Portugal – oder Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Portugal – oder Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Am 7. von 10 Urlaubstagen kam endlich der Moment, in dem sich all die Kosten und Mühen gelohnt haben. Kurz davor hatte ich mich noch bei einer Freundin via Whats App darüber ausgelassen, dass der normalerweise immer da ist, dieser Moment, manchmal unerwartet und manchmal total vorhersehbar, aber dass er immer kommt und dass ich mir dadurch sicher sein kann, dass das so richtig war. Ich hatte schon nicht mehr damit gerechnet, hatte ich mich zunächst in Porto ein paar Tage aufgehalten und war dann über Sintra nach Cascais gereist. Es war überall voll, laut, anstrengend und teilweise viel zu heiß. Und dann stand ich gestern im Küstenort Cascais an der Strandpromenade, sah auf den Ministrand hinunter, das Meer funkeln und die Menschen so vergnügt – und plötzlich war er da, der Moment. Plötzlich war die Energie wieder zurück, diejenige Energie, die mir so gefehlt hatte die letzten Tage, die mich dazu gebracht hat, mich zurückzuziehen, mich nach Hause zu wünschen und das Gefühl zu haben, ich komme mit der ganzen Situation nicht klar.

 

Portugal or just don’t lose it

On vacation day number 7 of 10, finally there was this one moment when all money and energy spent on the trip paid off. Just a few hours ago I complained to a friend via Whats App that usually this moment always comes up sooner or later; sometimes expected and sometimes as a big surprise. But it always comes sooner or later so I can be sure that the trip was worth as the hassle. Actually I didn’t expect it anymore to come up after spending a few days in Porto, Sintra and Cascais. Every city was crowded, noisy, challenging and far too hot (holy guacamole, almost 30 degree in October?!) But when looking out on the sea in Cascais with a view on the miniature beach, the sparkling waves and the relaxed yet happy people – and there it was, that one moment. Suddenly all the travelling and adventure energy came back to myself, lacking it in the past few days yet needed it so much.

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View on the Moorish Casle from Pena Palace

Ich habe bisher einmal einen Urlaub abgebrochen, bin nach ein paar Tagen rund um die Welt nach Hause geflogen, weil es einfach nicht mehr ging. Das ist nun sieben Jahre her, aber auch damals war ich schon am Ende meiner Kräfte, als ich dort landete und ich habe es nicht geschafft. Nun hätte ich nicht um die ganze Erde fliegen müssen, nur knappe 2000 km, aber ich kann sagen, dass ich es nicht einfach nur durchgehalten habe, sondern das Beste daraus gemacht habe. Manchmal läuft es eben nicht so wie man es gerne hätte, gerade dann wenn man alleine unterwegs ist, aber Zeit ist zu wertvoll, als dass man es sich leisten kann, sie damit zu verbringen, sich zu ärgern. Insbesondere wenn man im Urlaub ist. Oder, meiner Meinung nach der bessere Ausdruck, „auf Reisen“.

Up until now, I had decided to terminate one vacation before it ended once. After a few days, I lost faith and basically everything else, booked a flight around the world to get home. This was seven years ago by now, but I was also lacking all the energy I needed for a different country (and in this case, continent). This time, travelling half the world to get home earlier would not have been the case (just about 2000 km) but I can fondly say that not only I hold the line but I made the very best out of it as well. Sometimes it’s just not how you had expected it, especially when you’re travelling solo. But time is far too precious to “look back in anger” (or to be angry in that case). In particular when vacationing – or, using the more appropriate word, travelling.

 

Das war vermutlich das originäre Problem. Ich hatte mir eine Reise gebucht, hatte wohl aber einen Urlaub dringend nötiger. Meine erste Station, Porto, hat sich dann auch nicht durch besonders nette Menschen hervorgetan. Weder im Hostel („I could advise you the best supermarkets with cheap food, but it doesn’t matter, you’re German, you’re rich anyway“) noch im Restaurant, wo man uns Wasser in Rechnung stellte, was wir nicht bekommen hatten und der Pitcher Sangria plötzlich 10 € statt 7 € kostete. „Error on the menu“. Aha. Nach Diskussion wurde das dann wieder von der Rechnung genommen und wir hatten 5 € gespart. Fazit über Porto: Es ist die perfekte Stadt, um sich ordentlich zu betrinken und das auch noch gepflegt und stilvoll, weil man am Fluss Douro ein Wine Cellar nach dem anderen findet und ein Tasting mit 3 Portweinen (min. 19%), was bei knapp 30 Grad schon ordentlich reinhaut, gerade mal mit 7,50 € zu Buche schlägt. Ich hatte mich kurzfristig mit einem Mädel zum Portwein-Tasting getroffen und kam zumindest teilweise in den Genuss. Die Cellars schließen leider schon um 6, ab halb 6 ist kein Tasting mehr zu bekommen. Im Nachhinein war es besser so (und man kann schon um 10 Uhr morgens anfangen, ohne den Hauch eines schlechten Gewissens). Ansonsten würde ich die Stadt für Alleinreisende nur bedingt empfehlen; für ein Wochenende Portwein-Tasting zu zweit oder in einer Gruppe (kann man auch auf einem Schiff buchen) komme ich aber gerne wieder.

But this might have been the real issue: I booked a journey whereas I had actually needed a pure vacation. The first city I stayed in, Porto, did not shine via very gentle people: Neither in the hostel („I could advise you the best supermarkets with cheap food, but it doesn’t matter, you’re German, you’re rich anyway“) nor in the restaurant where we had been billed water that we didn’t have and the price for a pitcher of sangria magically rose from 7 € to 10 € from when we ordered it to we paid for it (“error on the menu” they said. Haha.) All in all, Porto is the perfect city to get totally drunk in style because there are so many wine cellars and prices are usually really good. You can have 3 port wines (at least 19%) for 7,50 €, doing a lot to your body at about 30 degrees outside. I did that with a fellow traveller which was really great. Unfortunately, they close at 6 pm whereas you cannot get any more wine at around 5:30 pm. Probably for the better as you can already start at 10 am without feeling bad about it. In my opinion, Porto is a great destination for a group travel or at least 2, but not necessarily for solo travellers.

 

Was dann den Reisenden auf der Zugfahrt nach Lissabon und weiter nach Sintra begleitet, ist, dass Portugal nicht das reichste Land der EU ist. Viele Häuser sind alt, kaputt oder renovierungsbedürftig, auch in den besten Lagen der Stadt. Das ist die Faszination Reisen, die einen nicht nur andere Länder, sondern auch sein Heimatland anders sehen lässt. Weniger romantisch vielleicht, realistischer auf jeden Fall. Nach den 5 Stunden Anreise ins Bergdorf Sintra freue ich mich über das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis meiner exzellenten Unterkunft und überlege schon, ob ich den ganzen Tag im Bett verbringen soll. Dann hätte ich aber den grandiosen Pena-Palace und Gardens verpasst, war wirklich schade gewesen wäre. Praktischer Tipp: Unbedingt mit dem ersten Bus morgens hoch fahren, ansonsten droht die Gefahr, in Touristen zu ersticken (nicht laufen – es ist zwar nicht so wahnsinnig steil wie sie sagen, aber es gibt keine gescheiten Laufwege, sodass man sich um die schmalen Straßen mit Bussen und Autos prügeln muss).

When taking the railway to Lisbon and onward to Sintra, it becomes quite clear that Portugal is not the richest country in Europe. Lots of buildings actually need renovations more or less urgently. I think this is the enlightening part of travelling – you not only get to know another country or city, but you see your home country differently. Maybe this is less romantic to say but much more realistic at least. After a 5 hour travel to Sintra, I enjoy the excellent price-performance-ratio of my hostel and seriously consider to stay in bed the whole next day. But as I wanted to see the great Pena Palace and its gardens, I got up and about there. If you ever get there, make sure to get the first bus in the morning that goes up to the castle (don’t walk – it’s steep but the main problem is, that there are no dedicated ways. You literally have to walk on the narrow street where busses and cars go, and that’s so not fun!)

Weiter mit dem Bus nach Cascais (hier auch bekannt unter „Kaschkaaaaisch“) stelle ich fest, dass das portugiesische Bussystem auch für den unbedarften Ausländer recht einfach zu verstehen ist. Zumindest wo man die Busfahrpläne findet und dass man die Tickets direkt beim Fahrer kaufen kann. Bus 403 schaukelt sich einen zurecht, vielleicht hätte ich nicht hinten sitzen sollen. Die Aussicht auf Cabo de Roca vom Bus aus gefällt so sehr, dass ich am nächsten Tag nochmal dorthin aufbreche, ohne meinen gefühlt 40 Kilo wiegenden Rucksack (kann man einen 20 Liter Trekking Rucksack mit Klamotten, Ultrabook und DSRL Kamera so vollstopfen, dass er so schwer ist?!). Auch hier verlasse ich mich einmal mehr auf den ersten Bus des Tages und werde nicht enttäuscht. Bis auf eine frühe chinesische Reisegruppe, die mit ihren Sandalen dem Asphalt so nah wie möglich bleibt, habe ich die staubigen steinigen Wege und Aussichten derer für mich alleine. Das Thermometer zeigt recht schnell Richtung 30 Grad, sodass ich nicht allzu lange verweile und mir lieber noch ein paar faule Stunden in Cascais gönne. Im Ort gibt es außer Restaurants und Touri-Shops mit Ronaldo-Handtüchern nicht allzu viel zu sehen.

