Reisen – wieso eigentlich?

Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, wieso ich eigentlich immer wieder wahnsinnig gerne Flüge an (meist) fremde Orte buche, versuche mit 3 Shirts und einem Paar Schuhe (diejenigen, die ich gerade trage) zwei Wochen lang auszukommen und dabei nichts Wesentliches zu reduzieren. Über die letzten Jahre bin ich ein großer Fan von wenig Gepäck geworden. Habe ich vor Jahren noch selbst für 2 Nächte einen 20-Kilo-Koffer gebraucht, reichte dann letztes Jahr ein Handgepäcktrolley für 2 Wochen großzügig aus und jetzt war ich eine Woche mit einem kleinen Daypack Rucksack und meiner Handtasche unterwegs. Und hatte natürlich immer noch viel zu viel dabei: Die Regenjacke habe ich hauptsächlich als Picknickunterlage zweckentfremdet und man braucht nun wirklich keine 3 Paar Socken für 6 Nächte (Klarstellung der Autorin: Ich wasche die Kleidung zwischendurch. Ich laufe nicht, ich wiederhole: NICHT(!) stinkend rum!)

Wird das Gepäck kleiner, steigt der Wohlfühlfaktor bei Reisen (insbesondere wenn man häufiger Hotels wechselt und ohne Auto unterwegs ist) überproportional an. Wer schleppt sich schon gerne zu Tode? Auch wenn Züge keine Nummern haben, denn die Kombination Ziel und Uhrzeit ist zur Identifizierung völlig ausreichen und auch wenn die Gleise – mit Glück – 15 Minuten vorher angezeigt werden, ist das eine recht angenehme Gelegenheit. Natürlich gönne ich mir den Luxus Super-Off-Peak zu reisen (dann wenn kein anderer fahren will, also meistens zwischen 12 und 14 Uhr, kostet dafür auch gerne mal bloß die Hälfte), aber nur weil etwas angenehm ist, heißt es noch lange nicht, dass man es gerne tut.

Also wieso reise ich so gerne?

Erstens: Ich habe festgestellt, ich bin einfach besser auf Reisen. Ich kümmere mich um meinen Kram (Tickets, Hotels, wie man wohin kommt, ganz grob was man wann machen könnte, rechtzeitiger Online-Checkin und vor allem wie ich es mir richtig gut gehen lassen kann) und kann Momente viel besser genießen. Wie oft hatte ich in Asien das Gefühl, dass einfach alles perfekt oder wunderschön oder unglaublich lebenswert ist? Ich habe aufgehört zu zählen. Gerade sitze ich im Zug, die so britische Landschaft rast (eher fliegt, so schnell sind die Züge in Britannien ja nicht) vorbei mit Hügeln, Feldern, die durch Hecken oder kleine Mäuerchen abgetrennt sind und hier und da mal ein Cottage, alles eingerahmt von einem intensiven, satten Grün, was vom Flieger aus regelrecht leuchten wird. Ich trage meine Sonnenbrille im Zug, verschwende Laptopakku um den Bildschirm heller zu stellen, weil dieser Anblick so wunderschön ist, dass er mir Tränen in die Augen treibt. Im Alltag fällt es mir ungemein schwerer, solche kleinen Momente zu schätzen und mich unendlich darüber zu freuen.

Zweitens: Die Freiheit. Wenn ich etwas über mich gelernt habe in 2017, dann dass mir meine Freiheit wahnsinnig wichtig ist. Ich hasse Regeln, ich finde sie überflüssig und langweilig. Ich weiß, dass ein zivilisiertes Zusammenleben ansonsten kaum möglich ist, trotzdem nerven mich Verpflichtungen, Termine oder Mikromanagement. Jeder, der mir genau vorschreibt, wie wann ich was wo zu tun habe, hat es sich schon mal direkt mit mir verscherzt. Auf meinen Reisen kann ich, da größtenteils alleine unterwegs, immer wieder selbst bestimmen, was ich wann wo und manchmal auch mit wem tun möchte. Für die paar Tage in London hatte ich mir eigentlich ein ungefähres Programm überlegt, bis auf ein Theaterticket war aber nichts fix gebucht. Und so habe ich fast nichts von dem Geplanten gemacht, weil ich statt Street Food Market im East End dann doch lieber nach Ladbroke Grove gefahren bin, durch Notting Hill spazierte und mir dann den Kensington Palace Garden angeschaut habe. Am nächsten Tag wollte ich dann lieber zwei Stunden im Hyde Park die Sonne genießen (ich habe noch selten so dichtes Gras gesehen!) anstatt durch Little Venice zu spazieren. Und diese spontanen Planänderungen liebe ich einfach.

