Reisen – wieso eigentlich?

Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, wieso ich eigentlich immer wieder wahnsinnig gerne Flüge an (meist) fremde Orte buche, versuche mit 3 Shirts und einem Paar Schuhe (diejenigen, die ich gerade trage) zwei Wochen lang auszukommen und dabei nichts Wesentliches zu reduzieren. Über die letzten Jahre bin ich ein großer Fan von wenig Gepäck geworden. Habe ich vor Jahren noch selbst für 2 Nächte einen 20-Kilo-Koffer gebraucht, reichte dann letztes Jahr ein Handgepäcktrolley für 2 Wochen großzügig aus und jetzt war ich eine Woche mit einem kleinen Daypack Rucksack und meiner Handtasche unterwegs. Und hatte natürlich immer noch viel zu viel dabei: Die Regenjacke habe ich hauptsächlich als Picknickunterlage zweckentfremdet und man braucht nun wirklich keine 3 Paar Socken für 6 Nächte (Klarstellung der Autorin: Ich wasche die Kleidung zwischendurch. Ich laufe nicht, ich wiederhole: NICHT(!) stinkend rum!)

Wird das Gepäck kleiner, steigt der Wohlfühlfaktor bei Reisen (insbesondere wenn man häufiger Hotels wechselt und ohne Auto unterwegs ist) überproportional an. Wer schleppt sich schon gerne zu Tode? Auch wenn Züge keine Nummern haben, denn die Kombination Ziel und Uhrzeit ist zur Identifizierung völlig ausreichen und auch wenn die Gleise – mit Glück – 15 Minuten vorher angezeigt werden, ist das eine recht angenehme Gelegenheit. Natürlich gönne ich mir den Luxus Super-Off-Peak zu reisen (dann wenn kein anderer fahren will, also meistens zwischen 12 und 14 Uhr, kostet dafür auch gerne mal bloß die Hälfte), aber nur weil etwas angenehm ist, heißt es noch lange nicht, dass man es gerne tut.

Also wieso reise ich so gerne?

Erstens: Ich habe festgestellt, ich bin einfach besser auf Reisen. Ich kümmere mich um meinen Kram (Tickets, Hotels, wie man wohin kommt, ganz grob was man wann machen könnte, rechtzeitiger Online-Checkin und vor allem wie ich es mir richtig gut gehen lassen kann) und kann Momente viel besser genießen. Wie oft hatte ich in Asien das Gefühl, dass einfach alles perfekt oder wunderschön oder unglaublich lebenswert ist? Ich habe aufgehört zu zählen. Gerade sitze ich im Zug, die so britische Landschaft rast (eher fliegt, so schnell sind die Züge in Britannien ja nicht) vorbei mit Hügeln, Feldern, die durch Hecken oder kleine Mäuerchen abgetrennt sind und hier und da mal ein Cottage, alles eingerahmt von einem intensiven, satten Grün, was vom Flieger aus regelrecht leuchten wird. Ich trage meine Sonnenbrille im Zug, verschwende Laptopakku um den Bildschirm heller zu stellen, weil dieser Anblick so wunderschön ist, dass er mir Tränen in die Augen treibt. Im Alltag fällt es mir ungemein schwerer, solche kleinen Momente zu schätzen und mich unendlich darüber zu freuen.

Zweitens: Die Freiheit. Wenn ich etwas über mich gelernt habe in 2017, dann dass mir meine Freiheit wahnsinnig wichtig ist. Ich hasse Regeln, ich finde sie überflüssig und langweilig. Ich weiß, dass ein zivilisiertes Zusammenleben ansonsten kaum möglich ist, trotzdem nerven mich Verpflichtungen, Termine oder Mikromanagement. Jeder, der mir genau vorschreibt, wie wann ich was wo zu tun habe, hat es sich schon mal direkt mit mir verscherzt. Auf meinen Reisen kann ich, da größtenteils alleine unterwegs, immer wieder selbst bestimmen, was ich wann wo und manchmal auch mit wem tun möchte. Für die paar Tage in London hatte ich mir eigentlich ein ungefähres Programm überlegt, bis auf ein Theaterticket war aber nichts fix gebucht. Und so habe ich fast nichts von dem Geplanten gemacht, weil ich statt Street Food Market im East End dann doch lieber nach Ladbroke Grove gefahren bin, durch Notting Hill spazierte und mir dann den Kensington Palace Garden angeschaut habe. Am nächsten Tag wollte ich dann lieber zwei Stunden im Hyde Park die Sonne genießen (ich habe noch selten so dichtes Gras gesehen!) anstatt durch Little Venice zu spazieren. Und diese spontanen Planänderungen liebe ich einfach.

