Kaohsiung or a glimpse of summer

Heading to the south of Taiwan for work, I made sincerely use of a full Saturday to explore the city of Kaohsiung. Being the second largest in Taiwan and one of the 2 that actually have a metro system on the island, it seemed as the perfect weekend getaway due to the summer forecast. By that time, Taipei was a bit modest with 16 degrees which feels cold at the high humidity and constantly pouring rain. So Kaoshiung seemed even more exciting!

Weil ich für die Firma in den Süden reisen konnte, habe ich das direkt ausgenutzt und einen ganzen Samstag zum Sightseeing in Kaohsiung genutzt. Da dies die zweitgrößte Stadt in Taiwan ist und zu den beiden Städten auf der Insel gehört, die überhaupt eine Ubahn haben, schien dies eine perfekte Wahl zu seinen, einen freien Tag zu verbringen. Zu dieser Zeit war Taipei etwas schwierig, gerade mal um die 16 Grad was sich bei der hohen Luftfeuchtigkeit kalt anfühlt und konstant Regen. Also war das eine noch bessere Gelegenheit als ohnehin schon!

As I only had a day, I did not take the bus to the very southern beaches but instead stayed close to the city. After all, our company booked a really fancy hotel for us – 5 stars, huge bathtub even for my height and my room was located on the 40th floor. Needless to say that I totally freaked out having this amazing view. However, it was one of the rare tours that I was not on solo travels which I enjoyed a lot: It’s really convenient sometimes not to take all the responsibility and just be able to relax.

Weil ich nur einen Tag dort hatte, bin ich nicht noch weiter in den Süden zu den schönen Stränden gefahren sondern blieb in der Gegend. Unerwarteterweise hat die Firma ein sehr nettes Hotel für uns gebucht – 5 Sterne, eine riesige Badewanne sogar für meine Größe und mein Zimmer war mal eben auf dem 40. Stock. Da brauche ich gar nicht extra erwähnen, dass die Aussicht ein Traum war! Wie auch immer, es war eine der seltenen Gelegenheiten bei denen ich mal nicht alleine unterwegs war, was ich sehr genossen habe: Es ist wirklich angenehm, nicht permanent die volle Verantwortung für alles zu haben und einfach mal abzuschalten.

We made our way to the Lotus Pond, located just a short metro ride out of the city. With 28 degrees, it felt like a perfect vacay getaway, even for just a day. This included funny new experiences like being almost eaten up by a tiger and a dragon or some Asian girls making use of us as photo attractions – we might be on some strangers facebook pages now. I quite liked the area and I would definitely go again so I am quite excited to spend some of my upcoming vacation in the southern part of Taiwan.

Wir sind also zum Lotus Pond gefahren, der nur eine kurze Metrofahrt außerhalb der Stadt liegt. Mit 28 Grad war es ein perfekter Urlaubstag, trotz der knappen Zeit. Es beinhaltete allerdings witzige neue Erfahrungen wie fast von einem Tiger und einem Drachen gefressen zu werden und lustige Asiatinnen, die uns kurzerhand als Fotomodells missbraucht haben – wahrscheinlich sind wir jetzt auf der Facebookseite von ein paar fremden Mädels zu sehen. Ich fand die Gegend echt schön und würde definitiv nochmal hinreisen, wenn sich die Gelegenheit bietet – umso mehr freue ich mich, dass ich einen Teil meines Urlaubs der nächsten 2 Wochen im Süden der Insel verbringen werde.

 

Die Rache des French Toast

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Die Rache des French Toast

7:10 Uhr morgens, Marriott Courtyard Hotel Shanghai Central, MoMo Frühstücksbar 2 F. Sarah Small hat sich verschlafen auf den Weg zum Frühstück gemacht in der Hoffnung, um diese Zeit möglichst keine Kollegen zu sehen, die samt und sonders auch alle im Hotel zum Teammeeting residieren. Nicht, dass sie ihre Kollegen nicht mag, aber bei einem Tagesprogramm von 8:30 bis 19:00 plus Abendveranstaltung ist ein wenig Ruhe doch bitter benötigt. Sarah gibt also ihre Zimmernummer am Counter an und unterschreibt ihre Anwesenheit, wird dann zu ihrem Tisch geführt. Auf dem Weg dorthin fängt ein rundlicher Amerikaner (Sorry, dass Sarah etwas negativ beeinflusst ist, nachdem sich ein amerikanisches Pärchen lautstark darüber beschwert hat, dass sämtliche Straßenschilder, Werbungen und Menükarten in Chinesisch sind – und das in Shanghai!) besagten tischzuweisenden Kellner ab und fragt nach French Toast. Der Kellner, ein freundlicher Chinese, verweist im gebrochenen Englisch auf die entsprechende Stelle des Buffets. Der Gast setzt einen zunehmend missmutigeren Blick auf und erklärt in schnellem, sehr amerikanischem Amerikanisch, dass die letzten drei French Toasts kalt seien (die Wärmelampe darüber zählt offensichtlich nicht) und dass er gerne „more“ möchte. Der Chinese, der erstaunlich freundlich bleibt, nickt nur verdattert und bedeutet per Handzeichen, dass er mehr bringt (ich denke zumindest, dass es das ausdrücken sollte). Wie auch immer, der Amerikaner lässt noch einige sehr unamused Sätze fallen, was den Kellner gleichfalls nicht besonders amüsierte.

Etwa zwanzig Minuten später ist auch Sarah bei den French Toasts angekommen, sie hatte sie schon an ein paar Tagen vorher probiert und für gut befunden. An diesem Morgen jedoch war ihr nach einem Biss klar: Der French Toast (oder der Kellner) hatte an dem Amerikaner Rache genommen.

Nachtrag: Circa 90% ihres French Toasts haben überlebt und diente als Zeuge dieses Berichts. Lediglich, wessen Rache es in diesem Fall war blieb bis heute unkommentiert.

 

 

 

 

The Revenge of the French Toast

7:10 am, Marriott Courtyard Hotel Shanghai Central, MoMo Breakfast Bar on 2F. Sleepy Sarah Small makes her way to the breakfast area hoping that she wouldn’t meet any of her colleagues who are accommodated in this hotel for team meeting purposes as well. Don’t get her wrong, not that she dislikes her colleagues but with a daily meeting schedule from 8:30 am to 7 pm plus team event, she simply needs some me-time. Therefore, Sarah is noting her room number at the counter and signs that she is having breakfast buffet this morning. After this, a waiter leads her to her table but both are stopped by a chubby US citizen who is asking the waiter for French Toast (sorry that Sarah is kind of biased after witnessing a US couple heavily complaining about all those street signs, advertisements and menus in Chinese – in Shanghai!!!). The friendly Chinese waiter points at the corresponding plate on the breakfast buffet. The US guest discontentedly explains that those few pieces left are cold (no worries about the heat lamp above, mate) and that he wants more of it. The waiter who stays surprisingly calm and friendly nods and tries to explain via hand signals that he will bring some more (at least I figure this). However, the US guy drops a few not-that-amused sentences which does not amuse the waiter equally and lets it go.