Drittens: Die Menschen. Als Solotraveller ist das ein elementarer Teil der Reise. Natürlich fühlt man sich manchmal einsam, wenn abends an einem Sommerabend beispielsweise sämtliche Restaurants von Paaren oder Gruppen gekapert sind und der Kellner fragt „just yourself?“ „hell yeah!“ Lange hatte ich damit ein Problem, alleine essen zu gehen und habe es immer wieder geübt und mich überwinden müssen. Als ich in Brighton aber einen zuckersüßen Italiener (Restaurant, nicht Mensch) entdeckt habe, war es mir egal und um meinen Triumph noch mehr auszukosten, habe ich direkt den Roséwein probiert. Mir hätte nicht egaler sein können, dass er überhaupt nicht schmeckte. Das Kunststück ist, wie ich finde, eine Balance zu finden: Ich habe in der knappen Woche vier spannende Menschen und einen herzallerliebsten Hund kennen lernen dürfen (und ich mag eigentlich keine Hunde!). Einen Briten in London, der für die Regierung hinsichtlich Food Control tätig ist und mich netterweise darauf hingewiesen hat, dass ich von manchen asiatischen Restaurants in Soho doch eher Abstand nehmen sollte. Eine US-Amerikanerin, die mit einem Briten verheiratet und als Lehrerin arbeitet, hat mir spannende Einblicke in beide Kulturen sowie deren Schulsystemen gegeben. Und schließlich meine Airbnb Hosts in Brighton, Tony und Vaughn inklusive Hund Phoebe, deren Haus jedem britischen Klischee entsprach, mir abends ein Glas Rotwein auf der Terrasse mit Meerblick anboten und deren Gästezimmer eine Minibar mit Milch (für den Tee!!) enthielt.

Vielleicht fehlt mir einfach die gesunde Sichtweise auf Deutschland oder zumindest auf den Alltag, auf die Arbeit. Vielleicht werde ich diese Sichtweise nie bekommen und verstehen. Vielleicht ist es auch morgen soweit und ich reise gar nicht mehr.

Ich wüsste nicht, was ich dafür oder dagegen tue, aber ich weiß, dass ich einfach glücklicher bin auf Reisen. Dass ich ein besserer Mensch bin, offener, freundlicher, lebenslustiger, optimistischer. Bis sich das ändert, bleibt mir eigentlich gar nichts anderes übrig, als mehr von dem zu tun, was mich glücklich macht.

Wie möchte ich leben?

Wer möchte ich sein? Was ist mir wichtig? Wer möchte ich gewesen sein und macht das überhaupt einen Unterschied? Gibt es so etwas wie Karma oder kann man sich in dieser Welt wirklich wie der letzte Vollpfosten verhalten, ohne dass das Konsequenzen in irgendeiner Art und Weise hat? Was ist die Wahrheit?

Nun suche ich schon (fast) mein ganzes Leben lang nach Antworten auf diese Fragen. An einigen Tagen oder besser in einigen Sekunden, wenn ich Glück habe vielleicht auch mal Minuten, fühle ich mich, als hätte ich Antworten gefunden. Als seien sie so klar, so leuchtend und so offensichtlich, dass ich mich frage, wie ich diese jemals nicht sehen konnte. Die Welt steht einladend weit offen, nur darauf wartend, dass jemand wie ich danach strebe, solche Fragen zu beantworten.

Und dann erscheint sie doch wieder wie die graue, dunkle Masse; ein hämisches Grinsen in der Sicherheit, niemals Antworten zu finden und wenn doch, dann gehen daraus noch viel mehr Fragen hervor, sich manifestierend in einem nie enden wollenden Kreislauf. Als sei diejenige Theorie, die besagt, dass das menschliche Gehirn nicht dazu in der Lage sei, den Kreislauf der Welt oder verschiedene Theorien von „Gott“ zu begreifen, ernüchternderweise wahr und als existierte faktisch nichts Wahreres.

„Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.“ Ein gern gesagter, meiner Meinung nach weniger gern gehörter Satz. Eben weil der vielleicht gar nicht zutrifft, weil die Wahrheit womöglich weit außerhalb von dem liegt, was der Mensch sich in seiner Einfachheit vorstellen kann und ganz egal, wie viele Gedanken er sich darüber macht, doch niemals die „Wahrheit“ findet oder doch zu dem Schluss kommt, dass sie gar nicht erst existiert.

Für mein persönliches Befinden ist diese Idee extrem frustrierend, daher bin ich auf das Konzept der persönlichen Wahrheit umgestiegen: Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt, mit seinen eigenen Wahrnehmungen, mit seinem Selbstbild, was manchmal Lichtjahre entfernt von seinem Fremdbild liegt. Das ist die Wahrheit – und manchmal, nicht immer, aber vielleicht öfter als man vermuten mag – ist sie vor allem eins: Genug.

Taroko National Park

Really overlooked but challenging to access is the Taroko National Park east of Taipei. After a few hours drive through streets with a view or danger of a heart attack (up to you to choose) you get into an astonishing scenery with one photo opportunity chasing the next. Photos speak the international language here but let me mention that you really need enough time for getting there. The narrow street makes it more difficult to drive there in the dark and you will miss lots of amazing scenery as well. Do yourself a favour and start your vacation the most relaxed way.