Drittens: Die Menschen. Als Solotraveller ist das ein elementarer Teil der Reise. Natürlich fühlt man sich manchmal einsam, wenn abends an einem Sommerabend beispielsweise sämtliche Restaurants von Paaren oder Gruppen gekapert sind und der Kellner fragt „just yourself?“ „hell yeah!“ Lange hatte ich damit ein Problem, alleine essen zu gehen und habe es immer wieder geübt und mich überwinden müssen. Als ich in Brighton aber einen zuckersüßen Italiener (Restaurant, nicht Mensch) entdeckt habe, war es mir egal und um meinen Triumph noch mehr auszukosten, habe ich direkt den Roséwein probiert. Mir hätte nicht egaler sein können, dass er überhaupt nicht schmeckte. Das Kunststück ist, wie ich finde, eine Balance zu finden: Ich habe in der knappen Woche vier spannende Menschen und einen herzallerliebsten Hund kennen lernen dürfen (und ich mag eigentlich keine Hunde!). Einen Briten in London, der für die Regierung hinsichtlich Food Control tätig ist und mich netterweise darauf hingewiesen hat, dass ich von manchen asiatischen Restaurants in Soho doch eher Abstand nehmen sollte. Eine US-Amerikanerin, die mit einem Briten verheiratet und als Lehrerin arbeitet, hat mir spannende Einblicke in beide Kulturen sowie deren Schulsystemen gegeben. Und schließlich meine Airbnb Hosts in Brighton, Tony und Vaughn inklusive Hund Phoebe, deren Haus jedem britischen Klischee entsprach, mir abends ein Glas Rotwein auf der Terrasse mit Meerblick anboten und deren Gästezimmer eine Minibar mit Milch (für den Tee!!) enthielt.

Vielleicht fehlt mir einfach die gesunde Sichtweise auf Deutschland oder zumindest auf den Alltag, auf die Arbeit. Vielleicht werde ich diese Sichtweise nie bekommen und verstehen. Vielleicht ist es auch morgen soweit und ich reise gar nicht mehr.

Ich wüsste nicht, was ich dafür oder dagegen tue, aber ich weiß, dass ich einfach glücklicher bin auf Reisen. Dass ich ein besserer Mensch bin, offener, freundlicher, lebenslustiger, optimistischer. Bis sich das ändert, bleibt mir eigentlich gar nichts anderes übrig, als mehr von dem zu tun, was mich glücklich macht.

Top 15 foods in Asia

Acutally I wanted to create a top 5 list. Then it became a top 10 list and now it got me to top 15 list. I will publish this now so I will not bore you with top 20, top 25 or (beware) top 30 food. And NO, this is not all the food I ever tried in Asia (I’ve spent 8 weeks here now so I had some more food than mentioned in this selection).

Eigentlich wollte ich eine Top 5 Liste mit dem besten Essen hier einstellen. Dann wurde es zur Top 10 Liste und schließlich lande ich bei Top 15. Ich veröffentliche diese Liste jetzt, bevor ich euch langweilige mit Top 20, 25 oder gar 30. Und NEIN, das ist nicht einfach alles Essen, was ich hier hatte (Ich habe mittlerweile 8 Wochen hier verbracht, da hatte ich schon noch etwas mehr Essen als das was hier erwähnt wird).

#15 Kimchi-Bacon Sandwich by Taiwanese bakery „Saison du Soleil“. Fantastic takeaway after or before a long day. Great combination!

kimchi

 

#14 Japanese Strawberry Kitkat – I mean look at that, I HAD to try it. It’s probably the sweetest food I ever tried but still it was good.

Kitkat

 

#13 Turtle in Shanghai: I know, it sounds a bit weird but my colleagues ordered it after a long team meeting day so of course I had to try. And it was quite tasty although I’m not sure if this was related to the sauce.