Onward with the bus to Cascais (known under its local name „Kaschkaaaaisch“) I realize that the Portuguese bus system is quite easy to handle also for foreigners. At least you can find the bus schedules pretty easy and as you can buy tickets directly in the bus, it’s simple. Bus 403 is rumbling its way through the crazy narrow streets so come to realize it was not the best option to sit in the back. The view on Cabo de Roca is so beautiful that I decide to return the next day without carrying what feels like my 40 kg backpack (can you actually back a 20 liters backpack so full of clothes, laptop and camera that it becomes THAT heavy???) One more time, I rely on the first bus of the day and I don’t get disappointed. Except of a Chinese tourist group who apparently do not favour to leave the asphalt on the main attraction wearing sandals, I got the dusty sandy ways along the sure to myself. The temperature rises quickly aiming at 30 degrees, so I don’t stay too long to have a few more lazy hours in Cascais. The city itself does not have too much to offer except of shops for tourist with towels where they put Ronaldos’ (CR7) face on it and a ton of restaurants.

 

Schließlich folgt der Aufbruch nach Lissabon, welche schon von der Bahn aus zu beeindrucken weiß. Kurz (oder lange) im Starbucks den nächsten Tag geplant (jaaa internationale Kaffeeketten kann man in Frage stellen, aber free wifi und einen Ort, sich mal gemütlich mit dem Laptop niederzulassen bei >30 Grad ist halt einfach verlockend) geht es dann ab ins Hostel. Man kann hier definitiv nirgends vor 15 Uhr sein Zimmer bekommen, aber das ist echt ok, es entschleunigt und gibt Zeit, sich mit seinen Gedanken und Laptop irgendwo (in dem Falle Patio des Hostels) niederzulassen. Ich mag es sehr gerne, wenn eine Stadt am Wasser liegt und so schöne verwinkelte Gassen hat. Versehentlich bekomme ich in einer Nicht-Touri-Gegend ein Frühstück mit Pastel de Nata und einem Milchkaffee für 2,10 €. Die gute alte Touri Tram 28 führt einen dann doch in ganz nette Ecken. Es fühlt sich an, als würde ich hier nochmal herkommen.

Finally I am heading towards Lisbon which impressed already when arriving at Oriente station via train. I stopped at Starbucks to use their free wifi to plan my remaining time (fair enough to question international coffee chains but they always provide a kind of safe refuge for the usually avid, yet lost solo traveller) before getting into my hostel. You cannot get your room anywhere before 3 pm but that’s ok, you’re travelling so you have a bit of spare time to deal with your thoughts / laptop. I really like when a city is close to water, may it be a river, lake or sea and when the streets are narrow and made of cobblestones. Accidentally I got great breakfast (Pastel de Nata and a coffee) in a very non-touristy area for 2,10 €. In Germany, you don’t even get a sole coffee for that price. The great ancient tourism tram nr 28 is heading to really lovely corners I must say. It feels like I will return to this city.

Dachte ich. Bis ich Bettwanzen in meinem sonst recht gemütlichen Hostel-Einzelzimmer gefunden habe. Die Hostelmitarbeiter haben Fotos gemacht, den Sachverhalt mit dem Manager gecheckt und ich bekomme mein Geld für beide Nächte wieder. Leider kommt „pesticide control“ innerhalb der nächsten 2 Stunden, die wahrscheinlich bestätigen, dass es Bettwanzen sind, was zur Folge hat, dass ich aus dem Zimmer ausziehen muss. Die ganze Stadt ist quasi ausgebucht, nur noch echt teure Unterkünfte übrig; das Hostel schlägt mir welche mit einem schlechten Rating oder ziemlich außerhalb vor. Die temporäre Obdachlosigkeit erscheint weniger erschreckend, als ich mich spontan für ein Upgrade entscheide und das gefühlt 5 Meter breite Bett im Radisson Blu Hotel für Purzelbäume nutze. Dabei lasse ich die letzten 10 Tage mit durchgelegenen Matratzen, lauten Parties bis in die Nacht und Gemeinschaftsbäder mit Haaren und Schimmel Revue passieren. Ich vermisse es. Nicht. Standesgemäß lasse ich mich dann im Taxi zum Bahnhof fahren und trete die Rückreise an; nicht ohne vorher einen ausgiebigen Stopp in der Star Alliances Lounge mit Portwein und Pastel de Nata eingelegt zu haben. Ah, la vie est trop belle.
Daran kann auch die Flugstornierung des Rückflugs, eine zusätzliche Nacht hier und viele Stunden Warterei / Schlafen in Sesseln nichts ändern.

At least I thought that. Until I discovered bedbugs and the blood they leave on the blankets in my apart-from-that-really-nice single hostel room. The staff took photos, called their manager and I got a full refund (I planned to stay for 2 nights and discovered that stuff after 1). Unfortunately, “pesticide control” is meant to arrive within the next 2 hours who will probably confirm that those insects are indeed bedbugs. As a consequence, I have to leave the hostel as they will spray the room and the hostel is fully booked, so are their partner hostels. The staff look up on booking.com and either recommend places with a very basic rating or far away from the city centre. My worry of the temporary homelessness fades away as I spontaneous decide to spoil myself and opt for the giant bed (great somersaults included) a Radisson Blu hotel. Doing that I remember the past 10 days with saggy beds, noisy party locations and shared bathrooms full of stranger’s hairs and mould, sometimes ants. I miss it. NOT. Befitting my new 4 star hotel status, I take a taxi to the train station to travel back to winter-Germany (fair enough, rather autumn…) including an extended stop in the Star Alliances lounge to have port and pastel de nata for the last time. Life’s amazing.
Not even a cancelled flight, one more night in Portugal and lots of hours spent waiting / sleeping in armchairs at the airport can change that.

PS: „Xenia, soll ich es dir aufschreiben?“ Pärchen neben mir bei Starbucks, wohl eher Oberbesserwisser und Schülerin, ruft mir die Vorteile des Alleinreisens wie auf Kommando in Erinnerung. Er verrät ein paar vielleicht nicht so öffentliche Details der deutschen Polizeiarbeit – gehe niemals, auch im Ausland nicht, davon aus, dass dich keiner versteht. Wahnsinn, wie Xenia das durchhält. Säße er mir gegenüber, hätte er schon längst meinen kalten Kaffee Latte im Gesicht, der dann auf das dem blütenweißen Puma T-Shirt tropfen würde. Die wohnen sogar zusammen (vielleicht doch Vater und Tochter?!) Halleluja. Der muss ansonsten ja einen ganz genialen Charakter haben. Er heißt Thomas. Das war ja klar. Sogar ich verspüre Erleichterung, als die beiden aufbrechen und die Schulstunde endet.

PS: „Xenia, do I really need to write it down for you?“ A German couple in Starbucks, whereas they appear more like teacher and student, is showing off all the benefits of solo travelling once more (as if I had asked for it). He mentions a few details about how the German police works that might not be meant to be spread in public – NEVER assume nobody understands you when being abroad. You never know who is sitting next to you! Amazing how Xenia pulls through that lesson. If he had been talking to me, I would have spilled the rest of my cold coffee latte right away in this face from where it would have ruined the perfectly white Puma shirt. Holy …, turns out they even live together! (Maybe father and daughter after all?!) He must have a great character apart from that… his name is Thomas. Of COURSE. I feel tremendously relived when the left and the lesson ended.

Lisbon (131)

PSS: Deutsches Paar, Anfang 40 vielleicht. Er zu ihr „das nimmst du sofort zurück!“ (Leider habe ich nicht gehört, was sie zurücknehmen soll). Sie, schaut eingeschnappt, läuft 5 Meter voraus, „einen Scheiß nehme ich zurück!“ Beziehung im Urlaub sorgt sicherlich für 1000%ige Erholung. Herrlich.

PSS: German couple in their early 40s. He yelling at her “you take that back right now!” (unfortunately I didn’t hear what she should take back). She, looking pissed, walks away about 5 meters when yelling back “I take back a f*!” Must be great to be on vacation with your beloved partner.

Top 15 foods in Asia

Acutally I wanted to create a top 5 list. Then it became a top 10 list and now it got me to top 15 list. I will publish this now so I will not bore you with top 20, top 25 or (beware) top 30 food. And NO, this is not all the food I ever tried in Asia (I’ve spent 8 weeks here now so I had some more food than mentioned in this selection).

Eigentlich wollte ich eine Top 5 Liste mit dem besten Essen hier einstellen. Dann wurde es zur Top 10 Liste und schließlich lande ich bei Top 15. Ich veröffentliche diese Liste jetzt, bevor ich euch langweilige mit Top 20, 25 oder gar 30. Und NEIN, das ist nicht einfach alles Essen, was ich hier hatte (Ich habe mittlerweile 8 Wochen hier verbracht, da hatte ich schon noch etwas mehr Essen als das was hier erwähnt wird).

#15 Kimchi-Bacon Sandwich by Taiwanese bakery „Saison du Soleil“. Fantastic takeaway after or before a long day. Great combination!

kimchi

 

#14 Japanese Strawberry Kitkat – I mean look at that, I HAD to try it. It’s probably the sweetest food I ever tried but still it was good.

Kitkat

 

#13 Turtle in Shanghai: I know, it sounds a bit weird but my colleagues ordered it after a long team meeting day so of course I had to try. And it was quite tasty although I’m not sure if this was related to the sauce.

Turtle

 

#12 Bibimbap in Seoul – tasty and healthy and as my local friend Jake took me to a restaurant that can only be visited by local people, the quality was outstandingly great!