About 20 minutes later, Sarah gets to the French Toast as well. She tried it on the days before and quite liked it. At this morning, it came clear to her after one bite: The French Toast (or the waiter) took revenge on the US guy.

Post scriptum: About 90% of her French Toast survived this morning and was heard as witness. Merely whose revenge it was in the end – of the waiter or French Toast – remained unclear until today.

Taipei 1(01)

Die ersten Tage in Taipei vergingen wahnsinnig schnell und abgesehen davon, dass ich intensiv damit beschäftigt war, genug Schlaf abzugreifen, habe ich mich hauptsächlich darauf konzentriert, Orientierung zu schaffen und zu behalten. Was leichter gesagt ist als getan. Die Location, in der sich mein Apartment befindet, könnte besser nicht sein. Direkt an der MRT (Ubahn) Main Station, also im Zentrum des öffentlichen Nahverkehrs gelegen, besticht diese durch den unschlagbaren Vorteil, dass ich einfach nur in einen Aufzug steigen muss und mitten im Einkaufszentrum stehe (uuund ich sehe die Berge im Norden der Stadt). Dies lässt sich auch als „Starbucks-Vorteil“ beschreiben, denn ein sicherer Zufluchtsort im Rahmen eines amerikanischen Fast Food Kette (oder eher Fast Coffee Kette?) ist nie ganz von der Hand zu weisen und rettet an so manchen Abenden das „ich möchte bitte irgendwas hier verstehen“- Problem.

The first days in Taipei were rushing by and apart from trying hard to get enough rest, I mainly focused on gaining and keeping orientation. Which is much easier said than done. My apartments location could hardly be better: Next to MRT main station from where I can basically reach the whole west coast of this country, the great advantage is that I can just take the elevator to be in a huge shopping center (and I can see the mountains from my apartment!) This is also called “Starbucks-advantage” as this is a safe refuge in shape of an American fast food chain restaurant (or fast coffee chain?). This has occasionaly made up the “I want to understand anything” feeling.

Abgesehen davon ist die Nahrungsaufnahme dort natürlich nicht meine präferierte Wahl, denn Food Court des Shoppingcenters mit allen möglichen asiatischen und nicht-asiatischen Köstlichkeiten ist nur 3 Rolltreppen entfernt. Ich bin ein sehr großer Fan der „Buns“, was im Wesentlichen Teig mit Füllung ist. Hier ist die taiwanesische Küche aber durchaus kreativ, von Schwein, Rind oder die beliebten Seafood-Fleisch Kombinationen ist alles dabei, ab und an sogar eine vegetarische Variante. Bezüglich des Essens sind zwei wesentliche Eigenschaften hier sehr hinderlich: 1. Man mag / verträgt kein Seafood. 2. Man ist Vegetarier. Soweit ich das erkennen kann, würde mich das sehr stark einschränken. Eins der tollsten Restaurantketten, die ich jemals besucht habe, ist Din Tai Fung. Nur ein Wort: Dumplings. Frisch gemacht, inklusive wahnsinnig effizientem (Deutsche, ihr seid nicht immer auf Platz 1 in der Effizienzliste!) Nummern-ziehen-warten-System und Anleitung, wie man das denn nun isst. Absolutes Highlight: Trüffel-Dumplings und Seafood Wontons in scharfer Sauce. Und natürlich Tee und Wasser kostenlos, wie scheinbar in jedem asiatischen Restaurant (to be evaluated). Außerdem gibt es hier eine französische (zumindest vom Namen her) Bäckerei, die so tolle Dinge wie Kimchi-Bacon-Sandwiches und Eiersalat-Toasties verkauft. Und natürlich der ganze wunderbare Rest mit allen möglichen japanischen und taiwanesischen Spezialitäten. Verhungern ist hier faktisch nicht möglich, und sollte man einmal zu ungewöhnlichen Zeiten Nahrung benötigen, ist nur wenige Meter vom Starbucks entfernt ein 24/7 convenience store, der zum Glück auch ein sehr günstiger Wasserlieferant darstellt.

Despite that getting food at Starbucks is not my preferred choice in any country (also I am not into that sweet-milky stuff they call coffee), the malls food court happens to be just 3 escalators away. I am a big “bun” fan (not bunny!), which is actually dough with some meat filling inside. Taiwanese are creative regarding the filling, it can be pork, beef or – very popular – seafood-pork combination. Yummy! Regarding food, 2 things can and will keep you from trying the best stuff they have here: #1 You don’t like seafood. #2 You are a veggie. One of the best more local restaurant chains is Din Tai Fung. Just one word to say: Dumplings!!! So incredibly fresh, they are served in the probably most efficient way (get that, Germans!) I have ever seen (get a number, decide in the meantime what you order, wait to be called, hand your order to the waiter, be seated, be served with an introduction paper how to actually eat the dumplings in the right kind of way). The ultimate highlight: Truffle dumplings and seafood wontons in a spicy sauce. AMAZING. And of course, tea and water is for free as much as you like (seems to be like that in every Asian restaurant, to be further evaluated). Also, there is a French bakery (at least the name is French) which sells such fantastic stuff as kimchi-bacon-sandwiches and egg salad toasties. And of course the whole fantastic lot of Taiwanese and Japanese dishes. It’s impossible to starve here, even at night, there are convenience stores opened 24/7 which also sell cheap water. Perfect.