Gerne übersehen aber auch nicht einfach zugänglich ist der Taroko Nationalpark im Osten von Taipei. Nach ein paar Stunden Autofahrt inklusive toller Aussicht oder aber Gefahr eines Herzinfarktes (entscheide selbst), gibt es eine wahnsinnig schöne Landschaft zu sehen mit super Fotostops. Diese sprechen hier mehr als Worte, aber soviel sei gesagt: Man sollte genug Zeit einplanen, dorthin zu kommen: Die schmalen Straßen machen es wahrscheinlich nicht nur gefährlicher, im Dunkeln zu fahren; man würde auch tolle Aussichten entlang der Straße verpassen. Also besser sich selbst einen Gefallen tun und den Urlaub so entspannt wie möglich starten.

I almost forgot to mention how good it feels to be back into nature after spending a significant amount of time in cities and very crowded places. As I strongly believe that human beings do kind of belong more to nature as to cities, I really enjoyed this time a lot – especially as it was not crowded at all and therefore lets me breathe (certainly after visiting Shanghai!!) again.

Ich hätte fast vergessen zu erwähnen, wie gut es sich anfühlt, wieder in der Natur zu sein nachdem ich einen großen Teil meiner Zeit in Städte bzw. an Orten mit sehr vielen Menschen verbracht habe. Da ich davon überzeugt bin, dass der Mensch besser in die Natur passt als in Städte, habe ich diese Zeit wahnsinnig genossen – insbesondere weil nichts los war und ich endlich wieder atmen konnte (im wahrsten Sinne des Wortes nach der Zeit in Shanghai!).

Enjoy the moment

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Last weekend, one of our company’s manager died in a tragic accident. Don’t get me wrong, I didn’t really know him as he was quite high in the hierarchy (and I am not) but I have seen him sometimes presenting his business successes and he was very capable in doing so. Also I heard lots of good stories about him in the last days, but I reckon this is what you tell when someone dies (I just experienced once at a funeral a few years ago that this was not the case. The man who was buried wasn’t the kindest, still part of my family so I attended – but I appreciated the honesty when the priest just said “he must have had his reasons for living his life like he did.” People do not become saints just because they died).

But in this case, for all I know, the world lost a very decent human being and a great manager with further career aspirations. Anyway, this came out of the blue. I have lost my grandpa just a few weeks ago which was quite expected so I could deal with it. I was in the Taiwan office when the employees were informed by the managing director of this tragic incident. So I am not an English native speaker but they of course announced it in English. And I remember that I suddenly questioned all my language abilities when I heard those news, words like “he had a tragic accident and unfortunately he passed away.” And me and the colleagues sat there, most of them also non-English natives, staring at the MD, not able to believe what he just said. Suddenly the world started falling apart, I felt like in a movie, like this cannot be true. Passed away, this MUST mean something different than dying. This is just because of my bad English. I don’t get it. But a few seconds later I could tell by the look on the colleagues faces that my English was good enough to get that. The truth.

Have you ever heard shocking news? News that made you feel like you are in a surreal movie? When your throat suddenly dries out, you head goes dizzy and it’s like you’re not in this place not at this moment? Like you could wake up any second and this is so bad that it ought to be a dream? This usually lasts for a few seconds, maybe a minute followed by an intense feeling of helplessness and shock. After that, thoughts like “Is this terminal? Can I do anything? Any chance? How will life be like now? Is there anything I did wrong?” and the urgent need to suppress wild laughter due to the intense shock. Even by writing this now, my hands get sweaty as this takes me back to the situation a week ago.

I have to admit that I was fortunate enough to not experience those feelings for quite a while now. Instantly I was reminded of how it feels like and it made me appreciating not to feel like that for a long time. This really cuts my substance and I just caught myself writing this article in English first (I usually start with German) to gain some distance via the language. But let me get to the point: There is someone in our organisation who is a true inspiration to me –  proved it to be one more time. She is a high-performer, amazing leader and an even stronger manager but without losing the human side of life. A lot of women in management positions I got to know are struggeling to keep the appreciative, open, down-to-earth, kind side. She is able to do that and everytime I talk to her I feel so incredibly inspired by her ideas and her power – I would love to work for her but this is another story. Anyway, she also dialled in this telco and after the MD of the Taiwan branch ended, she took over. And both of them spoke for me with the following words (no quotation, just what I remember from the shocking minutes and might be mixed up with my own thoughts at this moment).

Our life is limited. Don’t live in the past or future, live in the moment which is so much more difficult than it sounds. Enjoy every second you have, time will pass by too fast. Try to be happy in every moment you have. Appreciate the people you are surrounded by because tomorrow might be the day when you get the call that something happened to them. Life is just too short to be mad about something or someone more than a few minutes. And finally, be safe. She probably said so much more but this is what I am able to remember. You hear those words from time to time but thanks to her, I was able to discover the real meaning of it. This was exactly what myself and so many other colleagues needed to hear at this moment because there is a certain solace rising from these kind words which was so hard to find but so much needed.