 

#11 Buns all over Taipei: It is the perfect handy snack. You can have it with pork, seafood, vegetables… my favorites are spicy pork and bamboo-pork.

 

#10 Curry in Taipei – in a Japanese-style restaurant. Amazing and it is the perfect idea to add raw egg onto it. Also, combination of beef and chicken is much better than it sounds. The added garlic rounds it up perfectly.

JP curry

 

#9 Udon Noodles with Squid Tempura in Tokyo: Japanese soups are the best in the world (just my humble opinion) and with added Udon Noodles, it makes it perfect. Also I am a big fan of Tempura by now (available with seafood, meat or vegetables). So yummy and comforting.

Udon noodles

 

#8 Grilled Squid Street Food in Kenting, South Taiwan. Spicy flavor, freshly grilled and a great treat in the evening without being too heavy. Delicious.

 

#7 Malaysian Curry at a Vietnamese Restaurant in Taipei. Yeah I know strange combination but although this was spicy as hell (for me at least) it was sooo good.

Malaysian curry

 

#6 Ramen in Tokyo. Classic here and as good as they say. Even more perfect in combination with Jiaozi (Gyoza). For someone who always tries the Westernized version at MoschMosch in Germany and Wagamama in London, my dreams came true!

 

#5 Korean pancakes with different additions like vegetables or oysters – rice wine goes with it in a perfect way (and don’t forget the spicy kimchi).

 

#4 Mongolian Hot Pot in Taipei. My local friend Shue-Rong showed me this great place and I have been here now a few times. The beef is beyond compare, I adore all sorts of vegetables and tofu you can just put in and one has to try the fruit vinegar (yes, drinkable!) Finally, trying the soup in the end is the best part!!

 

#3 Papaya Milk. Oh Yes! There are lots of booths all over Taipei but if you can, ask locals where they have the best ones. There is a great shop at Shilin night market where I could get loads of it everytime I am there.

Papaya Mil (2)

 

#2 Din Tai Fung in Taipei. THIS is it. Amazing in every aspect. Friendly, fun, caring, free tea and waiters go out of their way to provide an experience. And though it hardly can get better, the food is amazing: Dumplings, buns, rice cake, all kinds of vegetables. Have been there 4 or 5 times by now and this will always be the place I am going to return to when in Taipei (or any other city where they have this food chain). If you visit, make sure to try the truffle dumplings and the seafood wontons in spicy sauce.

 

#1 Sushi in Tokyo. I love love love sushi and had it in lots of places (Germany (loads), London, Sydney, Taipei, Hong Kong, San Diego) but NEVER ever in Japan. Until this day. My colleagues took me to a restaurant and made sure to order a great selection of raw fish and sushi. And it was just wow. One of the reasons (among 100 others) why I will definitly return to Japan. I am beyond grateful for this experience.

 

Kenting Beach Life

Kenting is a lovely beach town in the very southern part of Taiwan. After travelling through national parks and the Sun Moon lake, it was a perfect addition to our vacation just to spend a few days right at the beach. I constantly forget how great beaches are and how beautiful the blue horizon is at all times of the day. If you travel to Kenting, check out first where the next accessible sandy beach is. We had access to “Little Bay” directly through a tunnel from our hotel so it was perfect.

Kenting ist ein süßes kleines Stranddorf ganz im Süden Taiwans. Nachdem wir Nationalparks kennen lernen durften und den schönen Sonne Mond See bewundert haben, war der Strand als letzte Urlaubsstation einfach perfekt. Ich vergesse immer wieder, wie toll Strandurlaub ist und wie wunderbar der blaue Horizont zu jeder Tageszeit ist. Wenn man nach Kenting reist, sollte man erst mal checken, wo der nächste Sandstrand ist, denn die sind doch eher spärlich gesät. Wir hatten Zugang zur „Little Bay“ direkt durch einen Tunnel von unserem Hotel Resort, also in perfekter Reichweite.

Also Kenting township was just a few minutes away from the hotel which loads of genius food offers: From street food (best squid ever!!) to restaurants offering Taiwanese, Chinese, Thai food and good old Pizza with mango smoothies, everything was in place. It got crowdy at the weekend but very manageable. Just make sure you don’t venture out too late in the evening, restaurants get empty after 8 pm.

Der Ort Kenting war nur wenige Minuten von dem Hotel entfernt mit massenweise genialem Essen: Über Street Food (bester Octopus überhaupt) bis hin zu Restaurants mit Taiwanesischem, Chinesischem und Thai Essen – und selbstverständlich mit guter alter Pizza und Mango Smoothie gab es alles. Es war recht viel los am Wochenende aber ohne zu viel u sein. Man sollte nur darauf achten, dass man nicht allzu spät vor Ort ist, denn die Restaurants leeren sich bereits gegen 20 Uhr.

For day activities, best way to go is to get into the car and drive along the coastal road. It takes you along beautiful scenery with the bluest sea ever, stunning coast lines and the southernmost point of Taiwan with a lighthouse. You can also find a tiny bay with unbelievable white sand which is a protected area: Some places should not be accessed by people in order to keep them this way. Just take the chance and leave the car (even if it’s really hot and humid outside). As we have been there in April, I’m seriously wondering how sweaty it will get in July / August.

Tagsüber ist es eine wunderbare Sache, einfach ins Auto zu steigen und die Küstenstraße entlang zu fahren. Man kommt an wunderschönen Aussichten mit Buchten, tollen Küstenlinien und dem südlichsten Punkt Taiwans mit Leuchtturm vorbei. Auf dem Weg liegt außerdem eine kleine Bucht mit wahnsinnig weißem Sand, was Naturschutzgebiet ist: Manche Orte sollten nicht für Menschen zugänglich sein, um sie zu erhalten. Trotzdem sollte man die Chance ergreifen und trotz Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit das Auto verlassen – wir waren im April vor Ort und ich frage mich, wie es dann wohl erst im August ist.

Last but not least: Don’t miss out to meet Mr. Chief Officer Zebra and the funny store advertisements in Kenting town: Watch out carefully!

Zu guter Letzt: Auf jeden Fall Herrn Hauptpolizist Zebra treffen und die witzigen Austeller im Ort beachten: Uffbasse!

A few hours in Tokyo

I was fortunate enough to spend a few hours in this vibrant city. Okay, actually more than few hours but I had to spend most of my time with either working or sleeping. After 6 weeks on travels in Asia, I tend to need more rest than before. So all in all, I just had a few hours to explore and to try Japanese food. Therefore I only uploaded a few impressions that I had. Their food is amazing and they are amongst the friendliest people I ever met. From the first minute in their country, I felt welcomed and helped. I never had such friendly immigration, guys who help with the luggage, bus drivers, hotel clerks, waiters… totally unexpected but well-needed after all my tour. Oh yes, I will return to this amazing country in due time. Meanwhile, I am just happy about the few things I saw.

Ich hatte das Glück, ein paar Stunden in dieser lebhaften Stadt verbringen zu können. Gut, eigentlich waren es mehr als ein paar Stunden, aber ich habe leider die meiste Zeit damit verbracht, zu arbeiten oder Schlaf aufzuholen. Nachdem ich fast 6 Wochen unterwegs bin, scheint mein Körper mehr Schlaf einzufordern als sonst. Deswegen hatte ich leider nur ein paar Stunden, mich umzuschauen und das großartige Essen zu genießen – aus diesem Grund gibt es hier ein paar meiner Impressionen und längst nicht so ausführlich wie sonst immer. Das Essen ist wahnsinnig toll und die Japaner gehören zu den freundlichsten Menschen, die ich jemals getroffen habe. Ab betreten dieses Landes habe ich mich willkommen gefühlt, habe noch nie so freundliche Leute bei der Immigration gehabt oder diejenige, die mir mit dem Gepäck helfen, der Busfahrer, Hotelangestellte, Kellner… das war ehrlich unerwartet aber hat mir sehr geholfen nach der bisher recht anstrengenden Asientour. Und oh ja, ich werde dieses Land wieder bereisen. In der Zwischenzeit freue ich mich einfach über die wenigen Eindrücke, die ich gewinnen durfte.

 

Die Rache des French Toast

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Die Rache des French Toast

7:10 Uhr morgens, Marriott Courtyard Hotel Shanghai Central, MoMo Frühstücksbar 2 F. Sarah Small hat sich verschlafen auf den Weg zum Frühstück gemacht in der Hoffnung, um diese Zeit möglichst keine Kollegen zu sehen, die samt und sonders auch alle im Hotel zum Teammeeting residieren. Nicht, dass sie ihre Kollegen nicht mag, aber bei einem Tagesprogramm von 8:30 bis 19:00 plus Abendveranstaltung ist ein wenig Ruhe doch bitter benötigt. Sarah gibt also ihre Zimmernummer am Counter an und unterschreibt ihre Anwesenheit, wird dann zu ihrem Tisch geführt. Auf dem Weg dorthin fängt ein rundlicher Amerikaner (Sorry, dass Sarah etwas negativ beeinflusst ist, nachdem sich ein amerikanisches Pärchen lautstark darüber beschwert hat, dass sämtliche Straßenschilder, Werbungen und Menükarten in Chinesisch sind – und das in Shanghai!) besagten tischzuweisenden Kellner ab und fragt nach French Toast. Der Kellner, ein freundlicher Chinese, verweist im gebrochenen Englisch auf die entsprechende Stelle des Buffets. Der Gast setzt einen zunehmend missmutigeren Blick auf und erklärt in schnellem, sehr amerikanischem Amerikanisch, dass die letzten drei French Toasts kalt seien (die Wärmelampe darüber zählt offensichtlich nicht) und dass er gerne „more“ möchte. Der Chinese, der erstaunlich freundlich bleibt, nickt nur verdattert und bedeutet per Handzeichen, dass er mehr bringt (ich denke zumindest, dass es das ausdrücken sollte). Wie auch immer, der Amerikaner lässt noch einige sehr unamused Sätze fallen, was den Kellner gleichfalls nicht besonders amüsierte.