Turtle

 

#12 Bibimbap in Seoul – tasty and healthy and as my local friend Jake took me to a restaurant that can only be visited by local people, the quality was outstandingly great!

 

#11 Buns all over Taipei: It is the perfect handy snack. You can have it with pork, seafood, vegetables… my favorites are spicy pork and bamboo-pork.

 

#10 Curry in Taipei – in a Japanese-style restaurant. Amazing and it is the perfect idea to add raw egg onto it. Also, combination of beef and chicken is much better than it sounds. The added garlic rounds it up perfectly.

JP curry

 

#9 Udon Noodles with Squid Tempura in Tokyo: Japanese soups are the best in the world (just my humble opinion) and with added Udon Noodles, it makes it perfect. Also I am a big fan of Tempura by now (available with seafood, meat or vegetables). So yummy and comforting.

Udon noodles

 

#8 Grilled Squid Street Food in Kenting, South Taiwan. Spicy flavor, freshly grilled and a great treat in the evening without being too heavy. Delicious.

 

#7 Malaysian Curry at a Vietnamese Restaurant in Taipei. Yeah I know strange combination but although this was spicy as hell (for me at least) it was sooo good.

Malaysian curry

 

#6 Ramen in Tokyo. Classic here and as good as they say. Even more perfect in combination with Jiaozi (Gyoza). For someone who always tries the Westernized version at MoschMosch in Germany and Wagamama in London, my dreams came true!

 

#5 Korean pancakes with different additions like vegetables or oysters – rice wine goes with it in a perfect way (and don’t forget the spicy kimchi).

 

#4 Mongolian Hot Pot in Taipei. My local friend Shue-Rong showed me this great place and I have been here now a few times. The beef is beyond compare, I adore all sorts of vegetables and tofu you can just put in and one has to try the fruit vinegar (yes, drinkable!) Finally, trying the soup in the end is the best part!!

 

#3 Papaya Milk. Oh Yes! There are lots of booths all over Taipei but if you can, ask locals where they have the best ones. There is a great shop at Shilin night market where I could get loads of it everytime I am there.

Papaya Mil (2)

 

#2 Din Tai Fung in Taipei. THIS is it. Amazing in every aspect. Friendly, fun, caring, free tea and waiters go out of their way to provide an experience. And though it hardly can get better, the food is amazing: Dumplings, buns, rice cake, all kinds of vegetables. Have been there 4 or 5 times by now and this will always be the place I am going to return to when in Taipei (or any other city where they have this food chain). If you visit, make sure to try the truffle dumplings and the seafood wontons in spicy sauce.

 

#1 Sushi in Tokyo. I love love love sushi and had it in lots of places (Germany (loads), London, Sydney, Taipei, Hong Kong, San Diego) but NEVER ever in Japan. Until this day. My colleagues took me to a restaurant and made sure to order a great selection of raw fish and sushi. And it was just wow. One of the reasons (among 100 others) why I will definitly return to Japan. I am beyond grateful for this experience.

 

Top 11 (solo) travel hacks for Asia

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Travelling to Asia as a Westerner is very different to Europe or the US, especially if you’re a solo traveller here. Nevertheless, there are a few hacks that make travelling so much more convenient.

#1 Hakuna Matata – don’t worry. If you don’t understand anything or if you get lost – all will go well, just smile at people and they will mostly try to help you, especially in Taiwan and Japan. Your travel time is too limited than to spend it worrying about the next hours or the next day. Trust the universe.

#2 Carry business cards of your accommodation or places you want to return to with you. The taxi drivers are mostly unlikely to speak any English and they probably won’t understand something like „train station“ or „city centre“. Just show them the business card and you will be fine.

#3 Consider to buy a local SIM card. Having said this, I don’t mean you should always buy one. In the larger cities, wifi is greatly established, far better than in Europe. You have free wifi in shopping malls, metro stations, restaurants or sometimes even free city wifi. So carefully consider it.

#4 Download offline maps beforehand. It makes your life much easier (referring to Chinese street names here as well) and doesn’t require data, especially if you are not planning to buy a local SIM card. Via GPS you can track were you are and in which direction to walk, no matter the Chinese signs all around you.