Maybe it is not important what has happened yesterday or what will happen tomorrow. Maybe it is just about today. Love the people you’re with, you can find good things in almost all of them. And if tomorrow I don’t see you again, my friend, and our names will eventually be forgotten, this planet just keeps turning like we never existed. But we know that somewhere in time we were forever, we were incredibly happy, we had the time of our lives, we were who we wanted to be and we were with the people we wanted to be –  and therefore, we made the difference that this life is all about.

Don’t look back in anger. Burn for something, fight, fall down and rise again. People have accidents, people get terminal diseases but YOU are still here for now. So you have absolutely no right or reason to be unhappy for only one second. Do what you love and do it often, tell people what they mean to you –  the time is now as there might be no other time left.

Write the life story that you love to read.

 

 

 

Letzte Woche ist einer der Manager unserer Firma bei einem tragischen Unfall verstorben. Versteht mich nicht falsch, ich habe ihn gar nicht wirklich gekannt; er war im upper Management tätig (und ich eben nicht), aber ich habe ihn manchmal gesehen, beispielsweise bei Präsentationen über seinen Geschäftsbereich und das konnte er richtig gut. Davon abgesehen habe ich in der letzten Woche viel Gutes über ihn gehört, aber ich schätze, so redet man nun mal über jemanden, der verstorben ist (ich habe nur einmal erlebt, dass dem nicht so war; auf einer Beerdigung vor einigen Jahren. Aber der Mann, der beerdigt wurde, hat nicht unbedingt das vorbildlichste Leben gelebt, war allerdings Teil meiner Familie, also war ich dort. Als der Priester dann sagte „er hat sicherlich seine Gründe gehabt, so zu leben, wie er es getan hat“, fand ich das sehr gut weil ehrlich. Menschen werden nicht plötzlich zu Heiligen, nur weil sie gestorben sind).

Aber in diesem Falle, jedenfalls nach allem was ich weiß, hat die Welt einen sehr anständigen Menschen verloren und die Firma einen großartigen Manager, der sicher noch weitere Karriere gemacht hätte. Dieser Unfall kam total unerwartet und das war echt schwierig. Ich habe vor einigen Woche meinen Großvater verloren, was nicht unerwartet war, also kam ich damit klar. Ich war in Taiwan im Büro als die Mitarbeiter von dem Standort-Chef über den tragischen Unfall informiert wurden. Ich bin ja kein Muttersprachler der englischen Sprache (schade), aber natürlich wurde dies auf Englisch angekündigt (wofür ich sehr dankbar war, auf Chinesisch hätte ich ja gar kein Wort verstanden). Und ich kann mich daran erinnern, dass ich mich plötzlich fragte, ob ich überhaupt noch Englisch kann, als ich gehört habe, was er sagt – Worte wie „he had a tragic accident and unfortunately he passed away.” Und wir saßen dort, fast keiner Muttersprachler, starrten besagten Chef an und konnten gar nicht realisieren, was er da gerade gesagt hat. Von jetzt auf gleich fing die Welt an, sich im Kreis zu drehen, ich habe mich gefühlt wie in einem Film, als könne das einfach gar nicht wahr sein. „Passed away“, das musste einfach etwas anderes heißen als sterben und dass ich sowas Absurdes verstanden habe, kann ja nur an meinem schlechten Englisch liegen. Weil es kann einfach nie und nimmer wahr sein. Aber ein paar Sekunden später, als ich die Gesichter meiner Kollegen sah, wusste ich, mein Englisch war gar nicht so schlecht und ich hatte alles richtig verstanden. Dass es die Wahrheit war.

Hast du jemals total schockierende Neuigkeiten gehört? Solche, die dich glauben lassen, dass du in einem surrealen Film bist, deine Kehle trocken wird, sich alles dreht und es sich anfühlt, als wärst du in dem Moment gar nicht an diesem Ort? Als wärst du nicht du, sondern als würdest du dir selbst zusehen, als Beobachter von außen? Als würdest du sicherlich jede Sekunde aufwachen weil das so übel ist, dass es nur ein Traum sein kann? Bei mir hält das normalerweise einige Sekunden an, möglicherweise auch eine Minute und dann kommt die Verzweiflung, Hilflosigkeit und die rasche Überlegung, ob denn daran noch irgendwie irgendetwas zu ändern ist, wie jetzt wohl die Zukunft aussehen mag und ob man selbst daran Schuld hat. Und schlussendlich muss ich mich zusammenreißen, nicht laut loszulachen, weil ich so unter Schock stehe. Und während ich das schreibe, werden meine Hände etwas zittrig weil ich mich so gut in die Situation vor einer Woche hineinversetzen kann.