Nicht ganz ideal bisher ist das Wetter. An den ersten Tagen hier war es sonnig, was der absolute Wahnsinn war, als ich nach 20 Stunden Reisezeit und dem zwischenzeitlichen Transfer-Temperaturschock in Bangkok aus dem Flieger stieg und am Flughafen auf meinen Fahrer wartete. Ade Winter, dachte ich. Falsch. Anders als in Los Angeles, wo ich im Februar 2010 bei 25 Grad landete, hatte der vermeintliche Sommer hier leider keinen Bestand. Seit dem nun also faktisch Dauerregen, aber zumindest nicht kalt. Nun, man kann ja nicht alles haben. Glücklicherweise konnte ich als „Wetterflüchtling“ zwischendurch in Seoul Unterschlupf finden, nun bin ich aber für insgesamt 3 Wochen hier in Taipei und gewöhne mich so langsam daran, dass meine Wander-Wochenendpläne regelmäßig absaufen. Allerdings ist das durchtesten durch verschiedenes Essen auch eine nette Freizeitbeschäftigung und ich gehe hier so intensiv meinem Lieblingsjob nach, dass faktisch keine Zeit für größere Pläne bleibt, außer eben am Wochenende. Zumindest habe ich schon den botanischen Garten gesehen (sorry, aber wer die Parks in London, Sydney und Hong Kong kennt, ist davon nicht ganz so beeindruckt…die Briten / frühere Kolonien können das halt einfach besser) und eine witzige Stadttour mitgemacht.

What is not that perfect up to now, is the Taiwanese weather. On my first days, it was sunny and it was beyond fantastic when I got off the plane after the Bangkok-transfer-temperature-shock, waiting in the sun for my driver. Bybebye cold German winter I thought. Nope. Different to Los Angeles, where I once got off a plane in February 2010, the summer feeling did not stay for long. Since then, it has been raining basically the whole time but without being cold. Luckily, I could seek refuge in sunny Seoul for a few days in between. Now, I am here in Taipei for 3 weeks in total and I get used to having my hiking plans drowned every weekend. So I spend my time trying different kind of foods which is not the worst thing and I engage in my favourite job so much that I don’t have that much time to spend apart from weekends. At least I have seen the botanical gardens (sorry but if one happens to know the parks in London, Sydney, Hong Kong… is not that much impressed… as the British / former colonies are really good in parks) and I did a really funny city tour.

Ach ja, und ich habe Leute getroffen. Das ist wunderbare an einer Stadt wie dieser – es ist so einfach, sich mit Locals oder anderen Reisenden zu treffen. Sei es für ein gutes Essen, einfach nur die Stadt entdecken. Die Taiwanesen sind eines der freundlichsten, offensten Völkchen, die mir jemals begegnet sind und anders als in vielen anderen Ländern, habe ich das Gefühl, dass das echt ist. Und so kann man sich mal eben zum Mittag- oder Abendessen treffen. Hier sind so viele Alleinreisende unterwegs, dass ich mich sehr wohl fühle in der „Reisecommunity“, Menschen, die genau wie ich der Meinung sind, dass einen elementaren Unterschied zwischen „Einsamkeit“ und „alleine sein“ existiert und kein Problem damit haben, die Dinge zu tun, die sie machen wollen. Das aber gerne auch mal zu viert und so eine wirklich gute Zeit haben, gleichwohl wenn man des Chinesischen nicht mächtig ist (und es aufgrund der Intonationen nie sein wird). Aber als Zeichen des Respekts sollte man doch zumindest ein paar Worte kennen und sprechen, wie Ni hao (Hallo) oder Xiexie (Danke).

Auch Duibuqi (eine Form von Entschuldigung) und Ni hao ma (wie geht es dir?) ist theoretisch denkbar, könnte jedoch die Erwartungen der sprachlichen Fähigkeiten betreffend etwas zu hoch setzen. Ich fühle mich ab und an wie ein Kleinkind, wenn ich einfach gar nichts verstehe, die Waschmaschine beispielsweise nur chinesische Tasten hat und ich noch nicht mal die Anleitung auf einer Ramen-Suppe lesen kann (gut, heißes Wasser drauf, warten, fertig…) aber trotzdem. Ich durfte jedoch folgende Erfahrung in der besagten „französischen“ Bäckerei machen: Man nimmt sich dort ein Tablett, ein Papiercover und eine Zange (ähnlich wie die deutsche Backfactory) und geht dann Köstlichkeiten sammeln. Neben mir tat das eine ältere wahrscheinlich taiwanesische Frau ebenfalls und ich war an der Kasse zuerst dran. Mein Eindruck ist, dass die Kassierer, Verkäufer, Kellner etc. kein Englisch können (deshalb immer Restaurants mit Bildern vom Essen suchen, auf die man zeigen kann!), was in einer solchen Bäckerei aber ja kein Problem ist. Ich habe den angezeigten Betrag gezahlt (umgerechnet zwei Euro für drei super leckere Teile!) und habe mich mit einem Xiexie verabschiedet. Daraufhin dreht sich die ältere Frau zu mir, grinst und zeigt „Daumen hoch“. Made my day.

Oh yeah, and I met people. This is the great thing in a city like Taipei – it is so easy to get in touch with locals or other travellers. Meeting for trying different kinds of food or exploring the city is so fun and Taiwanese are among the genuinely friendliest people I have ever had the pleasure to meet up with. There are so many solo travellers here that I feel quite well in this “community”. They are people like me that there is a huge difference between “loneliness” and “solitude” so you can meet in groups but perfectly go your own way after that again. You can meet people despite the lack of Chinese language, however one should know a few words out of respect like ni hao (hello) or xiexie (thank you). Also, duibuqi (one expression for saying you’re sorry) and ni hao ma (how are you?) is in theory quite good to know but might raise the expectancy of your language level. I sometimes feel like a child not understanding anything like the washing machine in my apartment or how to do the instant soup I bought (okay, not too challenging, just add hot water, stir and wait a bit). Still I was lucky enough to experience the following in the French bakery: you take a tablet, cover and a tong (a bit like backfactory in Germany) and put whatever you want to buy on it. Right next to me was an elderly Taiwanese lady and I was first at the cashier. Don’t expect the cashier, waiter or anybody in shops to speak English (so therefore prefer restaurants with picture of the meals so you can just point on it) but in a bakery like this, it is not a problem. You just hand them the stuff you want to buy and pay what the display shows. This is what I did and finished with a xiexie. This was when the lady turned to my, smiling, showing thumbs up. Made my day.