Etwa zwanzig Minuten später ist auch Sarah bei den French Toasts angekommen, sie hatte sie schon an ein paar Tagen vorher probiert und für gut befunden. An diesem Morgen jedoch war ihr nach einem Biss klar: Der French Toast (oder der Kellner) hatte an dem Amerikaner Rache genommen.

Nachtrag: Circa 90% ihres French Toasts haben überlebt und diente als Zeuge dieses Berichts. Lediglich, wessen Rache es in diesem Fall war blieb bis heute unkommentiert.

 

 

 

 

The Revenge of the French Toast

7:10 am, Marriott Courtyard Hotel Shanghai Central, MoMo Breakfast Bar on 2F. Sleepy Sarah Small makes her way to the breakfast area hoping that she wouldn’t meet any of her colleagues who are accommodated in this hotel for team meeting purposes as well. Don’t get her wrong, not that she dislikes her colleagues but with a daily meeting schedule from 8:30 am to 7 pm plus team event, she simply needs some me-time. Therefore, Sarah is noting her room number at the counter and signs that she is having breakfast buffet this morning. After this, a waiter leads her to her table but both are stopped by a chubby US citizen who is asking the waiter for French Toast (sorry that Sarah is kind of biased after witnessing a US couple heavily complaining about all those street signs, advertisements and menus in Chinese – in Shanghai!!!). The friendly Chinese waiter points at the corresponding plate on the breakfast buffet. The US guest discontentedly explains that those few pieces left are cold (no worries about the heat lamp above, mate) and that he wants more of it. The waiter who stays surprisingly calm and friendly nods and tries to explain via hand signals that he will bring some more (at least I figure this). However, the US guy drops a few not-that-amused sentences which does not amuse the waiter equally and lets it go.

About 20 minutes later, Sarah gets to the French Toast as well. She tried it on the days before and quite liked it. At this morning, it came clear to her after one bite: The French Toast (or the waiter) took revenge on the US guy.

Post scriptum: About 90% of her French Toast survived this morning and was heard as witness. Merely whose revenge it was in the end – of the waiter or French Toast – remained unclear until today.

Taipei 1(01)

Die ersten Tage in Taipei vergingen wahnsinnig schnell und abgesehen davon, dass ich intensiv damit beschäftigt war, genug Schlaf abzugreifen, habe ich mich hauptsächlich darauf konzentriert, Orientierung zu schaffen und zu behalten. Was leichter gesagt ist als getan. Die Location, in der sich mein Apartment befindet, könnte besser nicht sein. Direkt an der MRT (Ubahn) Main Station, also im Zentrum des öffentlichen Nahverkehrs gelegen, besticht diese durch den unschlagbaren Vorteil, dass ich einfach nur in einen Aufzug steigen muss und mitten im Einkaufszentrum stehe (uuund ich sehe die Berge im Norden der Stadt). Dies lässt sich auch als „Starbucks-Vorteil“ beschreiben, denn ein sicherer Zufluchtsort im Rahmen eines amerikanischen Fast Food Kette (oder eher Fast Coffee Kette?) ist nie ganz von der Hand zu weisen und rettet an so manchen Abenden das „ich möchte bitte irgendwas hier verstehen“- Problem.

The first days in Taipei were rushing by and apart from trying hard to get enough rest, I mainly focused on gaining and keeping orientation. Which is much easier said than done. My apartments location could hardly be better: Next to MRT main station from where I can basically reach the whole west coast of this country, the great advantage is that I can just take the elevator to be in a huge shopping center (and I can see the mountains from my apartment!) This is also called “Starbucks-advantage” as this is a safe refuge in shape of an American fast food chain restaurant (or fast coffee chain?). This has occasionaly made up the “I want to understand anything” feeling.

Abgesehen davon ist die Nahrungsaufnahme dort natürlich nicht meine präferierte Wahl, denn Food Court des Shoppingcenters mit allen möglichen asiatischen und nicht-asiatischen Köstlichkeiten ist nur 3 Rolltreppen entfernt. Ich bin ein sehr großer Fan der „Buns“, was im Wesentlichen Teig mit Füllung ist. Hier ist die taiwanesische Küche aber durchaus kreativ, von Schwein, Rind oder die beliebten Seafood-Fleisch Kombinationen ist alles dabei, ab und an sogar eine vegetarische Variante. Bezüglich des Essens sind zwei wesentliche Eigenschaften hier sehr hinderlich: 1. Man mag / verträgt kein Seafood. 2. Man ist Vegetarier. Soweit ich das erkennen kann, würde mich das sehr stark einschränken. Eins der tollsten Restaurantketten, die ich jemals besucht habe, ist Din Tai Fung. Nur ein Wort: Dumplings. Frisch gemacht, inklusive wahnsinnig effizientem (Deutsche, ihr seid nicht immer auf Platz 1 in der Effizienzliste!) Nummern-ziehen-warten-System und Anleitung, wie man das denn nun isst. Absolutes Highlight: Trüffel-Dumplings und Seafood Wontons in scharfer Sauce. Und natürlich Tee und Wasser kostenlos, wie scheinbar in jedem asiatischen Restaurant (to be evaluated). Außerdem gibt es hier eine französische (zumindest vom Namen her) Bäckerei, die so tolle Dinge wie Kimchi-Bacon-Sandwiches und Eiersalat-Toasties verkauft. Und natürlich der ganze wunderbare Rest mit allen möglichen japanischen und taiwanesischen Spezialitäten. Verhungern ist hier faktisch nicht möglich, und sollte man einmal zu ungewöhnlichen Zeiten Nahrung benötigen, ist nur wenige Meter vom Starbucks entfernt ein 24/7 convenience store, der zum Glück auch ein sehr günstiger Wasserlieferant darstellt.

Despite that getting food at Starbucks is not my preferred choice in any country (also I am not into that sweet-milky stuff they call coffee), the malls food court happens to be just 3 escalators away. I am a big “bun” fan (not bunny!), which is actually dough with some meat filling inside. Taiwanese are creative regarding the filling, it can be pork, beef or – very popular – seafood-pork combination. Yummy! Regarding food, 2 things can and will keep you from trying the best stuff they have here: #1 You don’t like seafood. #2 You are a veggie. One of the best more local restaurant chains is Din Tai Fung. Just one word to say: Dumplings!!! So incredibly fresh, they are served in the probably most efficient way (get that, Germans!) I have ever seen (get a number, decide in the meantime what you order, wait to be called, hand your order to the waiter, be seated, be served with an introduction paper how to actually eat the dumplings in the right kind of way). The ultimate highlight: Truffle dumplings and seafood wontons in a spicy sauce. AMAZING. And of course, tea and water is for free as much as you like (seems to be like that in every Asian restaurant, to be further evaluated). Also, there is a French bakery (at least the name is French) which sells such fantastic stuff as kimchi-bacon-sandwiches and egg salad toasties. And of course the whole fantastic lot of Taiwanese and Japanese dishes. It’s impossible to starve here, even at night, there are convenience stores opened 24/7 which also sell cheap water. Perfect.

Nicht ganz ideal bisher ist das Wetter. An den ersten Tagen hier war es sonnig, was der absolute Wahnsinn war, als ich nach 20 Stunden Reisezeit und dem zwischenzeitlichen Transfer-Temperaturschock in Bangkok aus dem Flieger stieg und am Flughafen auf meinen Fahrer wartete. Ade Winter, dachte ich. Falsch. Anders als in Los Angeles, wo ich im Februar 2010 bei 25 Grad landete, hatte der vermeintliche Sommer hier leider keinen Bestand. Seit dem nun also faktisch Dauerregen, aber zumindest nicht kalt. Nun, man kann ja nicht alles haben. Glücklicherweise konnte ich als „Wetterflüchtling“ zwischendurch in Seoul Unterschlupf finden, nun bin ich aber für insgesamt 3 Wochen hier in Taipei und gewöhne mich so langsam daran, dass meine Wander-Wochenendpläne regelmäßig absaufen. Allerdings ist das durchtesten durch verschiedenes Essen auch eine nette Freizeitbeschäftigung und ich gehe hier so intensiv meinem Lieblingsjob nach, dass faktisch keine Zeit für größere Pläne bleibt, außer eben am Wochenende. Zumindest habe ich schon den botanischen Garten gesehen (sorry, aber wer die Parks in London, Sydney und Hong Kong kennt, ist davon nicht ganz so beeindruckt…die Briten / frühere Kolonien können das halt einfach besser) und eine witzige Stadttour mitgemacht.

What is not that perfect up to now, is the Taiwanese weather. On my first days, it was sunny and it was beyond fantastic when I got off the plane after the Bangkok-transfer-temperature-shock, waiting in the sun for my driver. Bybebye cold German winter I thought. Nope. Different to Los Angeles, where I once got off a plane in February 2010, the summer feeling did not stay for long. Since then, it has been raining basically the whole time but without being cold. Luckily, I could seek refuge in sunny Seoul for a few days in between. Now, I am here in Taipei for 3 weeks in total and I get used to having my hiking plans drowned every weekend. So I spend my time trying different kind of foods which is not the worst thing and I engage in my favourite job so much that I don’t have that much time to spend apart from weekends. At least I have seen the botanical gardens (sorry but if one happens to know the parks in London, Sydney, Hong Kong… is not that much impressed… as the British / former colonies are really good in parks) and I did a really funny city tour.