#5 Learn a few words in the countries‘ language, at least something like hello, thank you and I am sorry. Even if you are far away from having a conversation in this language, locals will greatly appreciate that you know a few words as a matter of respect. Don’t expect the entire world to speak English.

#6 HALT – rule: This is especially true for longer travels or if you travel to tons of unfamiliar places in a brief time. I am writing this after almost 6 weeks in the 4th country and I feel my sense of adventure shrinked in the past few days. If this happens, check the HALT factors: Are you Hungry, Angry, Lonely or Tired? Each of those influence your mood and your attitude very much so make sure to avoid those in order to be in the right sentiment.

#7 Travel in your own pace. Don’t go for highlight-hunting or bucket-list-checking. Do what you want and do what you feel to do like, there is no point in forcing yourself to do anything. Take your time, it’s your travel and you don’t have to justify anything to Facebook status updates or Instagram pictures.

#8 Watch the locals. For example, if you go to a bakery and want to buy some yummy food, look on how the locals go shopping. Where do they wait for the cashier, do they pay with cash or credit card, do they line up or just wait around randomly (which rarely happens in south Asia I assume). Take your time, you will feel more comfortable this way and locals greatly appreciate if you adapt to their rules (matter of respect again).

#9 Do something familiar from time to time – even if it feels a bit strange to do what you always do in a new place (this especially relates to long-term travel). I love to listen to my Spotify playlists when I am in crowded, noisy places like metros at rush hour times. I need less energy and can restore my spirit of adventure.

#10 Develop your own habits in a foreign environment. All that is new costs some energy and humans can save some energy by establishing habits and repeat actions. So, if there is a shop you like, a café or a way you go everyday – this helps a lot to be able to settle in the new location much more comfortably.

#11 Meet some locals or other travellers. Especially when you’re on a solo adventure, use the great online world that we’re provided with and take the chance to talk to very different people than yourself. Couchsurfing is a great tool for that (you can use it just for meet-ups as well) and there are tons of Facebook groups (for women – check out Girls Love Travel group). Oftentimes, the people you meet know the challenges you’re facing and you instantly will have a topic to talk about. It’s a valuable experience to meet with actual strangers but to connect right away because you’re similar regarding travelling and open-mindedness (safety is prio 1 but as long as you meet in public spaces and don’t get intoxicated, you will be fine).

 

 

 

 

Eine Reise nach Asien als “Westerner” (Sammelbegriff für die Weltbevölkerung minus Asiaten) unterscheidet sich stark von Zielen in Europa oder den USA, insbesondere wenn man alleine unterwegs ist. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die einem das Leben bzw. die Reise erleichtern.

#1 Hakuna Matata – mach dir keine Sorgen. Wenn du nichts verstehst oder verloren gehst – alles wird sich irgendwie finden. Bleibe freundlich, lächle und die Menschen (Locals) um dich herum werden versuchen dir zu helfen, insbesondere in Taiwan und Japan. Deine Reisezeit ist zu kurz, um sie damit zu verbringen, sich um die nächsten Stunden oder die nächsten Tage zu sorgen. Vertraue dem Universum.

#2 Nimm Visitenkarten deiner Unterkunft mit – oder von Geschäften, Restaurants etc., die du nochmal besuchen willst. Taxifahrer sprechen nicht oft Englisch und die Chance, dass sie dich verstehen ist damit sehr gering, selbst bei Orten wie City Center oder Bahnhof. Zeige ihnen also einfach die Visitenkarte und sie wissen, was du willst.

#3 Prüfe, ob eine lokale SIM Karte Sinn macht. Damit meine ich nicht, dass man immer eine lokale Karte kaufen sollte. Gerade in den größeren Städten gibt es überall kostenloses Wifi – die Infrastruktur ist deutlich besser ausgebaut als in Deutschland bzw. Europa: Kostenlos online gehen in Einkaufszentren, Convenience Shops, Metrostationen, Restaurants oder sogar City Wifi ist in der Regel kein Problem.

#4 Lade Offline-Karten auf dein Handy. Das macht das Leben so viel einfacher (insbesondere wenn die Straßennamen aus chinesischen Schriftzeichen bestehen) und braucht noch nicht mal mobiles Internet. Via GPS kann man einfach nachverfolgen, wo man ist und in welche Richtung man laufen sollte.