Ich muss zugeben, dass ich dieses Schockgefühl seit einer Weile nicht erleben musste und als ich erinnert wurde, wie es sich anfühlt, konnte ich das wertschätzen. Aber worauf ich hier eigentlich hinaus will: Es gibt eine Person in unserer Organisation, die für mich eine Inspiration darstellt und das hierbei einmal mehr bewiesen hat. Sie ist ein high-performer, großartiger Leader und noch besserer Manager – und das ohne ihre menschliche Seite zu verlieren. Vielen Frauen in Führungspositionen, die ich kennen gelernt habe, fällt es schwer, diese wertschätzende, offene nahbare, anständige Seite zu bewahren. Sie aber kann das und jedes Mal wenn ich mit ihr spreche, bin ich danach so inspiriert von ihren bunten Ideen und ihrer Energie und ich würde wahnsinnig gerne für sie arbeiten – aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls hat sie sich auch in besagtes Meeting eingewählt und als der Standortchef fertig war, übernahm sie. Und beide sprachen mir aus der Seele mit den folgenden Worten (kein Zitat, nur das woran ich mich erinnere und möglicherweise mit meinen eigenen Gedanken, die ich in dem Moment hatte, vermischt):

Unser Leben ist begrenzt. Lebe nicht in der Vergangenheit oder Zukunft, lebe im Moment, was so viel schwerer ist als es im ersten Moment klingt. Genieße jede Sekunde die du hast, denn die Zeit vergeht so schnell. Versuche, in jedem Moment glücklich zu sein und schätze die Menschen um dich herum, denn morgen ist vielleicht der Tag, an dem du einen Anruf bekommst, dass diesem Menschen etwas zugestoßen ist. Das Leben ist viel zu kurz um sich mehr als ein paar Minuten über etwas zu ärgern. Und schlussendlich – be safe, pass auf dich auf. Sie hat wahrscheinlich noch so viel mehr gesagt, aber daran erinnere ich mich. Man hört diese „Klischeeworte“ ab und zu aber durch sie habe ich die wahre Bedeutung erfassen können. Das war absolut das, was ich und wahrscheinlich einige andere Kollegen in diesem Moment hören wollten weil aus solchen Worten eine Art von Trost hervorgeht, die angesichts der Umstände schwer zu finden und so bitter nötig war.

Vielleicht ist einfach nicht wichtig was gestern passiert ist oder was morgen passieren wird. Vielleicht geht es nur um heute. Liebe die Menschen, von denen du umgeben bist, du kannst in fast jedem Menschen etwas Gutes finden. Und, mein Freund, wenn ich dich morgen nicht wieder sehe und unsere Namen irgendwann vergessen werden, dann dreht sich die Erde weiter, so als hätten wir nie existiert. Aber wir wissen, dass wir irgendwann in der Zeit für immer waren, dass wir unglaublich glücklich waren, wir die Zeit unseres Lebens hatten, dass wir die waren, die wir sein wollten und mit den Menschen zusammen waren, die uns wichtig gewesen sind. Und somit haben wir dann den Unterschied ausgemacht, um den es im Leben geht.

Schau nicht wütend auf die Vergangenheit zurück. Brenne, kämpfe, falle, stehe wieder auf und mach weiter. Menschen haben Unfälle, tödliche Krankheiten aber DU bist immer noch hier. Und damit hast du absolut kein Recht, unglücklich zu sein, noch nicht mal für eine Sekunde. Tu was du liebst und tu es oft, die Zeit dafür ist jetzt da weil es vielleicht keine andere Zeit mehr für dich gibt.

Schreibe diejenige Lebensgeschichte, die du selbst lesen möchtest.

 

 

Going on an adventure!

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Ever since I was able to read books about going on an adventure, I desperately wanted to go on one myself. So, I waited for one to come up but somehow, it did not happen. Someday, I managed to find out that there are no such things like adventures in today’s time and I was tremendously disappointed that I cannot simply go on an adventure. So I forgot about this dream of mine and stuck to the daily life. Sad song.

It was just last year when I decided to travel extensively. I had the kind of usual boring travel career actually with a few trips to overseas – but I never travelled on my own and would rather not go somewhere than going solo. That being said, I certainly had great trips in good company of course but I was lacking this experience to rely completely on myself.

This remained like this until a year ago in January 2016 when I decided to go on my first solo trip to London. I wanted to see a certain British actor who performed for a couple of weeks in Soho and I was sure that I would not find anyone to accompany me so I didn’t even ask. Next solo trip took place in June, to Scotland and the pretty south of England. It was one of the best trips I ever had. Needless to say, I was proud of myself.

If someone asks me why I like to travel that much, it’s not easy to answer. People have their reasons for behaving in a certain way for sure. I love to find out who I become in special situations, how I react to challenges and how I grow. Who I am when I return home. And as I am able to do that while seeing unbelievable places, eating amazing food and meeting exciting people, I can’t help but catching another plane to write the next chapter of my story. There is so much to see and explore in this astonishing world, so many moments that take my breath away and I don’t see a single reason to miss that out just because I’m not brave enough or too lazy.

So by the time you read this, I am at the airport once again. This time, on a flight to Taipei. Going solo because I have the utterly amazing chance to live and work in Taiwan for 3 months and this includes lots of small business trips to exciting Asian countries (stay tuned!) I am grateful and beyond happy that this dream is coming true now.