Das Englischlevel ist hier wie gesagt nicht besonders fortgeschritten, was auch immer wieder zu Kommunikationsproblemen im Starbucks führt (hätte mir das einer vorher erzählt, ich hätte es nicht glauben wollen). Auch ist stets zu beachten, dass möglichst einfaches Englisch Anwendung finden sollte, also bitte nicht anfangen mit „Excuse me, would you mind, can I order beef noodle soup…“ sondern „I want beef noodles“ und parallel auf das Bild oder auf (wenn vorhanden) englischen Schriftzug zeigen – wenn der Verkäufer aussieht als hätte er verstanden, taktischerweise noch ein Xiexie dahinter platzieren und lächeln. Lächeln hilft immer. Nun könnte man ja theoretisch die Übersetzung seines Lieblingsessens auswendig lernen. Aber aufgrund der folgenden Anekdote, die mir ein Kollege erzählte, bleibe ich aber definitiv bei gebrochenem Englisch und auf-Bildchen-zeigen-System: Ein anderer europäischer Kollege hat intensiv die Sprache gelernt, sodass er sich einigermaßen verständigen konnte. Er ging in ein Restaurant mit dem Vorhaben, heiße Suppe zu bestellen. Das Wort dafür lautet (scheinbar) tang. Als er bestellt hatte, konnte er eine Diskussion zwischen den Kellnern beobachten, es dauerte zehn Minuten und er bekam eine Schüssel voll – Zucker. Denn wenn man tang nicht gleichbleibend ausspricht, sondern den Ton minimal verändert, heißt es – genau – Zucker. Wir alle lernen niemals aus. Vielleicht versuche ich es mal mit Koreanisch, das soll deutlich einfacher zu lernen und zu sprechen sein und diese Zeichen sehen so cool aus.

The level of English here as I described is rather basic. This leads to communication issues even in Starbucks (if someone had told me in advance, I wouldn’t have believed it). What I keep noticing is that you better stick to very simple English, so don’t go for the “Excuse me, would you mind, can I order beef noodle soup…“ rather than „I want beef noodles“ or just “beef noodles” and point at the picture or at the English menu entry if applicable. If the waiter looks like he got it, add a strategic xiexie and smile. Smiling always helps you. Remark: You will also notice this in my blog posts: As I am here, my English ability is constantly decreasing as I simplify it more and more and I am mainly talking to non-native English speakers. Actually I should enrol in an English course as soon as I am back home. Bascially, one could just memorize the names of the favourite dishes and tell them everytime one wants to order. But because of the following story, I decided not to go that way: A European colleague managed to learn Chinese quite well and could manage to communicate in this language. In a restaurant, he order what he thought was a bowl of hot soup. After ordering, the waiters started a discussion and finally served him a bowl of – sugar. Because if you don’t pronounce the word “tang” correctly with a flat tone, the meaning from “hot soup” changes to “sugar”. Never stop learning in this world and more important, never stop trying. Maybe I will learn some Korean as I was told there is no pronunciation issue and their characters look so cool.

Tempel und Night Market sind auch 2 Dinge, die nicht zu unterschätzen sind aber aufgrund der hohen Arbeitsauslastung und des schlechten Wetters habe ich ersteres erst einmal kurz gesehen und zweiteres noch gar nicht. Insbesondere auf die Night Markets sollte man sich bestenfalls mit Locals wagen, die dann die angebotene Essensauswahl erklären und bestellen können. Dies sowie die Wanderung auf einen Berg mit fantastischer Sicht über die Stadt und eine Endstation der Red Line (Tamsui) mit Starbucks (haha) mit Flussblick und Fort stehen definitiv noch auf meinem Plan. Vielleicht schaffe ich es nächstes Wochenende nach Kaohsiung in den sonnigen Süden (28 Grad und Sonne!), gefolgt von einem Trip nach Shanghai zu unserem Sales Meeting und einem anschließenden Trip nach Tokyo für Diskussionen mit den Kollegen. Danach habe ich erst mal eineinhalb Wochen Urlaub und Zeit, dieses wundervolle Fleckchen Erde näher zu erkunden, bevor ich ab Ostern nochmal 4 Wochen in Taipei tätig sein werde. Ist es nicht unglaublich, wie fragil die Zeit ist und wie Wasser durch die Finger rinnt, bei dem Versuch, sie zu greifen?

Temples and night market are two more things which I really want to do but due to the intense workload and the rain, I just saw a temple briefly and night market not yet at all. Especially for night markets, one should go with a local as they can explain and order the local food selection. Also my planned hike to elephant mountain with a view over Taipei and going to a terminal station Tamsui with a Starbucks (haha) by the river are definitely left on my schedule. I might make it to Kaohsiung which is in the sunny south of the island (28 degrees and sunshine! Yieeeeks!) followed by a trip to Shanghai for our team meeting. After that I will head to Tokyo for additional discussions with colleagues. When I am done with these countries, I have almost 2 weeks off which I will use to see a bit more of the pretty Formosa (Taiwan). Finally, I have just 4 weeks more left to work here. Isn’t it ridiculous how time flies by as soon as you try to get hold of it?

Ich gebe zu, manchmal ist es nicht einfach, sich länger als wenige Tage und ohne Dauerbetreuung einem solchen Land aufzuhalten. Hier zeigt sich die wahre Stärke eines Menschen und das wird sicher super-seltsam, wenn ich dann wieder in London bzw. Deutschland bin (auf dieses „ich verstehe wieder alles“ Gefühl freue ich mich jetzt schon!) Aber ich bin unendlich dankbar für diese und die kommenden Erfahrungen. Ich habe mehr Glück erleben dürfen, als ich verdient habe und ich bin wahnsinnig gespannt darauf, was noch kommt. Ich weiß nur eins: Ich werde, nach bestem Wissen und Gewissen, das Beste daraus machen.

Yes, sometimes it is a challenge to stay in such a country on one’s own and for quite a time. This is when the real strength shows off and I am sure it will be so strange when I am back in London or Germany (looking crazy forward to finally understand everything again!!!) But I am beyond thankful for all experiences in the past, present and future. I was and I am happier than I deserve to be and I am so excited so see what comes next. At least, I know that I will make the most out of it and do my very best to have a great time.

PS: Ich möchte hier noch kurz oberlehrerhaft zum Allgemeinwissen beitragen oder den geneigten Leser vor einem Kultur-Fettnäpfchen warnen: Taiwan ist NICHT Teil von China und es macht SEHR WOHL einen Unterschied ob jemand aus Taiwan oder China kommt. Insbesondere in der Konversation mit Taiwanesen, tut euch selbst einen Gefallen und bezeichnet Taiwan nicht als China oder sagt, dass es das selbe ist. Das ist quasi so, wie wenn man zu einem Deutschen sagt „Frankreich, Niederlande, Deutschland…. Alles das Selbe.“ Nope. Bitte beachten, sonst ist man direkt unten durch. Also China = People’s republic of China während Taiwan = Republic of China (oder Taiwan ROC).

By the way: I want to be a bit annoying here and carry out some educational mission: Taiwan is NOT a part of China and YES it makes a difference if someone is from China or Taiwan. Especially in conversations with Taiwanese, do yourself a favour and don’t talk about Taiwan as part of China. This is like you tell a German “France, Netherlands, Germany.. all the same.” Nope. Please keep in mind: China= People’s republic of China wheres Taiwan=Republic of China (this is why you always see Taiwan ROC).