Ach ja, und ich habe Leute getroffen. Das ist wunderbare an einer Stadt wie dieser – es ist so einfach, sich mit Locals oder anderen Reisenden zu treffen. Sei es für ein gutes Essen, einfach nur die Stadt entdecken. Die Taiwanesen sind eines der freundlichsten, offensten Völkchen, die mir jemals begegnet sind und anders als in vielen anderen Ländern, habe ich das Gefühl, dass das echt ist. Und so kann man sich mal eben zum Mittag- oder Abendessen treffen. Hier sind so viele Alleinreisende unterwegs, dass ich mich sehr wohl fühle in der „Reisecommunity“, Menschen, die genau wie ich der Meinung sind, dass einen elementaren Unterschied zwischen „Einsamkeit“ und „alleine sein“ existiert und kein Problem damit haben, die Dinge zu tun, die sie machen wollen. Das aber gerne auch mal zu viert und so eine wirklich gute Zeit haben, gleichwohl wenn man des Chinesischen nicht mächtig ist (und es aufgrund der Intonationen nie sein wird). Aber als Zeichen des Respekts sollte man doch zumindest ein paar Worte kennen und sprechen, wie Ni hao (Hallo) oder Xiexie (Danke).

Auch Duibuqi (eine Form von Entschuldigung) und Ni hao ma (wie geht es dir?) ist theoretisch denkbar, könnte jedoch die Erwartungen der sprachlichen Fähigkeiten betreffend etwas zu hoch setzen. Ich fühle mich ab und an wie ein Kleinkind, wenn ich einfach gar nichts verstehe, die Waschmaschine beispielsweise nur chinesische Tasten hat und ich noch nicht mal die Anleitung auf einer Ramen-Suppe lesen kann (gut, heißes Wasser drauf, warten, fertig…) aber trotzdem. Ich durfte jedoch folgende Erfahrung in der besagten „französischen“ Bäckerei machen: Man nimmt sich dort ein Tablett, ein Papiercover und eine Zange (ähnlich wie die deutsche Backfactory) und geht dann Köstlichkeiten sammeln. Neben mir tat das eine ältere wahrscheinlich taiwanesische Frau ebenfalls und ich war an der Kasse zuerst dran. Mein Eindruck ist, dass die Kassierer, Verkäufer, Kellner etc. kein Englisch können (deshalb immer Restaurants mit Bildern vom Essen suchen, auf die man zeigen kann!), was in einer solchen Bäckerei aber ja kein Problem ist. Ich habe den angezeigten Betrag gezahlt (umgerechnet zwei Euro für drei super leckere Teile!) und habe mich mit einem Xiexie verabschiedet. Daraufhin dreht sich die ältere Frau zu mir, grinst und zeigt „Daumen hoch“. Made my day.

Oh yeah, and I met people. This is the great thing in a city like Taipei – it is so easy to get in touch with locals or other travellers. Meeting for trying different kinds of food or exploring the city is so fun and Taiwanese are among the genuinely friendliest people I have ever had the pleasure to meet up with. There are so many solo travellers here that I feel quite well in this “community”. They are people like me that there is a huge difference between “loneliness” and “solitude” so you can meet in groups but perfectly go your own way after that again. You can meet people despite the lack of Chinese language, however one should know a few words out of respect like ni hao (hello) or xiexie (thank you). Also, duibuqi (one expression for saying you’re sorry) and ni hao ma (how are you?) is in theory quite good to know but might raise the expectancy of your language level. I sometimes feel like a child not understanding anything like the washing machine in my apartment or how to do the instant soup I bought (okay, not too challenging, just add hot water, stir and wait a bit). Still I was lucky enough to experience the following in the French bakery: you take a tablet, cover and a tong (a bit like backfactory in Germany) and put whatever you want to buy on it. Right next to me was an elderly Taiwanese lady and I was first at the cashier. Don’t expect the cashier, waiter or anybody in shops to speak English (so therefore prefer restaurants with picture of the meals so you can just point on it) but in a bakery like this, it is not a problem. You just hand them the stuff you want to buy and pay what the display shows. This is what I did and finished with a xiexie. This was when the lady turned to my, smiling, showing thumbs up. Made my day.

Das Englischlevel ist hier wie gesagt nicht besonders fortgeschritten, was auch immer wieder zu Kommunikationsproblemen im Starbucks führt (hätte mir das einer vorher erzählt, ich hätte es nicht glauben wollen). Auch ist stets zu beachten, dass möglichst einfaches Englisch Anwendung finden sollte, also bitte nicht anfangen mit „Excuse me, would you mind, can I order beef noodle soup…“ sondern „I want beef noodles“ und parallel auf das Bild oder auf (wenn vorhanden) englischen Schriftzug zeigen – wenn der Verkäufer aussieht als hätte er verstanden, taktischerweise noch ein Xiexie dahinter platzieren und lächeln. Lächeln hilft immer. Nun könnte man ja theoretisch die Übersetzung seines Lieblingsessens auswendig lernen. Aber aufgrund der folgenden Anekdote, die mir ein Kollege erzählte, bleibe ich aber definitiv bei gebrochenem Englisch und auf-Bildchen-zeigen-System: Ein anderer europäischer Kollege hat intensiv die Sprache gelernt, sodass er sich einigermaßen verständigen konnte. Er ging in ein Restaurant mit dem Vorhaben, heiße Suppe zu bestellen. Das Wort dafür lautet (scheinbar) tang. Als er bestellt hatte, konnte er eine Diskussion zwischen den Kellnern beobachten, es dauerte zehn Minuten und er bekam eine Schüssel voll – Zucker. Denn wenn man tang nicht gleichbleibend ausspricht, sondern den Ton minimal verändert, heißt es – genau – Zucker. Wir alle lernen niemals aus. Vielleicht versuche ich es mal mit Koreanisch, das soll deutlich einfacher zu lernen und zu sprechen sein und diese Zeichen sehen so cool aus.

The level of English here as I described is rather basic. This leads to communication issues even in Starbucks (if someone had told me in advance, I wouldn’t have believed it). What I keep noticing is that you better stick to very simple English, so don’t go for the “Excuse me, would you mind, can I order beef noodle soup…“ rather than „I want beef noodles“ or just “beef noodles” and point at the picture or at the English menu entry if applicable. If the waiter looks like he got it, add a strategic xiexie and smile. Smiling always helps you. Remark: You will also notice this in my blog posts: As I am here, my English ability is constantly decreasing as I simplify it more and more and I am mainly talking to non-native English speakers. Actually I should enrol in an English course as soon as I am back home. Bascially, one could just memorize the names of the favourite dishes and tell them everytime one wants to order. But because of the following story, I decided not to go that way: A European colleague managed to learn Chinese quite well and could manage to communicate in this language. In a restaurant, he order what he thought was a bowl of hot soup. After ordering, the waiters started a discussion and finally served him a bowl of – sugar. Because if you don’t pronounce the word “tang” correctly with a flat tone, the meaning from “hot soup” changes to “sugar”. Never stop learning in this world and more important, never stop trying. Maybe I will learn some Korean as I was told there is no pronunciation issue and their characters look so cool.

Tempel und Night Market sind auch 2 Dinge, die nicht zu unterschätzen sind aber aufgrund der hohen Arbeitsauslastung und des schlechten Wetters habe ich ersteres erst einmal kurz gesehen und zweiteres noch gar nicht. Insbesondere auf die Night Markets sollte man sich bestenfalls mit Locals wagen, die dann die angebotene Essensauswahl erklären und bestellen können. Dies sowie die Wanderung auf einen Berg mit fantastischer Sicht über die Stadt und eine Endstation der Red Line (Tamsui) mit Starbucks (haha) mit Flussblick und Fort stehen definitiv noch auf meinem Plan. Vielleicht schaffe ich es nächstes Wochenende nach Kaohsiung in den sonnigen Süden (28 Grad und Sonne!), gefolgt von einem Trip nach Shanghai zu unserem Sales Meeting und einem anschließenden Trip nach Tokyo für Diskussionen mit den Kollegen. Danach habe ich erst mal eineinhalb Wochen Urlaub und Zeit, dieses wundervolle Fleckchen Erde näher zu erkunden, bevor ich ab Ostern nochmal 4 Wochen in Taipei tätig sein werde. Ist es nicht unglaublich, wie fragil die Zeit ist und wie Wasser durch die Finger rinnt, bei dem Versuch, sie zu greifen?

Temples and night market are two more things which I really want to do but due to the intense workload and the rain, I just saw a temple briefly and night market not yet at all. Especially for night markets, one should go with a local as they can explain and order the local food selection. Also my planned hike to elephant mountain with a view over Taipei and going to a terminal station Tamsui with a Starbucks (haha) by the river are definitely left on my schedule. I might make it to Kaohsiung which is in the sunny south of the island (28 degrees and sunshine! Yieeeeks!) followed by a trip to Shanghai for our team meeting. After that I will head to Tokyo for additional discussions with colleagues. When I am done with these countries, I have almost 2 weeks off which I will use to see a bit more of the pretty Formosa (Taiwan). Finally, I have just 4 weeks more left to work here. Isn’t it ridiculous how time flies by as soon as you try to get hold of it?