I was wrong years ago: One can still go on adventures in these days. It’s just not including the fighting-save-the-world part anymore; thank God as I’m quite sure I wouldn’t perform too well in that. The world changes and so do we but beauty and hope can be found in every situation if one manages to find the right view.

And by the time you read this, I am on my way to another long-awaited adventure.

 

 

Seitdem ich aus Büchern wusste, dass man auf ein Abenteuer gehen kann, wollte ich das selbst auch mal tun. Also habe ich darauf gewartet, dass sich die entsprechende Gelegenheit bot – aber irgendwie kam sie nicht. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass es heutzutage Dinge wie „Abenteuer“ gar nicht mehr gibt und entsprechend enttäuscht war ich, dass man nicht mehr auf Abenteuer gehen kann. Also habe ich diesen Traum vergessen und mich auf den Alltag konzentriert. Traurige Geschichte.

Ich habe erst letztes Jahr entschieden, Reisen zu meiner Priorität zu machen. Bis dahin hatte ich die übliche langweilige „Reisekarriere“ mit ein paar Trips nach Übersee, bin aber nie alleine gereist. Und ich war eher der Typ, der lieber gar nicht reist als alleine. Natürlich hatte ich tolle Erlebnisse in schöner Gesellschaft, aber mir fehlte einfach die Erfahrung, mich komplett auf mich selbst verlassen zu können.

Das änderte sich vor etwa einem Jahr, im Januar 2016 als ich mich entschieden habe, das erste Mal allein zu reisen – nach London. Ich wollte einen britischen Schauspieler sehen, der für ein paar Wochen in Soho auf der Bühne stand und war mir sicher, dass mich niemand begleiten wollte, also habe ich noch nicht mal rumgefragt. Der nächste Trip alleine folgte dann im Juni, nach Schottland und Südengland. Das war eine der tollsten Reisen, die ich jemals hatte und ich war wahnsinnig stolz auf mich.

Wenn mich jemand fragt, wieso ich so gerne reise, ist das nicht so einfach zu beantworten.  Der Mensch hat ja Gründe, weswegen er Verhalten x oder y an den Tag legt. Meine Hauptmotivation ist, dass ich es liebe, herauszufinden, wie ich mich selbst in bestimmten Situationen verhalte, wie ich mich entwickele. Wer ich bin, wenn ich wieder nach Hause komme. Und wenn ich dies in Kombination mit unglaublichen Orten, fantastischem Essen und spannenden Menschen tun kann, kann ich gar nicht anders, als in das nächste Flugzeug zu steigen und ein weiteres Kapitel meiner Geschichte zu schreiben. Es gibt in dieser wunderbaren Welt so viel zu entdecken und zu sehen, so viele atemberaubende Momente, die nur auf mich warten und ich sehe überhaupt nicht ein, das alles zu verpassen, weil ich vielleicht nicht mutig genug bin oder zu bequem.

Und während du das hier liest, bin ich mal wieder am Flughafen. Dieses Mal auf einem Flug über Bangkok nach Taipei und zwar alleine. Ich habe die fantastische Gelegenheit, in Taiwan für drei Monate zu leben und zu arbeiten inklusive einiger Geschäftsreisen in weitere asiatische Länder (Beiträge folgen hier!). Dafür bin ich unendlich dankbar und freue mich wahnsinnig, dass dieser Traum nun wahr wird.

Ich lag vor ein paar Jahren falsch: Man kann heutzutage immer noch auf Abenteuer gehen. Vielleicht nicht unbedingt mit dem „ich-kämpfe-um-die-Welt-zu-retten“- Teil, aber ich schätze, dass ich da sowieso nicht unbedingt so toll abschneiden würde. Die Welt verändert sich und wir uns mit ihr, aber kleine Momente der Schönheit und Hoffnung kann man überall finden, wenn man es schafft, den richtigen Blickwinkel zu finden.

Und während du das liest, bin ich auf dem Weg zu meinem nächsten lang ersehnten Abenteuer.

Gratitude / Dankbarkeit

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„Gratitude

… is not only the greatest of virtues but the parent of all others.“

It’s so fascinating how this wise say by Marcus Tullius Cicero is still valid after so many years passing by. Especially when it comes to travelling, I’m trying to remember this from time to time. To be able to travel at all I consider myself very fortunate. Yes, I could tell myself that I work very hard to make this happen: I work a lot (fortunately I love my job but still it takes a lot of my waking hours), I did take on the challenge of studying and I am really trying to be a good human being everyday. So I could be of the opinion that I just deserve this.

But I don’t think that this is true at all. In fact, I was just lucky.

Lucky to have all the abilities that I do so I was able to find a job I love and to earn reasonable money with it which I can spend on my travels. Lucky to be mostly healthy and in fact to be alive until now. This world certainly does not play fair so all one achieves is – in my opionion – mostly based on luck. So by my age of 27, I haven’t really made it to the whole world, I am not engaged or (beware!) married and I’m not the beauty out of the beauty and the beast. Also I am not a billionaire and never will be. So, no real achievements, huh?