Seoul in Spring

Tja und dann bin ich direkt am ersten Freitag, den ich in Asien hatte, in den Flieger gestiegen, gen Seoul. Waren die ersten beiden Flüge nach Asien ziemlich anstrengend, weil extrem wackelig und mit nicht besonders freundlichem Personal ausgestattet, hat Korean Air alles wieder wettgemacht. Super chic, freundlich, geniales Essen und Service. Und, großes Plus: ruhige 2,5 h, in denen ich dann auch einen Teil meines Schlafdefizites ausgleichen konnte: Man kann so gut im Flugzeug schlafen. Einzig unschön waren die 30 Minuten Verspätung, die wir hatten – aber halb so wild dachte ich, ich habe ja immer noch genug Zeit und ich konnte am Horizont Nordkorea erahnen, was auch irgendwie ein Erlebnis ist. Genug Zeit? Denkste.

I used my first Friday in Taipei to jump on a plane to Seoul. As my first 2 flights to Asia were really exhausting, I didn’t look too forward to travel again but I have to admit, that Korean Airlines totally made that up. Super fancy (even economy class!), friendly, great food and service. And as the icing on the cake, it was a calm flight so I could catch some sleep finally. It can be so super nice to sleep on airplanes! The only jerky thing was that the flight was delayed for 30 minutes but I thought that was not so bad (hey I could imagine to see North Korea by plane which was both scary and fascinating) as I had enough time. Enough time? Nooope.

Wenn man nach Südkorea kommt, muss man zusätzlich zu einer Arrival Card (wer bist du, was machst du hier, wie lange willst du bleiben..) auch noch ein Zollformular (okay…) und eine Gesundheitsbestätigung (??) ausfüllen, beides gibt man ab und unterschreibt die Richtigkeit seiner Angaben. Die scheinen hier viel Wert darauf zu legen, wer wie mit was einreisen darf und ob man in den letzten drei Wochen unter Erbrechen litt oder einen Moskitostich abbekommen hat. So wirklich schaut da allerdings keiner drauf weil man den Zettel einfach nur abgibt. Ich hatte schon vorher recherchiert und mir einen Bus rausgesucht, der in 75 min direkt zur Haltestelle zwei Minuten von meiner Unterkunft weg durchfahren würde. Was ich allerdings nicht recherchiert habe, war der Seoul’sche freitags – Feierabendverkehr, der aus 75 Minuten mal eben 150 gemacht hat. Wäre alles kein Thema, hätte ich nicht geplant, mich mit meinen Kollegen zu treffen, die mich sogar extra von meiner Unterkunft abholen wollten. Das war dann aber alles nicht so kritisch, da sie selbst auch mit dem Auto unterwegs waren und für 11 km auch mal eben 1:40 h brauchten.

When you arrive in South Korea, you not only have to complete an arrival card (who are you, what are you going to do, how long are you going to stay…), but also a customs declaration (okay, been there, know that) and a confirmation of health (??). You sign all of these documents and hand them in; especially health seems very important like if you had a mosquito bite or were feeling unwell. But actually nobody looks closely as you just hand the documents in.. whatever. Luckily I did my homework on that and looked for a bus from the airport that will arrive near my hostel in about 75 minutes. I managed to find it but what I didn’t manage to predict was the Friday afternoon traffic. So – the bus just took 150 minutes instead of 75. That put me a bit into stress because I planned to meet some colleagues for dinner who wanted to pick me up from my hostel. But it turned out to be quite ok as they needed 1:40 h themselves for 11 kilometers. Lucky me.

Tja und dann war die Truppe fast am Verhungern und Verdursten und so kam ich in den Genuss von Korean BBQ (könnte mich nicht erinnern, schon mal so tolles Fleisch gegessen zu haben + krönender Abschluss rohes Rindfleisch, etwas wie Carpaccio, mit Birnenstreifen), die beliebte Bier-Soju-Kombination (Bier gemischt mit 15%igem neutralem Likör) und Asian Karaoke. Zwischendurch hat uns ein Kollege noch auf einen Aussichtspunkt gefahren und wenn sich die Lichter der Stadt unter einem auftun, ist das schon ein toller Anblick, insbesondere unter Einfluss von der besagten Bier-Soju-Mischung. Und beim Karaoke singen rast die Zeit und ich bin heiser, konnte aber mit einem meiner Lieblingssongs das Spiel für mich entscheiden – 100 von 100 Punkten für den guten alten Teen Spirit von Kurt (Cobain)! Meine Kollegen, stets sehr besorgt um die Sicherheit eines Mädels, die noch keine 30 ist und alleine unterwegs ist, haben mich noch zum Hostel gefahren (in Korea kann man Fahrer buchen, die einen im eigenem Auto heimfahren und sich dann selbst ein Taxi nehmen), was mich aber trotzdem nicht vor einem Beinahe-Unfall bewahrt hatte (wer rechnet damit, dass Motorroller nachts um 3 mit knapp 50 Sachen die Bordsteine entlang düsen?!).

As we needed so much more time unexpectedly, our group was starving and dying of thirst and this is why I was lucky enough to try Korean BBQ (I cannot remember having tried such good meat + in the end, we got carpaccio-like raw beef mixed with pear), the famous beer-soju combination (beer mixed with 15% neutral-tasting liquor) and Asian karaoke. In between, one of our colleagues drove us to a very nice viewpoint to see the amazing nightly lights of Seoul (especially after trying the described beer-soju-mixture). Singing karaoke, time flew by and my voice fainted but I was able to win the game with the good old Teen Spirit by Kurt (Cobain). YES. As my colleagues do worry a lot about a solo girl traveller, they had me driven to the hostel (in Korea, you can rent a driver instead of taxi who will drive you home in your own car and then takes a taxi himself) before going home themselves – but this didn’t protect me from a nearly accident: Who expects a motorcycle to be racing down the sidewalk at 3 am in the morning?!