#5 Lerne ein paar Wörter in der lokalen Sprache, zumindest „hallo“, „danke“ und „Entschuldigung“. Auch wenn man längst kein Gespräch in der lokalen Sprache führen kann, werden es locals sehr schätzen und als Zeichen des Respekts auffassen, wenn man zumindest ein paar Begriffe kennt. Man darf einfach nicht erwarten, dass die ganze Welt Englisch spricht.

#6 HALT – Regel: Das bezieht sich insbesondere auf längere Reisen oder wenn man in kurzer Zeit viele neue Länder sieht. Ich schreibe dies nach 6 Wochen im 4. Land und ich spüre, wie mein Abenteuersinn in den letzten paar Tagen etwas geschrumpft ist. Wenn das passiert, checke die HALT Faktoren: Bist du Hungrig, Wütend (Angry), Einsam (Lonely) oder Müde (Tired)? Jedes dieser vier beeinflusst die Stimmung bzw. die Laune sehr stark – also am besten erst korrigieren um wieder komplett fit für das nächste Abenteuer zu sein.

#7 Reise in deiner eigenen Geschwindigkeit. Keine Highlight-Jagd oder Bucket-list-Abhaken ist es wert. Tu was du möchtest und was sich richtig anfühlt, es macht keinen Sinn sich zu etwas zu zwingen: Manchmal ist weniger mehr, auch wenn es schwierig einzusehen ist. Nimm dir Zeit, es ist deine Reise und du musst nichts gegenüber niemandem rechtfertigen – schon gar nicht deinen Facebook Status oder das neuste Instagram Bild.

#8 Beobachte Locals. Beispielsweise wenn du in einer Bäckerei einkaufen gehen willst, schaue wie die Locals das tun. Wo und wie bezahlen sie, mit Bargeld oder Kreditkarte, stellen sie sich an oder warten sie zufällig (was wohl kaum in Asien passiert). Nimm dir die Zeit dafür, das macht es deutlich einfacher und die Locals finden es toll, wenn man sich ihren Regeln anpasst (zeigt wiederum Respekt).

#9 Erlebe ab und zu etwas Vertrautes – auch wenn das ein wenig seltsam anmutet weil du ja in einer neuen Umgebung bist (aber gerade wichtig, wenn man länger unterwegs ist). Ich liebe es, meine Spotify Playlists einzuschalten, insbesondere in lauten, vollen Locations wie Metros zum Feierabendbetrieb. Ich brauche dann einfacher weniger Kraft und kann schneller mit dem nächsten Abenteuer starten.

#10 Entwickele deine eigenen Rituale in einer fremden Umgebung. Alle neuen Dinge oder Umgebungen, Mahlzeiten etc. kosten Kraft und Menschen können Energie sparen, wenn sie Gewohnheiten etablieren und Handlungen wiederholen. Beispielsweise immer im gleichen Shop einkaufen zu gehen, ein bestimmtes Café zu besuchen oder einen bestimmten Weg jeden Tag zu gehen – das hilft, sich viel schneller an einen Ort zu gewöhnen.

#11 Treffe dich mit Locals oder anderen Reisenden. Insbesondere wenn du alleine unterwegs bist, ist die Online-Welt nie weit weg und perfekt dafür, mit sehr unterschiedlichen Menschen Kontakt aufzunehmen. Couchsurfing ist ideal dafür (kann auch für pure Meet-Ups genutzt werden) und es gibt unzählige Facebook Gruppen (für Frauen: Checkt die Girls Love Travel™ Gruppe). Oft kennen die Menschen, die man über diese Plattformen trifft die Herausforderungen, vor denen man steht und schon hat man ein Thema, über das man reden kann. Es ist eine tolle Erfahrung, sich mit völlig fremden Personen zu treffen, aber direkt auf eine Art verbunden zu sein, weil man sich eben doch ähnlich ist, was Reisen und die Offenheit gegenüber anderen Menschen betrifft (Sicherheit ist natürlich Prio 1 aber solange man sich im öffentlichen Raum trifft und keinen Alkohol konsumiert sollte es keinerlei Probleme geben).

