Urlaubsstation einfach perfekt. Ich vergesse immer wieder, wie toll Strandurlaub ist und wie wunderbar der blaue Horizont zu jeder Tageszeit ist. Wenn man nach Kenting reist, sollte man erst mal checken, wo der nächste Sandstrand ist, denn die sind doch eher spärlich gesät. Wir hatten Zugang zur „Little Bay“ direkt durch einen Tunnel von unserem Hotel Resort, also in perfekter Reichweite.

Also Kenting township was just a few minutes away from the hotel which loads of genius food offers: From street food (best squid ever!!) to restaurants offering Taiwanese, Chinese, Thai food and good old Pizza with mango smoothies, everything was in place. It got crowdy at the weekend but very manageable. Just make sure you don’t venture out too late in the evening, restaurants get empty after 8 pm.

Der Ort Kenting war nur wenige Minuten von dem Hotel entfernt mit massenweise genialem Essen: Über Street Food (bester Octopus überhaupt) bis hin zu Restaurants mit Taiwanesischem, Chinesischem und Thai Essen – und selbstverständlich mit guter alter Pizza und Mango Smoothie gab es alles. Es war recht viel los am Wochenende aber ohne zu viel u sein. Man sollte nur darauf achten, dass man nicht allzu spät vor Ort ist, denn die Restaurants leeren sich bereits gegen 20 Uhr.

For day activities, best way to go is to get into the car and drive along the coastal road. It takes you along beautiful scenery with the bluest sea ever, stunning coast lines and the southernmost point of Taiwan with a lighthouse. You can also find a tiny bay with unbelievable white sand which is a protected area: Some places should not be accessed by people in order to keep them this way. Just take the chance and leave the car (even if it’s really hot and humid outside). As we have been there in April, I’m seriously wondering how sweaty it will get in July / August.

Tagsüber ist es eine wunderbare Sache, einfach ins Auto zu steigen und die Küstenstraße entlang zu fahren. Man kommt an wunderschönen Aussichten mit Buchten, tollen Küstenlinien und dem südlichsten Punkt Taiwans mit Leuchtturm vorbei. Auf dem Weg liegt außerdem eine kleine Bucht mit wahnsinnig weißem Sand, was Naturschutzgebiet ist: Manche Orte sollten nicht für Menschen zugänglich sein, um sie zu erhalten. Trotzdem sollte man die Chance ergreifen und trotz Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit das Auto verlassen – wir waren im April vor Ort und ich frage mich, wie es dann wohl erst im August ist.

Last but not least: Don’t miss out to meet Mr. Chief Officer Zebra and the funny store advertisements in Kenting town: Watch out carefully!

Zu guter Letzt: Auf jeden Fall Herrn Hauptpolizist Zebra treffen und die witzigen Austeller im Ort beachten: Uffbasse!

4 West Coast Impressions

So it’s been almost 10 years now that I’ve been to California, Nevada, Utah and Arizona for the first time. As I failed to collect and save pictures at this time, I can only give you a few impressions here. But at least those are the few pictures that I really care about.

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#1 Ultimate California view – Orange County. Beautiful as hell and waves were amazing.

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#2 Bryce Canyon dressed to impress to make it for Utah. Just WOW.

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#3 Somewhere on the „road“ to Death Valley. I don’t really have words for this one. Nobody dares to restrict the US to only superficial, shining cities after this.

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#4 Death Valley. Be prepared for the heat of your lifetime and turn off the air con in your car so the engine will survive (been there in July!)

It might take some time until I come back to this area. Next US stops are more likely to be Hawaii tour or Alaska.

Florida fever

September 2013 – another trip due to the USA, this time: Florida. Cheaper flights than to California and going to the same part of such a huge country for the 3rd time seems a bit … limited. So yay let’s go for a tropical climate this time. Just without mosquitos.

So let’s start with a few absolute cliché pictures about Miami and what you see when you drive around in your over-sized SUV.

 

Driving north of Miami, first stop was Cocoa Beach. Oh and if you visit in September, make sure to be prepared for the tropical afternoon rain (not comparable to anything you can experience in Europe!! Umbrella not needed as no use…)

Made our way to Cape Caneveral to see the space shuttle, rockets of all kinds and to get into the spacy stuff which was way more interesting than I expected tbh. American history 😉

Next stop in line were Springfield and Hogwards / Hogsmeade in Universal Studios / Wizarding World of Harry Potter. Though the absolut tourist-magnet, I strongly recommend it, especially if you are the European traveller. What the US guys are capable of when it comes to those kinds of leisure park, is beyond compare to any European standards. Do go to Europapark (in Germany) definitly before coming here!!

Off to west coast next – beautiful beaches, whiter sand than at the Atlantic coast and much warmer water. Looks a bit like the Baltic Sea cost in my opionion (see my Germany posts).

Next: Crocodile farm. These lovely guys came to be fed. As far as I could see, the conditions they’re kept in are okay. All that they do for entertainment is to feed a few times a day with giant dead rats.

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We made all our way down to Key West after this. I can so much recommend going there, the drive is really extraordinary (make sure you like lots, lots of water). And welcome the little visitors that join you at the pool ❤

Also of course we took the opportunity to get this photo before emerging in the lovely orchid gardens. At night, Key West old quarter is pretty. If you look for the right place, insert Hard Rock Café Key West in your navi and it will take you to the street you were probably looking for.

Overall: Florida is a really nice place if you look for some vibrant cities (Miami), nice beaches (Cocoa beach and west coast), one or two days pure touristy fun (Universal Studios Orlando), a funny animal encounter (Alligator farm near Tamiami trail) and a smooth chilly athmosphere (Key West). This is why I like the US very much for vacation as you can get to enjoy so many different things.