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Seoul at night

Ich habe dann noch die Dusche ausprobieren müssen (das Klo duscht fröhlich mit, siehe Bild) und habe nach der Sicherstellung der Grundversorgung bei 7/11 meine Stadttour mittags am nächsten Tag gestartet. Mein Korean Friend Jake hat mich erst zum Food Markt geführt, wo ich die Gelegenheit bekam, koreanische Pfannkuchen aus Bohnen auszuprobieren. Wir haben fast zehn Minuten gewartet, bis zwei Plätze bei dem besten Hersteller des Marktes frei wurden. Anders als in Europa holt man sich hier nämlich nichts zum mitnehmen, sondern isst das – in lebendiger Atmosphäre – direkt am Stand. War echt lecker. Dann sind wir zu dem Changgyeonggung- Tempel gelaufen, einer der beiden Großen in Seoul. Eigentlich hatte ich aufgrund meiner Kamera den anderen Tempel präferiert (laut Internet mit Wasser-Panorama), aber dort in der Nähe fanden gerade die Demonstrationen gegen die gegenwärtige Präsidentin Park Geun-Hye statt und das wirkte mit abgesperrten Straßen und Massen an Polizisten dann doch zu herausfordernd (später erfuhr ich von Jake, dass an diesem Wochenende um die eine Millionen Menschen demonstriert hatten).

I simply had to try the shower in the night (the toilet happily joining the shower, see pic) and after securing my basic supply at 7/11 on the next day, I started my city tour at noon. My Korean friend Jake introduced me to a food market where I could try Korean pancakes made from beans. We had to wait for almost 10 minutes until we got 2 free spaces at the best pancake booth there. Different from Europe, you eat your food directly at the booth in the very vibrant atmosphere (no takeaways!) – was delicious. Then we went to the Changgyeonggung temple, a big one in Seoul. Actually I preferred the other once because of my camera (looked like it had some water around which will make great photos), but close to this one, there were demonstrations against their president ongoing. So the masses of police seemed a bit too challenging, therefore we went to the other one. Later, Jake told me that there were about 1 million people protesting at this weekend so this was a good choice.

Seoul tower war dann der nächste Anlaufpunkt und Busfahren ist in Korea auch nicht so einfach, man muss seine Ubahnkarte nämlich beim Ein- und Aussteigen scannen. Es piepst immer, selbst wenn es nicht erkannt wurde und man die Karte nochmal dran halten muss, diese Ansage versteht man allerdings nur wenn man Koreanisch kann. Im Tower haben wir erst den OLED Tunnel bestaunt und uns dann auf die wohl aussichtsreichste Starbucksterrasse Koreas gesetzt. Als die Sonne unterging, konnte man hier besonders tolle Fotos schießen – toller Blick von der Toilette aus inklusive. Letzter Stopp für einen langen Tag war ein koreanisches Restaurant mit entsprechendem Menü, aber tollem Essen. Ich muss sagen, insbesondere im Vergleich zu Taipei ist die Sache mit dem Essen hier deutlich schwieriger. Kann man kein Koreanisch, braucht man sich in viele Restaurants gar nicht erst reinzuwagen (vielleicht ist das auch meine Vorsichtsdenke…), während es in Taipei oft Menüs auf Englisch, Bilder vom Essen und englischsprachige Bedienungen gibt. Deshalb bin ich umso dankbarer, dass ich einen Local an der Seite hatte und wirklich tolles Essen probieren konnte.

Seoul Tower was the next stop and taking the bus is not that easy in Korea because you have to scan your subway card both when entering and leaving the bus. It always beeps even when it is not properly scanned, just with an additional remark in Korean. We enjoyed the OLED tunnel and then visited the Starbucks terrace with probably the best view all over Korea. Especially when the sun went down, I was able to shoot some nice pics – even the toilet window has a great view over the city! Last stop of a long day was a Korean restaurant with only a Korean menu but with amazing food! Especially compared to Taipei, the food supply is in Korea much more challenging if you are not able to communicate in Korean. In Taipei, lots of menus are in English or pictures which helps. But this is the reason why I so much appreciate Jake’s help in this great city.

Schließlich bin ich – nach einem fantastischen Mittagessen am nächsten Tag – nach Gangnam gewechselt. Hier hat die Firma, für die ich arbeite, ihr Office und entsprechend um die Ecke wurde ich untergebracht. Ich will nicht vorenthalten, dass ich zwischendurch mal einen „Zurück-in-die-Komfortzone-Stopp“ gebraucht habe und deshalb eine gute Stunde in Starbucks mit English Breakfast Tea investiert habe. Ein hoch auf globale Ketten!

Finally – after a great lunch on the next day – I moved to Gangnam where the company that I work for has its office. I have to admit that I needed a “back to the comfort zone” stop at Starbucks where I had some beloved English Breakfast tea. Cheers to global food chains!

Die letzten Tage in Seoul waren für mich Arbeiten im Korea-Office inklusive tollem Mittag- als auch Abendessen. Von der Freundlichkeit und den gastgeberischen Fähigkeiten dürfen sich die Deutschen wirklich mal eine Scheibe abschneiden. Wahrscheinlich vergisst man, wenn man selbst nicht so viel unterwegs ist, wie viel einfacher es ist, von einem Local etwas an die Hand genommen zu werden, insbesondere dann, wenn man die Sprache nicht kann. Ich für meinen Teil habe daraus gelernt und ich schätze wahnsinnig, was die Kollegen bzw. Locals für mich vor Ort geleistet haben. Und das betrifft nicht nur gemeinsame Mahlzeiten, sondern auch das Organisieren einer UBahn Karte (ungefragt!), das Begleiten zur Station und schließlich rauszufinden, wo und wann der Bus zum Flughafen fährt und wie man an das Ticket kommt.

The last days in Seoul were working in the Korea office including great lunch and dinners with my colleagues. Regarding hospitality and openness, Germans can really learn a lot here. Probably one forgets about the importance of having a local going somewhere with a guest, especially if there are language barriers. At least I definitely learned from that and I appreciate very much what Jake and my colleagues did for me. And this is not only regarding lunches and dinners but also about getting a subway card (I didn’t even ask for that), accompanying me to the subway station and to dig out where my bus leaved and where to buy the ticket.

Einzig wie genau die Toiletten funktionieren habe ich mich dann doch nicht getraut zu fragen, sondern gegoogelt. Und siehe einer an, selbst bei den ganzen Schaltern und Knöpfen gibt es fast immer eine ganz normale Spültaste. Weiterer Funfact: In koreanischen Restaurants, auch welche mit Kellnern, zahlt man nicht am Tisch (also nix mit Herr Ober, bitte zahlen), sondern man geht vor den Tresen und zahlt dort. Das führt bei Fremden zwischenzeitlich zur Verwirrung und sorgt bestimmt auch für den einen oder anderen Lacher, wenn man als Koreaner in Deutschland unterwegs ist. Außerdem ist es wirklich ratsam, immer etwas mehr Zeit einzuplanen, abhängig davon, über wie viele Fußgängerampeln man muss. Denn die sind gerne mal mehrere Minuten lang rot.