 

 

 

 

Top 10 Asia pics

Again a selection of great pictures from all around Asia. Enjoy!

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#1: Taipei 101 in the rising twilight.

 

Top 10 camera (10)

#2: Temple in Kaohsiung, South of Taiwan from an unsual perspective.

 

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#3: Sunset near Seoul Tower in South Korea with trees covering Seoul.

 

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#4: Yu Garden in Shanghai with white, blue and dark grey mix in the sun.

 

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#5: Sun Moon Lake in Taiwan, bright and vibrant color combination.

 

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#6: Taipei Botanical Garden as a quick escape from the city. I really like the colorful reflection on the lake.

 

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#7: Way to Taroko National Park, North-East of Taiwan. Finally sunshine and the sea so close, just pretty.

 

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#8: Sun Moon Lake with Pagoda – with the reed in the front and mountain layers in the background.

 

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#9: Yu Garden in Shanghai – love the light here on the tiny flowers (you might have noticed that I like flowers).

 

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#10: Pagoda in Taroko National Park. I really enjoyed the mountain layers and the light in this very moment.

Learnings from the Japanese

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As I only spent a few nights in Tokyo, I didn’t get too many insights into Japanese life and culture. But even in these few hours that I had, I noticed quite a few things that Japanese people do well and should be considered a role model for our society. There are 3 basic lessons that I was taught (I’m sure that there are plenty) and I will add to them once I get back to this super-amazing country.

1.Be friendly. No, seriously, be a genuine friendly person. You are here, other people are here, that’s inevitable. Smile to people, say hello, welcome, thank you wherever you go and whoever you talk to. And if there is any problem, forget your bad mood or that you might be annoyed by a rainy day because the one who you are talking to is not responsible for the weather. Mostly, they are doing just their job like selling the tickets for the airport limousine bus, working at the hotel desk to checkin or checkout guests. Or brewing US coffee in Starbucks without speaking any English and I couldn’t speak any Japanese. What did she do? Instead of getting grumpy or annoyed, she kept smiling, asking in Japanese, pointing at the menu, pointing at the different sizes of the cups that Starbucks offers. Within one minute, she was clear on what I wanted, I payed (she kept talking to me in Japanese though) and everyone was well off. Or the guy who helped me with my heavy luggage at the airport as he advised people where to wait for the bus. Helping German solo traveller women is probably not part of his job description but it makes feel travellers like me welcomed to the country. After almost 6 weeks and 4 countries, I cannot tell how much I appreciated this! One of the locals here told me that when you enter Japanese restaurants, the people talking Japanese actually say hello, welcome, great that you are here … Of course, this is not personal in any way but it increases the atmosphere and makes everybody’s day so much brighter. Smile as this is a good world after all.

2. Be decent. Here in Tokyo, people stand on the left on escalators so others can walk on the right (remember Japan has left-handed traffic). If you take the public transportation, it is usually really crowded, especially Shibuya or Shinagawa station. On the hallways, there are signs that tell you where to walk for which direction so you will get around easier and faster. Generally, there are much more people waiting to get on the metro than would fit in. Japanese wait patiently until it is their turn. No pushing, no jostling, always keep a decent distant from each other (as long as you enter the metro, inside it is impossible). Also, phone calls are prohibited in the metro not to make unnecessary noises. And please keep this in mind – no need to shout or scream halfway through any metro station. If you go to a Ramen restaurant, they ask you if you need any covers for your upper body, so your shirt or jacket will not get covered with the great soup. I so much love that and of course I said yes what turned out to be the right decision. By the end of the delicious meal, I was a bit… soupy. But as I am still practicing how to eat with chopsticks (soup is really a hassle for me!), I see this as a learning that did not cause additional laundry.

3. Watch out for each other. I am sitting in a Starbucks right now (yeah I know this is not the cultural part of travels BUT to defend myself, my spirit of adventure is just getting a well-deserved rest before my next flight tomorrow – btw first time to fly with Cathay, really excited!) and one male staff has the down-syndrome. I experienced this in 2 others stores that I visited here in Tokyo. Seriously, how often do you see handicapped people working in the stores in Germany? I cannot really remember. For all my friends from abroad: Germany has actually a governmental rule that companies have to employ a certain rate of disabled people. If they don’t, they have to pay a fine. So, German companies highly prefer to pay this fine instead of doing so. Also, you see some elevators and ramps next to stairs everywhere. There is an amount of people in wheelchairs and without having any experience in moving around with one, they seem to get along quite well. When I had dinner yesterday, there was also a lady in a wheelchair ordering, usually you have to pick up your food from the counter but the staff brought that to her table and added a glass of water (mostly free in Asia, but you have to pick that up yourself) to it. I love this attitude.