Ich gebe zu, manchmal ist es nicht einfach, sich länger als wenige Tage und ohne Dauerbetreuung einem solchen Land aufzuhalten. Hier zeigt sich die wahre Stärke eines Menschen und das wird sicher super-seltsam, wenn ich dann wieder in London bzw. Deutschland bin (auf dieses „ich verstehe wieder alles“ Gefühl freue ich mich jetzt schon!) Aber ich bin unendlich dankbar für diese und die kommenden Erfahrungen. Ich habe mehr Glück erleben dürfen, als ich verdient habe und ich bin wahnsinnig gespannt darauf, was noch kommt. Ich weiß nur eins: Ich werde, nach bestem Wissen und Gewissen, das Beste daraus machen.

Yes, sometimes it is a challenge to stay in such a country on one’s own and for quite a time. This is when the real strength shows off and I am sure it will be so strange when I am back in London or Germany (looking crazy forward to finally understand everything again!!!) But I am beyond thankful for all experiences in the past, present and future. I was and I am happier than I deserve to be and I am so excited so see what comes next. At least, I know that I will make the most out of it and do my very best to have a great time.

PS: Ich möchte hier noch kurz oberlehrerhaft zum Allgemeinwissen beitragen oder den geneigten Leser vor einem Kultur-Fettnäpfchen warnen: Taiwan ist NICHT Teil von China und es macht SEHR WOHL einen Unterschied ob jemand aus Taiwan oder China kommt. Insbesondere in der Konversation mit Taiwanesen, tut euch selbst einen Gefallen und bezeichnet Taiwan nicht als China oder sagt, dass es das selbe ist. Das ist quasi so, wie wenn man zu einem Deutschen sagt „Frankreich, Niederlande, Deutschland…. Alles das Selbe.“ Nope. Bitte beachten, sonst ist man direkt unten durch. Also China = People’s republic of China während Taiwan = Republic of China (oder Taiwan ROC).

By the way: I want to be a bit annoying here and carry out some educational mission: Taiwan is NOT a part of China and YES it makes a difference if someone is from China or Taiwan. Especially in conversations with Taiwanese, do yourself a favour and don’t talk about Taiwan as part of China. This is like you tell a German “France, Netherlands, Germany.. all the same.” Nope. Please keep in mind: China= People’s republic of China wheres Taiwan=Republic of China (this is why you always see Taiwan ROC).

Seoul in Spring

Tja und dann bin ich direkt am ersten Freitag, den ich in Asien hatte, in den Flieger gestiegen, gen Seoul. Waren die ersten beiden Flüge nach Asien ziemlich anstrengend, weil extrem wackelig und mit nicht besonders freundlichem Personal ausgestattet, hat Korean Air alles wieder wettgemacht. Super chic, freundlich, geniales Essen und Service. Und, großes Plus: ruhige 2,5 h, in denen ich dann auch einen Teil meines Schlafdefizites ausgleichen konnte: Man kann so gut im Flugzeug schlafen. Einzig unschön waren die 30 Minuten Verspätung, die wir hatten – aber halb so wild dachte ich, ich habe ja immer noch genug Zeit und ich konnte am Horizont Nordkorea erahnen, was auch irgendwie ein Erlebnis ist. Genug Zeit? Denkste.

I used my first Friday in Taipei to jump on a plane to Seoul. As my first 2 flights to Asia were really exhausting, I didn’t look too forward to travel again but I have to admit, that Korean Airlines totally made that up. Super fancy (even economy class!), friendly, great food and service. And as the icing on the cake, it was a calm flight so I could catch some sleep finally. It can be so super nice to sleep on airplanes! The only jerky thing was that the flight was delayed for 30 minutes but I thought that was not so bad (hey I could imagine to see North Korea by plane which was both scary and fascinating) as I had enough time. Enough time? Nooope.

Wenn man nach Südkorea kommt, muss man zusätzlich zu einer Arrival Card (wer bist du, was machst du hier, wie lange willst du bleiben..) auch noch ein Zollformular (okay…) und eine Gesundheitsbestätigung (??) ausfüllen, beides gibt man ab und unterschreibt die Richtigkeit seiner Angaben. Die scheinen hier viel Wert darauf zu legen, wer wie mit was einreisen darf und ob man in den letzten drei Wochen unter Erbrechen litt oder einen Moskitostich abbekommen hat. So wirklich schaut da allerdings keiner drauf weil man den Zettel einfach nur abgibt. Ich hatte schon vorher recherchiert und mir einen Bus rausgesucht, der in 75 min direkt zur Haltestelle zwei Minuten von meiner Unterkunft weg durchfahren würde. Was ich allerdings nicht recherchiert habe, war der Seoul’sche freitags – Feierabendverkehr, der aus 75 Minuten mal eben 150 gemacht hat. Wäre alles kein Thema, hätte ich nicht geplant, mich mit meinen Kollegen zu treffen, die mich sogar extra von meiner Unterkunft abholen wollten. Das war dann aber alles nicht so kritisch, da sie selbst auch mit dem Auto unterwegs waren und für 11 km auch mal eben 1:40 h brauchten.

When you arrive in South Korea, you not only have to complete an arrival card (who are you, what are you going to do, how long are you going to stay…), but also a customs declaration (okay, been there, know that) and a confirmation of health (??). You sign all of these documents and hand them in; especially health seems very important like if you had a mosquito bite or were feeling unwell. But actually nobody looks closely as you just hand the documents in.. whatever. Luckily I did my homework on that and looked for a bus from the airport that will arrive near my hostel in about 75 minutes. I managed to find it but what I didn’t manage to predict was the Friday afternoon traffic. So – the bus just took 150 minutes instead of 75. That put me a bit into stress because I planned to meet some colleagues for dinner who wanted to pick me up from my hostel. But it turned out to be quite ok as they needed 1:40 h themselves for 11 kilometers. Lucky me.

Tja und dann war die Truppe fast am Verhungern und Verdursten und so kam ich in den Genuss von Korean BBQ (könnte mich nicht erinnern, schon mal so tolles Fleisch gegessen zu haben + krönender Abschluss rohes Rindfleisch, etwas wie Carpaccio, mit Birnenstreifen), die beliebte Bier-Soju-Kombination (Bier gemischt mit 15%igem neutralem Likör) und Asian Karaoke. Zwischendurch hat uns ein Kollege noch auf einen Aussichtspunkt gefahren und wenn sich die Lichter der Stadt unter einem auftun, ist das schon ein toller Anblick, insbesondere unter Einfluss von der besagten Bier-Soju-Mischung. Und beim Karaoke singen rast die Zeit und ich bin heiser, konnte aber mit einem meiner Lieblingssongs das Spiel für mich entscheiden – 100 von 100 Punkten für den guten alten Teen Spirit von Kurt (Cobain)! Meine Kollegen, stets sehr besorgt um die Sicherheit eines Mädels, die noch keine 30 ist und alleine unterwegs ist, haben mich noch zum Hostel gefahren (in Korea kann man Fahrer buchen, die einen im eigenem Auto heimfahren und sich dann selbst ein Taxi nehmen), was mich aber trotzdem nicht vor einem Beinahe-Unfall bewahrt hatte (wer rechnet damit, dass Motorroller nachts um 3 mit knapp 50 Sachen die Bordsteine entlang düsen?!).

As we needed so much more time unexpectedly, our group was starving and dying of thirst and this is why I was lucky enough to try Korean BBQ (I cannot remember having tried such good meat + in the end, we got carpaccio-like raw beef mixed with pear), the famous beer-soju combination (beer mixed with 15% neutral-tasting liquor) and Asian karaoke. In between, one of our colleagues drove us to a very nice viewpoint to see the amazing nightly lights of Seoul (especially after trying the described beer-soju-mixture). Singing karaoke, time flew by and my voice fainted but I was able to win the game with the good old Teen Spirit by Kurt (Cobain). YES. As my colleagues do worry a lot about a solo girl traveller, they had me driven to the hostel (in Korea, you can rent a driver instead of taxi who will drive you home in your own car and then takes a taxi himself) before going home themselves – but this didn’t protect me from a nearly accident: Who expects a motorcycle to be racing down the sidewalk at 3 am in the morning?!

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Seoul at night

Ich habe dann noch die Dusche ausprobieren müssen (das Klo duscht fröhlich mit, siehe Bild) und habe nach der Sicherstellung der Grundversorgung bei 7/11 meine Stadttour mittags am nächsten Tag gestartet. Mein Korean Friend Jake hat mich erst zum Food Markt geführt, wo ich die Gelegenheit bekam, koreanische Pfannkuchen aus Bohnen auszuprobieren. Wir haben fast zehn Minuten gewartet, bis zwei Plätze bei dem besten Hersteller des Marktes frei wurden. Anders als in Europa holt man sich hier nämlich nichts zum mitnehmen, sondern isst das – in lebendiger Atmosphäre – direkt am Stand. War echt lecker. Dann sind wir zu dem Changgyeonggung- Tempel gelaufen, einer der beiden Großen in Seoul. Eigentlich hatte ich aufgrund meiner Kamera den anderen Tempel präferiert (laut Internet mit Wasser-Panorama), aber dort in der Nähe fanden gerade die Demonstrationen gegen die gegenwärtige Präsidentin Park Geun-Hye statt und das wirkte mit abgesperrten Straßen und Massen an Polizisten dann doch zu herausfordernd (später erfuhr ich von Jake, dass an diesem Wochenende um die eine Millionen Menschen demonstriert hatten).