I just didn’t dare to ask how some toilets work (high-tech), I just googled and it turned out that they almost always have a usual button for this. Next fact: In Korean restaurants, you don’t pay at the table but take your bill rather to the counter. This led me to confusion and I am sure it leads to such when Koreans visit Germany. Also I can only recommend to plan a bit more time if you walk somewhere, especially if you intend to use pedestrian lights – they can make you wait for several minutes.

Und zu guter Letzt hatte ich nach ein paar sehr sonnigen Tagen bei milden 6-10 Grad natürlich wieder etwas Sonnenbrand. Hach ja, wie sollte es auch anders sein. Das war es definitiv wert. Seoul & seine Menschen waren wirklich gut zu mir.

Last but not least, after a few sunny days at 6-10 degrees, I gained a bit of sunburn as always. Yeah, what else. But this has been worth it for sure. Seoul & its people were so good to me.

Going on an adventure!

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Ever since I was able to read books about going on an adventure, I desperately wanted to go on one myself. So, I waited for one to come up but somehow, it did not happen. Someday, I managed to find out that there are no such things like adventures in today’s time and I was tremendously disappointed that I cannot simply go on an adventure. So I forgot about this dream of mine and stuck to the daily life. Sad song.

It was just last year when I decided to travel extensively. I had the kind of usual boring travel career actually with a few trips to overseas – but I never travelled on my own and would rather not go somewhere than going solo. That being said, I certainly had great trips in good company of course but I was lacking this experience to rely completely on myself.

This remained like this until a year ago in January 2016 when I decided to go on my first solo trip to London. I wanted to see a certain British actor who performed for a couple of weeks in Soho and I was sure that I would not find anyone to accompany me so I didn’t even ask. Next solo trip took place in June, to Scotland and the pretty south of England. It was one of the best trips I ever had. Needless to say, I was proud of myself.

If someone asks me why I like to travel that much, it’s not easy to answer. People have their reasons for behaving in a certain way for sure. I love to find out who I become in special situations, how I react to challenges and how I grow. Who I am when I return home. And as I am able to do that while seeing unbelievable places, eating amazing food and meeting exciting people, I can’t help but catching another plane to write the next chapter of my story. There is so much to see and explore in this astonishing world, so many moments that take my breath away and I don’t see a single reason to miss that out just because I’m not brave enough or too lazy.

So by the time you read this, I am at the airport once again. This time, on a flight to Taipei. Going solo because I have the utterly amazing chance to live and work in Taiwan for 3 months and this includes lots of small business trips to exciting Asian countries (stay tuned!) I am grateful and beyond happy that this dream is coming true now.

I was wrong years ago: One can still go on adventures in these days. It’s just not including the fighting-save-the-world part anymore; thank God as I’m quite sure I wouldn’t perform too well in that. The world changes and so do we but beauty and hope can be found in every situation if one manages to find the right view.

And by the time you read this, I am on my way to another long-awaited adventure.

 

 

Seitdem ich aus Büchern wusste, dass man auf ein Abenteuer gehen kann, wollte ich das selbst auch mal tun. Also habe ich darauf gewartet, dass sich die entsprechende Gelegenheit bot – aber irgendwie kam sie nicht. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass es heutzutage Dinge wie „Abenteuer“ gar nicht mehr gibt und entsprechend enttäuscht war ich, dass man nicht mehr auf Abenteuer gehen kann. Also habe ich diesen Traum vergessen und mich auf den Alltag konzentriert. Traurige Geschichte.

Ich habe erst letztes Jahr entschieden, Reisen zu meiner Priorität zu machen. Bis dahin hatte ich die übliche langweilige „Reisekarriere“ mit ein paar Trips nach Übersee, bin aber nie alleine gereist. Und ich war eher der Typ, der lieber gar nicht reist als alleine. Natürlich hatte ich tolle Erlebnisse in schöner Gesellschaft, aber mir fehlte einfach die Erfahrung, mich komplett auf mich selbst verlassen zu können.

Das änderte sich vor etwa einem Jahr, im Januar 2016 als ich mich entschieden habe, das erste Mal allein zu reisen – nach London. Ich wollte einen britischen Schauspieler sehen, der für ein paar Wochen in Soho auf der Bühne stand und war mir sicher, dass mich niemand begleiten wollte, also habe ich noch nicht mal rumgefragt. Der nächste Trip alleine folgte dann im Juni, nach Schottland und Südengland. Das war eine der tollsten Reisen, die ich jemals hatte und ich war wahnsinnig stolz auf mich.

Wenn mich jemand fragt, wieso ich so gerne reise, ist das nicht so einfach zu beantworten.  Der Mensch hat ja Gründe, weswegen er Verhalten x oder y an den Tag legt. Meine Hauptmotivation ist, dass ich es liebe, herauszufinden, wie ich mich selbst in bestimmten Situationen verhalte, wie ich mich entwickele. Wer ich bin, wenn ich wieder nach Hause komme. Und wenn ich dies in Kombination mit unglaublichen Orten, fantastischem Essen und spannenden Menschen tun kann, kann ich gar nicht anders, als in das nächste Flugzeug zu steigen und ein weiteres Kapitel meiner Geschichte zu schreiben. Es gibt in dieser wunderbaren Welt so viel zu entdecken und zu sehen, so viele atemberaubende Momente, die nur auf mich warten und ich sehe überhaupt nicht ein, das alles zu verpassen, weil ich vielleicht nicht mutig genug bin oder zu bequem.

Und während du das hier liest, bin ich mal wieder am Flughafen. Dieses Mal auf einem Flug über Bangkok nach Taipei und zwar alleine. Ich habe die fantastische Gelegenheit, in Taiwan für drei Monate zu leben und zu arbeiten inklusive einiger Geschäftsreisen in weitere asiatische Länder (Beiträge folgen hier!). Dafür bin ich unendlich dankbar und freue mich wahnsinnig, dass dieser Traum nun wahr wird.

Ich lag vor ein paar Jahren falsch: Man kann heutzutage immer noch auf Abenteuer gehen. Vielleicht nicht unbedingt mit dem „ich-kämpfe-um-die-Welt-zu-retten“- Teil, aber ich schätze, dass ich da sowieso nicht unbedingt so toll abschneiden würde. Die Welt verändert sich und wir uns mit ihr, aber kleine Momente der Schönheit und Hoffnung kann man überall finden, wenn man es schafft, den richtigen Blickwinkel zu finden.

Und während du das liest, bin ich auf dem Weg zu meinem nächsten lang ersehnten Abenteuer.