Still, I am thankful and full of gratitude.

I am utterly amazed by the life I can live. Yes, I do have my challenges, had them in my past and have them everyday. Surely enough, they’re waiting for me in future as well.

But by my age of 27 I established a life that I love. I love waking up and going to work. I love all the precious moments that I share with the magnificent people I am lucky enough to be sourrounded by. I enjoy very much the company of just myself equally. I follow my dreams to live my passion to travel and to have great relationships who are supporting me and who make me a better human being. Also I finally managed to get rid of toxic relationships that brought me down for so long. I manage to see the beauty of life in little moments. I can go to wherever I want on my own because I’m not scared anymore. I learned to deal with my own mortality and if I died tonight, I would not regret much.

Yes, I am thankful.

So – when was the last time you were thankful?

 

 

 

„Dankbarkeit

… ist nicht nur die größte aller Tugenden, sondern auch die Mutter aller.“

Es ist so faszinierend, wie dieses Zitat von Marcus Tullius Cicero nach so vielen Jahren immer noch gilt. Insbesondere wenn es um das Reisen geht, versuche ich mich daran zu erinnern. In der Lage sein, überhaupt auf Reisen zu gehen, ist etwas, für das ich mich sehr glücklich schätze. Ich könnte mir auch sagen, dass ich hart dafür arbeite, mir das selbst zu ermöglichen: Ich arbeite viel (glücklicherweise liebe ich meinen Job, der allerdings viel meiner wachen Zeit in Anspruch nimmt), ich habe die Herausforderung angenommen nebenbei zu studieren und ich versuche wirklich, jeden Tag ein guter Mensch zu sein. Also könnte ich denken, dass ich das einfach verdiene.

Aber das glaube ich eben nicht. Ehrlicherweise hatte ich bloß Glück.

Glück, dass ich alle die Fähigkeiten habe, sodass ich einen Job gefunden habe, den ich liebe und damit vernünftiges Geld zu verdienen, was ich wiederum für meine Reisen nutzen kann. Glück, dass ich größtenteils gesund bin und bis heute überlebt habe. Diese Welt ist sicherlich alles andere als fair, deshalb ist alles, was man erreicht – jedenfalls meiner Meinung nach – Glückssache. Mit 27 habe ich noch nicht die ganze Welt gesehen, ich bin nicht verlobt oder gar verheiratet und ich sehe nicht aus wie eine Disney-Prinzessin. Außerdem bin ich kein Millionär und werde es auch nie sein. Also, eigentlich nicht wirklich etwas erreicht, oder?

Trotzdem bin ich voller Dankbarkeit.

Ich bin unglaublich erstaunt über das Leben, was ich leben kann. Natürlich habe ich meine Herausforderungen, in der Vergangenheit und jeden Tag und sie warten bestimmt auch in der Zukunft auf mich.

Aber mit 27 habe ich mir ein Leben aufgebaut, was ich liebe. Ich liebe es, morgens aufzuwachen und zur Arbeit zu gehen. Ich liebe all die kleinen wertvollen Momente die ich mit den wunderbaren Menschen um mich herum teilen darf. Ich genieße es auch sehr, alleine zu sein. Ich folge meinem Traum, zu Reisen und gesunde Beziehungen zu haben, die mich zu einem besseren Menschen machen. Und endlich habe ich es geschafft, schädliche Beziehungen zu beenden, die mich so lange fertiggemacht haben. Ich bin der Lage, die Schönheit des Lebens in den kleinen Momenten zu sehen. Ich kann überall alleine hingehen, wo ich will, weil ich keine Angst mehr habe. Ich habe gelernt, mit meiner eigenen Sterblichkeit umzugehen und wenn ich heute Nacht sterben würde, wäre da nicht so viel, was ich bereue.

Ja, ich bin dankbar.

Und wann warst du zum letzten Mal dankbar?

 

Amazing Aoteaora

Amazing what…? Yes, Aoteaora. This is Maori and means „country of the long white cloud.“ As you probably have figured, this is New Zealand. Quick background: For reasons I do not understand myself, this has been my ultimative travel goal for years. I imagined this country as sort of paradise which it turned out to be! but a bit different from what a naive German girl expected.

Hence, I totally fell in love. And yes, in Dec 2017 I will travel there again because you cannot see all this astonishing beauty in only 3 weeks time. For my next trip, I planned 6 weeks and even that is actually much too few time. But yeah make the best of it. So here you see a few impressions that was able to gain from a 3 weeks fast travel.

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Okay I see it – partly it is still middle earth and will always be. Don’t skip this touri thing, it’s so much more than you see in this picture.

A few clichée pictures for this country. Yes, it is all true. And then you have to stop the car because sheeps rule the streets, not humans. Love it!

Cathedral cove / coromandel. I wasn’t aware that such beauty exists. Now I am and I cannot wait to go back and see it again.