I simply had to try the shower in the night (the toilet happily joining the shower, see pic) and after securing my basic supply at 7/11 on the next day, I started my city tour at noon. My Korean friend Jake introduced me to a food market where I could try Korean pancakes made from beans. We had to wait for almost 10 minutes until we got 2 free spaces at the best pancake booth there. Different from Europe, you eat your food directly at the booth in the very vibrant atmosphere (no takeaways!) – was delicious. Then we went to the Changgyeonggung temple, a big one in Seoul. Actually I preferred the other once because of my camera (looked like it had some water around which will make great photos), but close to this one, there were demonstrations against their president ongoing. So the masses of police seemed a bit too challenging, therefore we went to the other one. Later, Jake told me that there were about 1 million people protesting at this weekend so this was a good choice.

Seoul tower war dann der nächste Anlaufpunkt und Busfahren ist in Korea auch nicht so einfach, man muss seine Ubahnkarte nämlich beim Ein- und Aussteigen scannen. Es piepst immer, selbst wenn es nicht erkannt wurde und man die Karte nochmal dran halten muss, diese Ansage versteht man allerdings nur wenn man Koreanisch kann. Im Tower haben wir erst den OLED Tunnel bestaunt und uns dann auf die wohl aussichtsreichste Starbucksterrasse Koreas gesetzt. Als die Sonne unterging, konnte man hier besonders tolle Fotos schießen – toller Blick von der Toilette aus inklusive. Letzter Stopp für einen langen Tag war ein koreanisches Restaurant mit entsprechendem Menü, aber tollem Essen. Ich muss sagen, insbesondere im Vergleich zu Taipei ist die Sache mit dem Essen hier deutlich schwieriger. Kann man kein Koreanisch, braucht man sich in viele Restaurants gar nicht erst reinzuwagen (vielleicht ist das auch meine Vorsichtsdenke…), während es in Taipei oft Menüs auf Englisch, Bilder vom Essen und englischsprachige Bedienungen gibt. Deshalb bin ich umso dankbarer, dass ich einen Local an der Seite hatte und wirklich tolles Essen probieren konnte.

Seoul Tower was the next stop and taking the bus is not that easy in Korea because you have to scan your subway card both when entering and leaving the bus. It always beeps even when it is not properly scanned, just with an additional remark in Korean. We enjoyed the OLED tunnel and then visited the Starbucks terrace with probably the best view all over Korea. Especially when the sun went down, I was able to shoot some nice pics – even the toilet window has a great view over the city! Last stop of a long day was a Korean restaurant with only a Korean menu but with amazing food! Especially compared to Taipei, the food supply is in Korea much more challenging if you are not able to communicate in Korean. In Taipei, lots of menus are in English or pictures which helps. But this is the reason why I so much appreciate Jake’s help in this great city.

Schließlich bin ich – nach einem fantastischen Mittagessen am nächsten Tag – nach Gangnam gewechselt. Hier hat die Firma, für die ich arbeite, ihr Office und entsprechend um die Ecke wurde ich untergebracht. Ich will nicht vorenthalten, dass ich zwischendurch mal einen „Zurück-in-die-Komfortzone-Stopp“ gebraucht habe und deshalb eine gute Stunde in Starbucks mit English Breakfast Tea investiert habe. Ein hoch auf globale Ketten!

Finally – after a great lunch on the next day – I moved to Gangnam where the company that I work for has its office. I have to admit that I needed a “back to the comfort zone” stop at Starbucks where I had some beloved English Breakfast tea. Cheers to global food chains!

Die letzten Tage in Seoul waren für mich Arbeiten im Korea-Office inklusive tollem Mittag- als auch Abendessen. Von der Freundlichkeit und den gastgeberischen Fähigkeiten dürfen sich die Deutschen wirklich mal eine Scheibe abschneiden. Wahrscheinlich vergisst man, wenn man selbst nicht so viel unterwegs ist, wie viel einfacher es ist, von einem Local etwas an die Hand genommen zu werden, insbesondere dann, wenn man die Sprache nicht kann. Ich für meinen Teil habe daraus gelernt und ich schätze wahnsinnig, was die Kollegen bzw. Locals für mich vor Ort geleistet haben. Und das betrifft nicht nur gemeinsame Mahlzeiten, sondern auch das Organisieren einer UBahn Karte (ungefragt!), das Begleiten zur Station und schließlich rauszufinden, wo und wann der Bus zum Flughafen fährt und wie man an das Ticket kommt.

The last days in Seoul were working in the Korea office including great lunch and dinners with my colleagues. Regarding hospitality and openness, Germans can really learn a lot here. Probably one forgets about the importance of having a local going somewhere with a guest, especially if there are language barriers. At least I definitely learned from that and I appreciate very much what Jake and my colleagues did for me. And this is not only regarding lunches and dinners but also about getting a subway card (I didn’t even ask for that), accompanying me to the subway station and to dig out where my bus leaved and where to buy the ticket.

Einzig wie genau die Toiletten funktionieren habe ich mich dann doch nicht getraut zu fragen, sondern gegoogelt. Und siehe einer an, selbst bei den ganzen Schaltern und Knöpfen gibt es fast immer eine ganz normale Spültaste. Weiterer Funfact: In koreanischen Restaurants, auch welche mit Kellnern, zahlt man nicht am Tisch (also nix mit Herr Ober, bitte zahlen), sondern man geht vor den Tresen und zahlt dort. Das führt bei Fremden zwischenzeitlich zur Verwirrung und sorgt bestimmt auch für den einen oder anderen Lacher, wenn man als Koreaner in Deutschland unterwegs ist. Außerdem ist es wirklich ratsam, immer etwas mehr Zeit einzuplanen, abhängig davon, über wie viele Fußgängerampeln man muss. Denn die sind gerne mal mehrere Minuten lang rot.

I just didn’t dare to ask how some toilets work (high-tech), I just googled and it turned out that they almost always have a usual button for this. Next fact: In Korean restaurants, you don’t pay at the table but take your bill rather to the counter. This led me to confusion and I am sure it leads to such when Koreans visit Germany. Also I can only recommend to plan a bit more time if you walk somewhere, especially if you intend to use pedestrian lights – they can make you wait for several minutes.

Und zu guter Letzt hatte ich nach ein paar sehr sonnigen Tagen bei milden 6-10 Grad natürlich wieder etwas Sonnenbrand. Hach ja, wie sollte es auch anders sein. Das war es definitiv wert. Seoul & seine Menschen waren wirklich gut zu mir.

Last but not least, after a few sunny days at 6-10 degrees, I gained a bit of sunburn as always. Yeah, what else. But this has been worth it for sure. Seoul & its people were so good to me.

Hong Kong rocks!

My first glimpse of Asia in December 2014. Whereas I was told multiple times that this is not the real Asia, just a „light“ version.

Well yeah no matter what, this city was really stunning in so many ways! A fairly new dimension for the European traveller and fascinating to see!

Recommendations:

1. Victoria Peak for sure – even with a taxi or bus instead of the crowded train

2. Go into a local restaurant BUT make sure you get your meat without bones (I was told to do that for whole Asia except of when you order Beijing Duck or dumplings).

3. Lights on the other side – look from Kowloon to HK island – or via the ferry in 4:

4. Take the ferry from Kowloon to Hong Kong island or vice versa. Impressive views and really easy to do.

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5. Plan some time to spend in one of the parks – as a former British colony they are really good in gardening! If you have time, consider going to Chi Lin Nunnery (close to a tram stop) and to Nan Lian Garden right next to it. Amazing views!

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As I am writing this 3 years later, let me focus primarily on pictures instead of text.

Just pizza. And so much more.

Once upon a time, there was a girl. Who obviously loves pizza. But what is not that obvious on the picture is something else. She wandered around in her hometown for weeks, wondering over and over again if she could dare and how she would feel if she was able to finally do it.

It took her quite a while to convince herself, to pick a restaurant that would suit and would not be that hard to do what she intended to. Fearing weird looks or to get lost a bit in loneliness, she postponed that day on and on, somehow caught in a fight with herself. But one day, the time was right.

So she just left work on one evening, jumped onto the tram to the city center and entered the restaurant. Picked up this going-to-be-delicious pizza, took a photo of it (there we are, obvious again), sat down and ate it up even without being in a hurry.

She noted that it took her 26 years of her life to not only dare herself to do that, but – and this was far more important to her – to have that wish to be able to. This experience she gained in March 2016 was so great that she consequently repeated it whenever she fancied.

And yes, she earned weird looks, sometimes puzzled staff as well as other people just coming by and picking up their food in order to avoid what she finally managed to accomplish: To experience the huge difference between loneliness and solitude which lead to do what she did –

To just go and enjoy dinner in a restaurant all by herself.

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Rome or the insignificance of human life

Wo anfangen… ewige Stadt, Rom. Der Ewigkeit so nah. So nah in Europa und mit 27 das erste Mal dort gewesen, das gesehen und berührt, was vor 2000 Jahren war und – so zu hoffen – auch in 2000 Jahren dort noch sein wird. Was dann sicherlich nicht mehr sein wird, bin ich. Sind wir, alle, die diese Zeilen lesen. Und dann wird dem im ersten Moment so begeisterten und vordergründig kultivierten Besucher schmerzlich bewusst, dass das eigene Selbst, das ich in all dem was es sein kann und zu sein vermag, eben doch nur das ist: Wahr für den Moment, wahr für jetzt, wahr für das ich. Und wenn die Ewigkeit das nächste Mal einatmet, verschwunden.