 

 

3 Dinge, die wir von den Japanern lernen sollten

Da ich nur ein paar Tage in Tokio verbringen konnte, habe ich leider nicht so besonders viele Einblicke in die japanische Kultur bzw. das Alltagsleben erhalten können. Aber in den Stunden, die ich hatte, sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die die Japaner wirklich gut machen und was als Vorbild für unsere Gesellschaft gesehen werden sollte. Ich habe 3 Punkte aufgezählt (wobei es da sicher viel mehr gibt), ich werde sie vervollständigen sobald ich wieder in dieses großartige Land komme.

1. Sei freundlich. Nein, ernsthaft, sei einfach freundlich. Du bist nun mal hier, andere Menschen sind es auch und das ist gerade nicht vermeidbar oder zu ändern. Lächle, sag hallo, willkommen, danke wohin du auch gehst und mit wem auch immer du redest. Und wenn es ein Problem gibt, vergiss deine schlechte Laune, die du möglicherweise hast weil es regnet weil derjenige, mit dem du redest, nicht für das Wetter verantwortlich ist. Meistens machen diese Menschen einfach nur ihren Job, wie beispielsweise die Tickets für den Limousine Shuttle Bus verkaufen, die Gäste im Hotel ein- und auschecken, als Barrista für Starbucks tätig sein und dabei kein Englisch sprechen. Ich kann leider auch kein Japanisch, also was hat die Barrista gemacht? Statt genervt zu sein weil ich – mal wieder – der einzige Westerner im Laden war, hat sie einfach gelächelt, auf Japanisch weitergeredet, auf das Menü gezeigt und dann auf die verschiedenen Bechergrößen, die Starbucks führt, gedeutet. Innerhalb von einer Minute war klar, was ich bestellen wollte, ich bezahlte (sie hat weiterhin mit mir auf Japanisch geredet) und jeder was zufrieden. Oder der Typ, der mir mit meinem schweren Koffer half als er den Reisenden gesagt hat, wo genau sie auf ihren Bus warten müssen. Deutschen Solo Reisenden zu helfen steht wahrscheinlich nicht in seiner Jobbeschreibung, aber es hat zur Folge, dass Reisende wie ich sich willkommen fühlen. Nach fast 6 Wochen und 4 Ländern vermag ich kaum zu sagen, wie angenehm das war. Einer der Locals hier sagte mir, dass wenn man ein Japanisches Restaurant betritt, die Mitarbeiter wirklich sagen „Hallo, Willkommen, schön dass Du da bist…“ Natürlich ist das nicht auf die Person direkt bezogen aber macht die Atmosphäre so viel besser. Lächle, weil es doch trotz allem eine gute Welt ist.

2. Sei vernünftig. Hier in Tokio stehen die Leute links auf der Rolltreppe, sodas die anderen rechts an ihnen vorbei laufen können, wenn sie es eilig haben (Japan hat ja schließlich Linksverkehr). Wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, ist es eigentlich immer voll, insbesondere Shibuya or Shinagawa. In den Gängen gibt es Schilder, die erklären, wo man in welcher Richtung zu laufen hat, sodass es für alle einfacher und schneller geht. Prinzipiell warten immer mehr Menschen, als jemals in die Metro reinpassen würden. Die Japaner warten anständigerweise bis sie dran sind. Da wird nicht geschubst oder gedrängelt sondern einen vernünftigen Abstand voneinander gehalten (zumindest bevor man in die Metro kommt, darin ist das einfach nicht möglich). Außerdem sind Telefonanrufe in der Bahn verboten, um keinen unnötigen Krach zu machen. Und bitte denke daran, dass es einfach keinen Grund gibt, einfach mal in einer Metro Station (oder an irgendwelchen öffentlichen Plätzen) rumzuschreien. Wenn du in ein Ramen-Restaurant (eine traditionelle Suppe hier) gehst, fragen sie dich, ob du ein überdimensioniertes Lätzchen möchtest, damit du deine Klamotten nicht mit Suppe einsaust. Das fand ich klasse und natürlich habe ich direkt ja gesagt, was eindeutig die richtige Entscheidung war – hinterließ die Suppe doch Spuren auf dem Lätzchen. Da ich immer noch dabei bin zu lernen, wie man ordentlich mit Stäbchen isst (insbesondere Suppe ist echt nicht leicht für mich), sehe ich das als willkommenes Learning ohne zusätzlich Wäsche waschen zu müssen.