Tongariro Alpine Crossing and sourroundings. Astonishing as long as you bring good shoes (it’s not called Alpine because they recommend to walk in flipflops.)

This country is destined for horseback riding! This pretty stallion is called Rio and he is fantastic, especially without using a saddle.

Abel Tasman National Park. The 3 days we spent there were beyond compare and captured on these photos is only a tiny part of the colorful beaches.

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Also don’t skip the helicopter glacier hike (either Franz Josef or Fox – this was on Fox glacier).

And then… there was Milford Sound. Where the traveller realizes his own tiny small place and meaning in the great logic of all the universe. Even when I remember this after 3 years, I feel tears in my eyes. Take a overnight boat trip for an amazing sunset and sunrise.

The lakes on South Island – lake Pukaki and Tekapo. Will return definitly soon.

Last but not least – crazy intelligent ad & Sarah in Cadbury-paradise.

Please realize this is only a very very small part of this great country. This trip was truely life-changing to me. Just one word: GO!

Just pizza. And so much more.

Once upon a time, there was a girl. Who obviously loves pizza. But what is not that obvious on the picture is something else. She wandered around in her hometown for weeks, wondering over and over again if she could dare and how she would feel if she was able to finally do it.

It took her quite a while to convince herself, to pick a restaurant that would suit and would not be that hard to do what she intended to. Fearing weird looks or to get lost a bit in loneliness, she postponed that day on and on, somehow caught in a fight with herself. But one day, the time was right.

So she just left work on one evening, jumped onto the tram to the city center and entered the restaurant. Picked up this going-to-be-delicious pizza, took a photo of it (there we are, obvious again), sat down and ate it up even without being in a hurry.

She noted that it took her 26 years of her life to not only dare herself to do that, but – and this was far more important to her – to have that wish to be able to. This experience she gained in March 2016 was so great that she consequently repeated it whenever she fancied.

And yes, she earned weird looks, sometimes puzzled staff as well as other people just coming by and picking up their food in order to avoid what she finally managed to accomplish: To experience the huge difference between loneliness and solitude which lead to do what she did –

To just go and enjoy dinner in a restaurant all by herself.

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Travels in 2017

I’m a big fan of travel planning. Some friends even are of the opinion that I enjoy planning my trips much more than actually doing them BUT this is not the case I can say. Still, they do have a point because I am usually spending significantly more time on planning than on executing my trips. In fact, there is rarely a day I do not think of where to go, what to do there, how to even improve my itinerary, to go for an upgrade somewhere or even to updating my couchsurfing page a bit.

Yeah. Right. I’m definitly addicted and this is why I’ve already planned out my whole 2017 (aaaaand as the true addict, also 2018. Haha, just kidding. Would be ridicolous to plan such a long time ahead as I even don’t know if I am still alive in 2018…so yeah just kidding.)

So this is my itinerary for 2017 (90% fixed; you will find blog posts hopefully right after the trip on here. Good motivation!)

January – London, UK (second addiction right after travelling in general) with my Dad

February – Taipei, Taiwan (off to work until May) going solo

February – Seoul, Korea (work as well but including a great weekend there with a friend of mine – local people rock!)

March – Shanghai, China (work again and much more work even as I am still executing the visa.. will use couchsurfing.com for my weekend there)

March / April – Tokyo, Japan (let’s guess.. yes, work but a very nice colleague of mine plans to introduce me to cherry blossom season…)

April – Taiwan road trip (looks amazing on the pics) again with my Dad

May – SEA trip starting in Singapore (infinity pool here I come!!) going to Bangkok, Angkor Wat to Vietnam ending in Hanoi (vacation this time, solo again)

June – London, UK (as crazy solo traveller who bought a theatre fangirl ticket)

July – Landgraaf, the Netherlands (spending a few nights in one of the most bloomy hotels I’ve ever been to ) with dear friends

November until January 2018 – New Zealand tour (6 weeks of pure bliss to return to this country which is so much more than just middle earth – with me, myself & I).

 

Sounds like a plan? Still thinking to squeeze in some more adventures like a quick trip to Kota Kinabalu or Cebu when in Taiwan .. just cannot get enough. Never ever.

 

 

10 greatest flower pics

When on travels, I love to take pictures of either flowers or stunning sceneries with flowers in the front. No matter where, I just love it. So therefore see my most beautiful pictures in this category. I hope you enjoy them.

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Abel Tasman, New Zealand South Island, December 2014

 

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Forum Romanum in Rome, Italy, September 2016

 

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Rüdesheim, Germany, September 2016

 

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St. Pauls in London, UK, August 2016

 

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Dartmouth, Devon, UK, June 2016

 

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Sevilla, Spain, May 2016

 

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South West Coast Path, Torbay, UK, to the way to Hope’s Nose, June 2016

 

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Key West, Florida, USA, September 2013

 

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Rhodes, Greece, July 2014

 

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Outstide Topkapi Palace, Istanbul, May 2015