4 West Coast Impressions

So it’s been almost 10 years now that I’ve been to California, Nevada, Utah and Arizona for the first time. As I failed to collect and save pictures at this time, I can only give you a few impressions here. But at least those are the few pictures that I really care about.

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#1 Ultimate California view – Orange County. Beautiful as hell and waves were amazing.

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#2 Bryce Canyon dressed to impress to make it for Utah. Just WOW.

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#3 Somewhere on the „road“ to Death Valley. I don’t really have words for this one. Nobody dares to restrict the US to only superficial, shining cities after this.

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#4 Death Valley. Be prepared for the heat of your lifetime and turn off the air con in your car so the engine will survive (been there in July!)

It might take some time until I come back to this area. Next US stops are more likely to be Hawaii tour or Alaska.

Florida fever

September 2013 – another trip due to the USA, this time: Florida. Cheaper flights than to California and going to the same part of such a huge country for the 3rd time seems a bit … limited. So yay let’s go for a tropical climate this time. Just without mosquitos.

So let’s start with a few absolute cliché pictures about Miami and what you see when you drive around in your over-sized SUV.

 

Driving north of Miami, first stop was Cocoa Beach. Oh and if you visit in September, make sure to be prepared for the tropical afternoon rain (not comparable to anything you can experience in Europe!! Umbrella not needed as no use…)

Made our way to Cape Caneveral to see the space shuttle, rockets of all kinds and to get into the spacy stuff which was way more interesting than I expected tbh. American history 😉

Next stop in line were Springfield and Hogwards / Hogsmeade in Universal Studios / Wizarding World of Harry Potter. Though the absolut tourist-magnet, I strongly recommend it, especially if you are the European traveller. What the US guys are capable of when it comes to those kinds of leisure park, is beyond compare to any European standards. Do go to Europapark (in Germany) definitly before coming here!!

Off to west coast next – beautiful beaches, whiter sand than at the Atlantic coast and much warmer water. Looks a bit like the Baltic Sea cost in my opionion (see my Germany posts).

Next: Crocodile farm. These lovely guys came to be fed. As far as I could see, the conditions they’re kept in are okay. All that they do for entertainment is to feed a few times a day with giant dead rats.

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We made all our way down to Key West after this. I can so much recommend going there, the drive is really extraordinary (make sure you like lots, lots of water). And welcome the little visitors that join you at the pool ❤

Also of course we took the opportunity to get this photo before emerging in the lovely orchid gardens. At night, Key West old quarter is pretty. If you look for the right place, insert Hard Rock Café Key West in your navi and it will take you to the street you were probably looking for.

Overall: Florida is a really nice place if you look for some vibrant cities (Miami), nice beaches (Cocoa beach and west coast), one or two days pure touristy fun (Universal Studios Orlando), a funny animal encounter (Alligator farm near Tamiami trail) and a smooth chilly athmosphere (Key West). This is why I like the US very much for vacation as you can get to enjoy so many different things.

 

Summertime Sydney

When I write this now, I still cannot believe that I did it: I HAVE BEEN TO AUSTRALIA!! I know lots of people have been but in my mind, this country was so so so far away and almost impossible to ever go there. I made it and if I get enough time from the universe, I will surely enough go there again. So this time, it was just a quick city trip to Sydney.

And yes, the opera does really exists. I was fortunate enough to see a great performance of „La Bohème“ in this crazy building. Enjoying life to the fullest.

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I can really recommend to take the ferry and to go to Manly Beach. Such a sweet area with lovely white sand (pics: beach and ferry to it).

Without getting too political: Je suis Charlie – toujours.

Opera at night with full moon – I know I should work on my photo quality but this is in process. Until then I enjoy the blurry moon picture, the overview over the fantastic city and parrots in parks.

Highlights NZ Tour

Back from 2015.

Amazing what…? Yes, Aotearoa. This is Maori and means „country of the long white cloud.“ As you probably have figured, this is New Zealand. Quick background: For reasons I do not understand myself, this has been my ultimative travel goal for years. I imagined this country as sort of paradise which it turned out to be! but a bit different from what a naive German girl expected.

Hence, I totally fell in love. And yes, in Dec 2017 I will travel there again because you cannot see all this astonishing beauty in only 3 weeks time. For my next trip, I planned 6 weeks and even that is actually much too few time. But yeah make the best of it. So here you see a few impressions that was able to gain from a 3 weeks fast travel.

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Okay I see it – partly it is still middle earth and will always be. Don’t skip this touri thing, it’s so much more than you see in this picture.

A few clichée pictures for this country. Yes, it is all true. And then you have to stop the car because sheeps rule the streets, not humans. Love it!

Cathedral cove / coromandel. I wasn’t aware that such beauty exists. Now I am and I cannot wait to go back and see it again.

Tongariro Alpine Crossing and sourroundings. Astonishing as long as you bring good shoes (it’s not called Alpine because they recommend to walk in flipflops.)

This country is destined for horseback riding! This pretty stallion is called Rio and he is fantastic, especially without using a saddle.

Abel Tasman National Park. The 3 days we spent there were beyond compare and captured on these photos is only a tiny part of the colorful beaches.

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Also don’t skip the helicopter glacier hike (either Franz Josef or Fox – this was on Fox glacier).

And then… there was Milford Sound. Where the traveller realizes his own tiny small place and meaning in the great logic of all the universe. Even when I remember this after 3 years, I feel tears in my eyes. Take a overnight boat trip for an amazing sunset and sunrise.

The lakes on South Island – lake Pukaki and Tekapo. Will return definitly soon.

Last but not least – crazy intelligent ad & Sarah in Cadbury-paradise.

Please realize this is only a very very small part of this great country. This trip was truely life-changing to me. Just one word: GO!

Hong Kong rocks!

My first glimpse of Asia in December 2014. Whereas I was told multiple times that this is not the real Asia, just a „light“ version.

Well yeah no matter what, this city was really stunning in so many ways! A fairly new dimension for the European traveller and fascinating to see!

Recommendations:

1. Victoria Peak for sure – even with a taxi or bus instead of the crowded train

2. Go into a local restaurant BUT make sure you get your meat without bones (I was told to do that for whole Asia except of when you order Beijing Duck or dumplings).

3. Lights on the other side – look from Kowloon to HK island – or via the ferry in 4:

4. Take the ferry from Kowloon to Hong Kong island or vice versa. Impressive views and really easy to do.

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5. Plan some time to spend in one of the parks – as a former British colony they are really good in gardening! If you have time, consider going to Chi Lin Nunnery (close to a tram stop) and to Nan Lian Garden right next to it. Amazing views!

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As I am writing this 3 years later, let me focus primarily on pictures instead of text.