3. Helft euch gegenseitig. Ich bin gerade im Starbucks (ja ich weiß, das ist nicht “ein Land und seine Kultur erleben“ aber zu meiner Verteidigung, meine Abenteuerlust hat gerade eine wohlverdiente Pause vor meinem Flug morgen – übrigens der erste mit Cathay und ich bin echt gespannt!) und hier arbeitet ein männlicher Angestellter mit Down-Syndrom. Ähnliches habe ich auch hier in zwei anderen Geschäften erlebt. Ernsthaft, wie oft sieht man das in Deutschland, was eigentlich ganz normal und keiner Erwähnung wert sein sollte? Für alle meine nicht-Deutschen Freunde: Deutschland hat eigentlich ein Gesetz, was besagt, dass Firmen eine Mindestquote von behinderten Menschen einstellen müssen. Wenn sie das nicht tun, müssen sie Strafe zahlen. Traurigerweise bevorzugen die Unternehmen die Strafzahlung. Tollerweise sieht man hier auch Aufzüge und Rampen überall, demzufolge sind einige Menschen in Rollstühlen unterwegs. Ohne eine Ahnung zu haben, wie es ist, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein, scheint es, als kämen sie gut zurecht. Als ich gestern zu Abend gegessen habe, war da auch eine Frau im Rollstuhl, die Essen bestellt hat. Normalerweise holt man dann das fertige Essen von der Theke ab, aber die Mitarbeiter haben es ihr direkt an den Tisch gebracht und ein Glas Wasser gleich mit (ist in der Regel kostenlos in Asien, man muss es sich aber selbst holen). Ich liebe diese Einstellung.

 

The good camera pt. 1 – top 10

In October, I finally convinced myself to get a decent camera instead of carrying out everything with my iPhone. So I am a proud owner of a Nikon D3300 just to see if this works out regarding handling, joy in fotography and resulting pics.

I hope you enjoy taking a look like I enjoyed taking those pics.

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#1 – Gate at Rosenhöhe, Darmstadt, October 2016

 

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#2: -Cute pineapples for sale at Colombia Flower Market, London, UK, November 2016

 

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#3: Dawn of a day in the Odenwald, Germany, October 2016

 

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#4: Fountain at Trafalgar Square at night, London, UK, November 2016

 

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#5: Boats at Oberwaldhaus, Darmstadt, Germany, October 2016

 

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#6: Street Art near Brick Lane / Shoreditch, London, UK, November 2016

 

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#7: Glimpse of sun in Black Forest, Germany, December 2016

 

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#8: Houses of Parliament and the sun, London, UK in November 2016

 

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#9: Light in the Odenwald, Germany, October 2016

 

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#10: Flowers enlighted at Soho Square, London, UK, November 2017

 

 

 

 

 

 

10 greatest flower pics

When on travels, I love to take pictures of either flowers or stunning sceneries with flowers in the front. No matter where, I just love it. So therefore see my most beautiful pictures in this category. I hope you enjoy them.

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Abel Tasman, New Zealand South Island, December 2014

 

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Forum Romanum in Rome, Italy, September 2016

 

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Rüdesheim, Germany, September 2016

 

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St. Pauls in London, UK, August 2016

 

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Dartmouth, Devon, UK, June 2016

 

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Sevilla, Spain, May 2016

 

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South West Coast Path, Torbay, UK, to the way to Hope’s Nose, June 2016

 

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Key West, Florida, USA, September 2013

 

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Rhodes, Greece, July 2014

 

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Outstide Topkapi Palace, Istanbul, May 2015