What to write about the eternal city, Rome. So close to eternity. So close in Europe but first time there at 27 years, touched and saw what has been built 2000 years ago and hopefully will remain there for the next 2000 years. What will be gone by then is me. Is us, is everyone reading those lines. This is the moment when the superficially sophisticated visitor has to accept the fact that the own self, all that it is and ever will be, is just true for the moment, true for now, true for the self. And as soon as eternity catches breath again, will be long gone.

Jedes Reiseziel hat bekanntermaßen seine must-sees und in einer Stadt wie Rom gibt es da offensichtlich einige solcher: Angefangen beim Vatikan über den Petersdom, Sixtinische Kapelle und Petersplatz über das Kolosseum, Forum Romanum endet dies abhängig von der individuellen Meinung des Besuchers in der Regel am Trevi-Brunnen. Ich kann hier allerdings gemischtes Feedback zu Protokoll geben, allerdings trotzdem nicht guten Gewissens von etwas abraten. Denn auch wenn beispielsweise eine Vatikantour schon dem Klischee entspricht und zumindest die Sixtinische Kapelle etwas überbewertet scheint (ja okay die Decke ist ganz nett, aber ansonsten einfach nur voll und unspektakulär), ist der Petersdom sowohl von innen als auch von oben die Reise definitiv wert! Über das Kolosseum bei Nacht (keine Schlangen und romantische Beleuchtung) und das Forum Romanum (wow!) kann ich nur positiv berichten.

Every destination has its own must-sees and oviously, Rome has quite a few of them. Starting from Vatican to St. Peters Basilica, Sistine Chapel, St. Peters Square to Colosseum, Forum Romanum, this list ends depending on the visitor mostly at the Trevi fountain. Well, I have to provide mixed feedback about those but cannot  recommend skipping one of them. Even if a tour through the Vatican fulfils the Rome clichée and the Sixtine Chapel is slightly overrated (nice ceiling but so what?), at least St. Peters Basilica is totally worth the journey – as well as from the inside and from the top! Also, Colosseum at night to avoid the crowds and to catch the romantic lighting as well as Forum Romanum is definitly a good choice.

Was allerdings diese Reise drei bis fünf Mal reisenswert machte, waren folgende Highlights und zwar alle kostenlos.

What really made this trip worthwile in fact were the following highlights which were all free:

Platz 4: Piazza Navona. Leben, Musik, Lachen. Menschen, die sich von Terror, Angst und der Endlichkeit des Seins nicht beeindrucken lassen und ihr Leben feiern. Die Atmosphäre dort und in den kleinen Gassen drumherum sprüht vor Lebendigkeit und Lebensfreude.

#4: Piazza Navona: Life, music, a good laugh. People who do not seem to care about terrorism, fear and the own finiteness just having a good time. A really vivid atmosphere at this piazza and in surrounding streets.

Platz 3: Engelsburg und dazugehörige Brücke im Dunkeln. Was bei Tag doch recht einfach und fast schon enttäuschend anmutet, ist bei Nacht ein Märchen. Ein folgender Spaziergang an der Tiber entlang vergoldet den Abend.

#3: Castell Sant‘ Angelo and its bridge at night. At daytime, this looks a bit odd but turns into a glow-in-the-dark fairytale. Ideally followed by a stroll at the Tiber perfects a night.

Platz 2: Pantheon. Wer hätte gedacht, dass so eine simple Kirche, die größtenteils von außen so gar keine Ästhetik versprüht, so zu beeindrucken weiß? Die Säulen, die Mauern, die zu dem Besucher sprechende Ewigkeit. Und von innen setzt sie sogar noch eins drauf. Wahnsinn. Tipp: auf den Mauern rechts und links eine Weile im Schatten sitzen und den Musikern auf dem Vorplatz lauschen.

#2: Pantheon. Who would have guessed that a rather simple church like this which looks a bit bulky from the outside can impress a traveler so much? The columns, the walls, the eternity speaking to the visitor. And it’s even better from the inside – amazing. My personal hint: Spend a bit of your precious time sitting on the walls to the left or the the right and listen to the great musicians at the piazza.

Platz 1: Fontana di Trevi. WOW. Ich war zwar in Las Vegas an dem Imitat, weigere mich dennoch zu glauben, dass es das sein sollte, was sie nachbauen wollten. Definitiv sowas dran vorbei, in allen Aspekten! Idealerweise spät abends oder früh morgens hingehen, das scheint nicht nur mein Highlight gewesen zu sein.

#1: Fontana di Trevi. WOW. Well I have seen the Vegas‘ copy of it but still I cannot believe that this was what they tried to imitate – no way! Walk by late evening or early morning as this amazing place seems to be a highlight for lots of Rome visitors.

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Oh ja und last but not least: EATaly anstatt Italy. Oder wie war das…? Definitiv nicht am Essen sparen, sowohl monetär als auch kalorientechnisch keine gute Idee, nicht in dieser Stadt und schon gar nicht in diesem Land! Ob Pizza im Steinofen, selbstgemachte Pasta oder kaltes Gelato in der Hitze, ich kann gar nicht genug schwärmen. Nur nicht unbedingt direkt an den großen Plätzen wie Pantheon oder Piazza Navona dinieren (wobei die Versuchung natürlich groß ist!), aber hier fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis oft zu Ungunsten der Gäste aus. Leckeres Eis gibt es an jeder Ecke, aber besonders bei Giolitti in der Via Uffici del Vicario 40. Oh und der Wein.. der wunderbare Hauswein in weiß oder rot, der mit etwa 10 Euro pro Flasche im Vergleich zu einem Glas Bier zu 6 € pro Glas auch investitionstechnisch Sinn macht. Und die Kombination mit einer großen Flasche Wasser zu etwa 3-4 € ist definitiv sinnvoll. Ach und selbstverständlich können alle Kellner zumindest ein deutsches Wort: Gewürztraminer.

Last but not least: EATaly instead of Italy, right? Do not hold back in food terms (neither monetary nor dietary) in this country! Pizza from stone oven, home-made pasta or icy gelato in the heat makes an almost perfect trip. Just do not chose the big crowded piazza restaurants due to the rather disadvantegous price-performance-ratio. You can find great ice cream all around the city but especially at Giolitti in Via Uffici del Vicario 40 (Limoncello ice cream!! Jackpot!) Go for wine (bottle about 10 €) instead of beer (glas about 6 €) and add a big bottle of water to it (about 3-4 € which is cheap for Europe). And of course, all the waiters do know at least one German word: Gewürztraminer.

Die andauernde Hitze bei etwa 32 Grad plus Sonne (und das im September!!!), wo immer kein Gebäude oder Baum im Weg stand, macht auf Dauer dann doch etwas zu schaffen. Umso besser, ein Hotel mit Klimaanlage zu buchen (gibt es welche ohne in dieser Stadt?) und – man gönnt sich ja sonst nix – mit großer Badewanne zum Entspannen. Empfehlenswert wenn auch bedingt steuerbar ist ein Sommerregen in Rom bei immer noch 28 Grad. Ein ganz seltsames Gefühl, dass der Regen nichts ausmacht, dass gar nicht das Ziel ist, sich ihm zu entziehen, sondern dass er einfach nur gut tut.

The remaining heat at about 32 degrees plus sun (September – don’t want to visit in July or August) can be difficult to bear with. Therefore book a hotel with air con (probably there won’t be some without) and ideally with a large bath tub to relax after a long day. I can also recommend to enjoy a warm cosy summer rain with no need to run away from the wet.

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Und was bleibt dem ich davon? Die Erkenntnis, dass das eigene Leben dann doch über eine gewisse Unbedeutsamkeit weil Endlichkeit verfügt. Dass es ohne einen selbst schon so lange funktionierte und dass das auch nach einem der Fall sein wird. In 2000 Jahren, wenn sich niemand mehr an einen erinnert ist es egal, wie man gelebt hat. Was andere über einen gedacht haben oder deren Erwartungen. Dann zählt nur, dass man das getan hat, was einen glücklich gemacht hat. Dass man getan hat, was man wollte, dass man ausprobiert, genossen, versagt und gewonnen hat. Dass man niemals aufgegeben hat. Dass man glücklich war. Und das ist es, was mich am Reisen so fasziniert: Ich sammele keine Andenken, ich sammele Veränderungen in mir. Durch jede meiner Reisen einen neuen Aspekt, ein Stück mehr von mir. Und ich kann sagen: Das macht mich glücklich, denn ich muss nur mir selbst gegenüber Rechenschaft ablegen. Und dann kann ich hoffentlich irgendwann zurückblicken und mir denken: In 2000 Jahren wird sich zwar niemand mehr an mich erinnern –  aber ich allein habe dafür gesorgt, dass sich mein Leben gelohnt hat. Auch wenn ich verschwunden sein werde, sobald die Ewigkeit das nächste Mal ausatmet.

So what is left for the self? To realize that the own life is insignificant because it is finite. The world has worked without one for such a long time and this will continue after one passed away. In 2000 years, when nobody will remember you, it won’t matter anymore how you actually lived. What others thought about you or what they expected your life would be. The only thing that matters is that you did things you loved, that you did you actually wanted to do. That you never gave up. And this is the part that I adore so much about traveling: I don’t collect stuff, I collect changes in myself. Through all of my journeys I discover a new aspect of myself. And therefore I can say: This makes me so happy. And one day I might look back thinking that there will not be anyone remembering me in 2000 years time but I was the one who made my life worth it. Despite being long gone when eternity exhales the next time.

We travel not to escape life but for life not to escape us.